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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

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Samstag, 25. Dezember 2010

Heilige Nacht



http://www.muslim-markt.de/forum/messages/2412.htm


Von Yavuz Özoguz am 24. Dezember 2010 18:21:36:

 
Ein ungewöhnlicher Weihnachtsgruß - Erinnert Ihr Euch?

Einstmals standen wir vor unserem Schöpfer. Er hatte uns auserwählt, um uns Seine Liebe zu geben. Zur höchsten Stufe der Liebe gelangt man durch Freiheit. So trennte Gott uns von Ihm und gab uns die Freiheit. Er legte Seinen Geist in unser Herz und die Trennung von ihm durch unser Ich. Dann fragte er uns, wer denn unser Herr sei, und wir antworteten voller Überzeugung, dass Er es ist! Erinnert Ihr Euch?

Er sandte Adam auf die Erde, der seine andere Seelenhälfte Eva fand und mit der er sich vereinigte. Diese vereinigte Seele konnte nunmehr Gott anstreben, und der erste Prophet Adam wies den Weg. Zwei ihrer Söhne empfingen diese Wegleitung. Der eine entschied sich für die Hinwendung zu Gott und der andere zur Ermordung der eigenen Seele, anstatt sie Gott zu unterwerfen. So wurde er zum ersten Mörder am ersten Märtyrer. Beide dienten Gott, der eine freiwillig und erlangte die Glückseligkeit, der andere unfreiwillig und erlangte den Unfrieden. Ihr Kampf ist der Kampf, der seither in jedem Herzen eines jeden Kindes Adams und Evas ausgefochten wird. Erinnert ihr Euch?



Ein Prophet nach dem anderen kam, allesamt reine Menschen, die sich ganz Gott zugewandt haben. Allesamt gelebte Offenbarungen, die ihre Vorbildfunktion nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten ausfüllten. Ein Noah kam und reinigte mit Wasser. Ein Moses kam und reinigte mit den Zehn Geboten. Alle kamen mit Wundern. Jonas mit dem Walwunder. David mit dem Kampfwunder. Salomon mit dem Windwunder und viele andere mehr mit vielen weiteren Wundern. Doch viele von uns wollten diese Wegweisung nicht annehmen. Die reinsten aller Menschen wurden missachtet und verleumdet. Wird nicht über den einen Propheten erzählt, er hätte einem Engel ein Auge ausgeschlagen, nachdem er sich mit ihm geprügelt hat? Was ist das für ein Prophetenbild, das einen Engel nicht erkennt? Und was ist das für ein Engelbild, dem man ein Auge ausschlagen kann? Wurde nicht über einen anderen Propheten verleumderisch behauptet, er hätte im Vollsuff seine eigenen Töchter geschwängert? Was sind das für abartige Gedanken, die Menschen zu solchen Verleumdungen hinreißen lassen, die dann auch noch Jahrtausende in Büchern stehen bleiben? Erinnert ihr Euch?

Jahrhundert um Jahrhundert wurden Propheten verleumdet, bis der große Prophet Imran eine besondere Geburt ankündigte, die er selbst nicht mehr miterlebte. Seine ehrenvolle Ehefrau Hanna gebar Maria. Doch viele Anhänger wandten sich ab, weil sie einen Jungen erwartet hatten. Was sind das für Unmenschen, die ein Mädchen als geringer und niedriger einschätzen? Jene Maria sollte ihr Leben lang ein Wunder nach dem anderen vollbringen, Heilungswunder über Heilungswunder, Speisewunder, Gebetswunder und viele andere mehr. Doch das größte Wunder Gottes sollte in ihrem Leib groß werden, ohne dass sie jemals ein Mann berührt hatte. Sie gebar Jesus, den Messias und Geist Gottes. Ein Prophet, wie es ihn so vorher noch nicht gab. Doch auch er wurde von den meisten abgelehnt und verleumdet. Manche behaupteten, er wäre die Frucht eines Ehebruchs, und andere machten ihn selbst zum Gott. Ja, er hat sicherlich gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Aber war es nicht Gott, der durch ihn sprach? Ist nicht ein wahrer reiner Prophet eine offenbarte Offenbarung, der mit Gottes Augen sieht, Gottes Ohren hört und Gottes Zunge spricht? Der unbegrenzte Gott hat weder Auge, Ohr noch Zunge, aber der begrenzte Mensch wird zum Zeugen Gottes, dadurch, dass er Gottes Worte verkündet! Dennoch wurde er abgelehnt, und man wollte ihn sogar ermorden. Erinnert ihr Euch?

Wir wissen nicht, wann dieser großartige Mensch geboren wurde, es war aber sicher nicht am 24. Dezember. Die ältere orthodoxe Kirche feiert den 6. Januar. Der 24. Dezember war eher die Adaption eines heidnischen Festes der ersten länger werdenden Tage nach der Mitwinterwende. Einen Tannenbaum hat es in Bethlehem sicher nicht gegeben. Der Weihnachtsmann ist eine marketingtechnisch pervertierte Version des Nikolaus, und das Geschenke verteilende Christkind ist ebenfall eine Erfindung des letzten Jahrhunderts, denn ein Neugeborenes kann doch kein Kind von mehreren Jahren sein! Erinnert ihr Euch?
Von all dem hat man möglicherweise schon einmal gehört. Aber man wollte es nicht so recht wahr haben.

Nun gut, wenn man wirklich die reine Absicht hat, den Geburtstag des großen Propheten Jesus zu feiern, dann ist jeder Tag dafür geeignet. Was hat Jesus gelehrt? Wozu hat er aufgerufen? Was waren seine Wirkungen? Sind das wirklich die Elemente von Weihnachten? Hat Jesus irgendeines der Zehn Gebote aufgehoben? Warum werden sie dann in den Gesellschaften mit Füßen getreten, die Weihnachten feiern? Hat Jesus sich jemals auf die Seite von Unterdrücker geschlagen? Warum unterstützen dann die meisten christlich geprägten Länder ausgerechnet die Besatzer von Jesu Geburtsstätte? Hat Jesus jemals zum Waffengang in ferne Länder aufgerufen? Wie kann es dann eine Weihnachtsmesse bei Soldaten in Afghanistan geben? Ist das nicht fast schon Blasphemie? Und wie ist es mit der christlichen Nächstenliebe und dem Einsatz für Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, wahre Freiheit und Liebe? Und gehören Guantanamo , Besatzung des Irak mit einer Million Toten, Waterboarding im Namen von Frieden und Freiheit, Freibriefe zur fortgesetzten Besatzung in Palästina, Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden zu lassen, zur christlichen Tradition? Hat Jesus nicht einstmals gesagt: „Fürchtet euch nicht“? Warum wird dann vor allem in den christlich geprägten Ländern eine Atmosphäre der Angst verbreitet und tagtäglich vergrößert? Erinnert ihr Euch, wie es begann?

Jesus hat einen “Paraklet“ angekündigt. Während heutige Christen - wenn sie überhaupt noch davon wissen - darin den Heiligen Geist sehen, sehen Muslime darin den für sie größten aller Menschen und denjenigen, der Gott am nächsten stand: Prophet Muhammad. Aber was hat man aus ihm gemacht? Er ist der Prophet, der alle Wunder der vorherigen Propheten, alle Zeichen und alle Offenbarungen in einer Person vereinigt. Er ist die Offenbarung selbst. Sein Leben und das offenbarte Buch leben unverändert und sind bis zum jüngsten Tag miteinander verschmolzen. Er hat Jesus und Maria geehrt und Ihnen die höchste Würdigung verliehen. Aber in der Person des Heiligsten aller Menschen, Muhammad, vereinigen sich nicht nur alle Gnaden des Gnädigsten aller Gnädigen. Auch alle Verleumdungen, die gegen alle Propheten zuvor verbreitet wurden, wurden über Prophet Muhammad verbreitet, aber dieses Mal alle auf eine Person konzentriert. Dieser Kampf Kains gegen Abel im Herzen der Anhängerschaft des größten Propheten führte dazu, dass seine Tochter, sein Schwiegersohn, seine beiden Enkel und viele andere heilige Personen allesamt im missbrauchten Namen des Islam ermordet und zu Märtyrern wurden. Die gesegnete Fatima war die Vollendung der Maria! Doch erinnert ihr Euch überhaupt an sie und ihr Leben?

Eines Tages - das ist gewiss - werdet ihr Euch erinnern, und was macht ihr dann? Wer heute wirklich den Geburtstag Jesu feiert, mit seinem Herzen und mit seinem Verstand, wer heute an die Taten des großen Propheten Jesus denkt und seine weisen Worte, wer heute die Heilige Maria ehrt, der ist zu beglückwünschen und dem wünschen wir auch als Muslime von ganzem Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Möge die Hinwendung zu Jesus Sie zum Schöpfer allen Lichtes führen und das Licht in Ihrem Herzen aufleuchten lassen bis zu dem Tag, an dem jede Erinnerung wachgerüttelt wird, bis auf die Erinnerung, die Gott in Seiner Gnade bedeckt.

Wir wünschen ein gesegnetes Fest zum Geburtstag Jesu, dem Sohn der Maria.


 Während wir warten, bis es Zeit ist für meinen Mann, am ersten Weihnachtsfeiertag Schnee zu räumen, schliessen wir uns allen guten Wünschen an - und fügen die eigenen hinzu:

Möge es für alle so ruhige und schöne Tage sein, wie es am heiligen Abend dieses mal war bei uns. Es war das erste Mal seit vier Jahren, dass mein Mann am heiligen Abend zu Hause sein konnte - wenigstens dieser eine Tag ohne Einsatz.

Es war schön, und ich denke, dass meine Bilder dies ein wenig wieder spiegeln, besonders das Erste.

Nein, es gab keine Schlemmerei, nach vielen Jahren der Hunger-Weihnachten war mein grösster Wunsch in Erfüllung gegangen: Satt zu essen für alle...

Und so gab es ein kräftiges Vesper. Vielleicht wissen manche nicht, wie köstlich weisser Schwartenmagen vom Metzger, Kartoffelbrot vom Bäcker und gesalzene Zwiebeln dazu schmecken können. Das war mein Essen das ich mir gewünscht hatte.

Ich hätte auch etwas Teureres essen können, diesmal wäre noch etwas Geld da gewesen. Aber, ich wollte das nicht - ich hatte einfach Lust auf dieses Essen, warum soll ich dann etwas anderes essen?

Ich wünsche jedem Menschen, dass er satt wird, es warm hat, und dass er dies feiern kann.

Liebe Weihnachtsgrüsse von Inge - mit noch einigen Bildern von draussen, vor Fenstern und Türen:






































































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