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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

Im Übrigen gilt Folgendes für die verlinkten Seiten:

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Freitag, 9. Juli 2010

Steinigung im Iran - bliblisch anmutende Barbarei gegen eine Mutter

http://alt.bibelwerk.de/bibel/nt/joha008.htm



Das Evangelium nach Johannes, Kapitel 8

Jesus und die Ehebrecherin
 
 
Es gibt viele Verfehlungen der Menschen, und alle können in den Sand geschrieben werden. Und, es gibt die Gebote, die ebenfalls in den Sand geschrieben werden können, als Regeln, wie das besser klappt damit im Zusammenleben der Menschen.

Und, es steht uns Menschen nicht zu, über andere zu urteilen...
Trotzdem tun wir es, und auch das ist wiederum eine Vefehlung.
http://www.stern.de/politik/ausland/drohende-steinigung-von-sakineh-mohammadi-e-ashtiani-helft-uns-unsere-mutter-zu-retten-1581101.html


"Helft uns, unsere Mutter zu retten"

Wegen eines angeblichen "Ehebruchs" soll eine Iranerin gesteinigt werden. Ihre Kinder versuchen, das Todesurteil zu verhindern. Am Samstag entscheidet ein Gericht über das letzte Gnadengesuch. Von Manuela Pfohl
Zoom
Steinigung, Iran, Stop stoning forever, Hinrichtung, Tabriz, 
Sakineh Mohammadi e Ashtiani, Sajjad, Farideh, Mina AhadiIhr Foto kursiert im Internet: Sakineh Mohammadi e Ashtiani kämpft um ihr Leben© Privat
Jeder kann das Foto im Internet sehen: Ein schmales Gesicht, eingerahmt vom schwarzen Tuch eines Schleiers. Sakineh Mohammadi e Ashtiani. Iranerin, 43 Jahre alt, Mutter von Farideh und Sajjad. Vor ein paar Tagen haben ihre Tochter und ihr Sohn einen Brief zum Foto gestellt. Es ist ein verzweifelter Hilfeschrei. Denn Farideh und Sajjad haben Todesangst um ihre Mutter. Die junge Frau soll sterben, weil ein iranisches Gericht ihr vorwirft, sie habe ein "unerlaubtes Verhältnis" zu einem fremden Mann gehabt.

Ein Kapitalverbrechen in der Islamischen Republik Iran. Das Urteil: Tod durch Steinigung. Dass Sakineh Mohammadi e Ashtiani den Vorwurf bestreitet und auch keine Beweise für eine außereheliche Liebesbeziehung existieren, spielte bislang keine Rolle. Seit 2006 sitzt die inzwischen 43-Jährige im Gefängnis von Tabriz im Westen Irans. Alle Versuche, der drohenden Hinrichtung zu entgehen, scheiterten. So bestätigte der Oberste Gerichtshof am 27. Mai 2007 das Urteil, und auch die Kommission für Amnestien lehnte zwei Gnadengesuche ab. Sakinehs Kinder kämpften zusammen mit zwei Anwälten trotzdem verzweifelt weiter. Bis jetzt. Denn nun gibt es nur noch eine winzige Chance: Am Samstag wird die Amnestie-Kommission ein letztes Mal den Fall Ashtiani prüfen. Die 17-jährige Farideh und ihr 22-jähriger Bruder Sajjad hoffen auf ein Wunder und appellieren an "die Menschen auf der ganzen Welt": "Helft uns zu verhindern, dass dieser Alptraum zur Realität wird. Rettet unsere Mutter. Wir sind nicht in der Lage, zu erklären, welche Qualen wir jeden Moment, jede Sekunde unseres Lebens erleiden. Worte können unsere Angst nicht beschreiben…"

Mehr lesen:

http://www.stern.de/politik/ausland/drohende-steinigung-von-sakineh-mohammadi-e-ashtiani-helft-uns-unsere-mutter-zu-retten-1581101.html

3 Kommentare:

  1. Grüß Gott,
    ich bin da sehr skeptisch, ob diese Geschichte stimmt, denn im Iran gibt es legal keine Steinigungen mehr: diese Strafe ist ausgesetzt, schon wegen der praktisch nicht erfüllbaren Voraussetzungen bei den Zeugenaussagen (4 unbescholtene Zeugen müssen unabhängig voneinander aussagen, den vollzogenen Akt, also die Penetration, beobachtet zu haben).
    Da außerdem die Steinigung im Koran nicht erwähnt wird und eine Überlieferung des Propheten Mohammed, s.a.s., in der er angeblich eine Steinigung angeordnet hat, sehr fragwürdig ist - jedenfalls aus shiitischer Sicht, die hier ja entscheidend wäre - gibt es unter den Gelehrten eine große Zahl die das ablehnt.
    Falls diese Überlieferung stimmen sollte, betraf es eine jüdische Frau in Medina und die Juden hatten dort das Recht, ihre Gesetze anzuwenden.
    Jesus, a.s. hat das dann ja aufgehoben und im Koran kommt es wie gesagt nicht vor.

    Leider ist es so, dass wir viele falsche Berichte über den Iran zu lesen bekommen und die Geschichten dann breit aufgegriffen werden, ohne überprüft zu sein.

    Es würde mich wie jeden erschüttern, wenn es stimmt, aber ich würde es nicht so unüberprüft stehen lassen. Ich frag mal an ein paar Stellen nach.

    Grüße von Meryem

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  2. Servus nochmal,
    also zum aktuellen Fall weiß ich noch nichts Bestätigtes, da wir aber in der Korangruppe gerade die Sure "die Frauen" am Wickel haben, bekam ich heute diesen Artikel aus der SZ von 2008 in die Hand:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/iran-schafft-steinigung-ab-abkehr-von-der-barbarei-1.589715

    Der das bestätigt, was ich bereits von anderer Stelle wusste.
    Angeblich soll ja die aktuelle Geschichte jetzt abgewendet sein - auf internationalen Druck - ehrlich gesagt macht es das für mich nicht glaubwürdiger - wann hätte der Iran je auf "internationalen Druck" reagiert? Entweder sie stehen zu was oder nicht - da lassen sie sich nicht reinreden.
    Aber wie gesagt, die Strafe ist gar nicht mehr vorgesehen.

    Irananders schreibt gerade heute über die Vorgehensweise von Amnesty International, die ja in Sachen Iran auch fragwürdige Informanten haben: http://www.irananders.de/home/news/article/204.html

    Grüße von Meryem

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  3. Danke liebe Meryem für Deine Arbeit. Ich freue mich sehr, dass Du meinen Artikel ergänzt hast. Gruss und Dank von Inge

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