Es gibt Leute, die jene rügen, welche überwiegend wegen der atomaren Katastrophe schreiben und berichten, oder auch protestieren und demonstrieren - und zu weiteren Massnahmen gegen die AKW's auch bei uns aufrufen.
"Keiner will an die leidenden Menschen dort denken, die durch Erdbeben und Tsunami um alles gebracht worden sind", heisst es. "Wer hat überhaupt Mitgefühl mit den Opfern?"
Die Bilder rauben den Atem, machen sprachlos, hauen einen im wahrsten Sinne des Wortes um. Sie machen Katastrophenfilme zu billiger Makulatur, und jene lächerlich, die sich solche Filme reihenweise angetan haben. "Da, das ist echt!" - sagen die Bilder. Und schweigend starrt man darauf, und kann es nicht fassen. Doch, es ist durchaus der Fall, dass mit den Opfern gefühlt wird, dass an sie gedacht wird.
Leider waren Erdbeben und der Tsunami samt den Folgen nicht alles. Da ist etwas, das alle gleichermassen angeht auf dieser Erde, denn überall schon gibt es diese Atomkraftwerke. Und nun also verseuchtes Trinkwasser, hunderte von Kilometern vom Ursprungsort entfernt. Atom hält sich an keine Ortsgrenzen, und das ist der Grund, warum die Menschen darauf so heftig reagieren. Das betrifft alle, denn überall stehen die Kraftwerke.
Radioaktivität geht überall hin, läßt sich nicht verhindern - ist im Trinkwasser, in der Nahrung, in der Luft und in den Lebewesen selber, wenn sie sich ausbreitet. Sie macht krank, vernichtet, bringt den Tod - ist eben nicht harmlos, wie ein wenig verschüttetes Backpulver, wie uns Kanzlerin vor einiger Zeit noch glauben machen wollte.
Doch, wir denken an die Opfer von Erdbeben und Tsunami - aber auch an das, was sie zusätzlich erwartet. Und, wir denken daran, was dank dieser Technologie alle Menschen überall eventuell erwartet, wenn noch mehr passiert. Und, das ist der Grund, warum die "Atomreaktorgeschichten" so wichtig genommen werden.
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Bafög empfangenden Autokraten - Vermischtes 09.06.2026
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vor 1 Stunde




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