- ...Was, Herr Altkanzler Kohl, ist denn gefährlicher als Atomkraft?... Momentan sicherlich die Folgen des Erdebens und Tsunamis, oder? Beidem sind bislang 10.000 Opfer zu beklagen, weitere 10.000 gelten als vermisst und werden sicherlich nicht zu den Überlebenden zählen. Der Kernkraftunfall hingegen hat in Japan noch, - und das betone ich gern - noch gar keine Opfer gefordert. Wer war bislang gefährlicher, zerstörerischer? Sicher nicht die Kernkraft. Wer das behauptet zeigt nur seine ideologische Verblendung, die nichts, aber rein gar nichts von der physischen Ralität des Lebens auf der Erde verstanden hat. Er ist bestenfalls ein mieser Heuchler, eher aber wohl ein Menschenfeind, der der Mehrheit der Menschheit die Entwicklung weiterhin vorenthalten will. Beispiele der Armut aufgrund mangelhafter Energie- und damit Nahrungsmittelversorgung gibt es schließlich genug.
- Es ist eigentlich müssig anonymen Atomkraftbefürwortern zu antworten. Es sind - noch - keine Todesopfer zu beklagen, ja. Aber, ein verseuchtes Leben ist auch kein Spass. Wenn das die ganze Entwicklung ist, die der Menschheit zugebilligt werden soll - um jeden Preis, sozusagen, auch um den der allmählichen Verseuchung der Erde, hat die Sorgen nicht verstanden, die sich jene machen, die gegen diese Art Kernkraftwerke sind. Todesopfer können nicht mehr lebendig gemacht werden, das stimmt - aber andere leben weiter. Die Folgen von Naturkatastrophen sind irgendwann wieder beseitigt, in einem Zeitrahmen der noch absehbar ist. Die Folgen eines GAUs aber nicht. Es ist schon seltsam, dass jetzt die Atomkraft zur Rettung der Hungernden herangezogen werden soll. Immerhin gibt es Atomkraft schon einige Zeit - und? Hat sich etwas geändert an der Versorgung der Hungernden?... Wie gesagt - ich akzeptiere, dass es auch Befürworter gibt, wie schrecklich das auch anmuten mag, in der gegenwärtigen Lage dessen, was in Fukushima passiert. Aber, dass Atomkraft nun plötzlich die Ernährung der Hungernden mit gewährleisten soll, während in Japan gerade die Nahrung und das Wasser verseucht werden, ist schon ein starkes Stück. http://www.randzone-online.de/?p=9494
Atomkraft tötet schon vor Inbetriebnahme der Kraftwerke
Von Gastautor | 26. März 2011In der Fertigung dieser mehrere hundert Tonnen schweren Behälter wurden diese mehrfach auf ca. 500 Grad Celsius geglüht, warm bearbeitet usw. Sie wurden komplett mit Asbestmatten eingewickelt. Schlosser und Schweißer krochen auf den Asbestmatten herum, oder mussten sich zum Schweißen und Ultraschallprüfen in die 70 Zentimeter großen Einstiegslöcher beim Dampferzeuger zwängen und dort mit mehreren Leuten zusammen schweißen sowie schleifen. Der Dreck lag knöchelhoch.
Von den Kollegen sind so gut wie alle vorzeitig gestorben. Über 150 Kollegen, das ist eine komplette Schicht, starben inzwischen an Asbestose oder einem von Asbest ausgelösten aggressiven Tumor innerhalb weniger Monate. Vor einigen Wochen musste ein noch aktiver Kollegen beerdigt werden, gestern wurde wieder ein Fall bekannt.
Nach Aussage der Oberhausener Sicherheitsfachkraft gehen beim Arbeitsschutz jede Woche im Durchschnitt ein bis drei Meldungen von Asbesterkrankungen ein. Ganz abgesehen von den Kollegen, die im Nuklear-Service tätig waren, und bei Reparaturen in AKWs verstrahlt wurden oder radioaktiven Staub inkorporierten.
Die Strahlenkrankheit zieht sich lange hin, oft merkt man es daran, dass man Blut pinkelt. Die Atomkraft ist ein skrupelloses Geschäft mit dem Tod. MAN gab die Sache Ende der 1980er Jahrer auf, offensichtlich um allen Schadensersatzansprüchen auszuweichen. Eine spanische Firma baut in Lizenz weiter.
Quelle: rf news online, 25.03.2011
An Heuchlern wird es nie mangeln.
AntwortenLöschenSie geiseln sich, um Blut mit Blut zu bekämpfen.