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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

Im Übrigen gilt Folgendes für die verlinkten Seiten:

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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

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Freitag, 9. Juli 2010

Sterben im Bus - 9 Stunden lang wird es nicht wahrgenommen

http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-07/rentner-im-bus-gestorben-wegen-sozialer-kaelte/


Rentner im Bus gestorben – wegen sozialer Kälte

09.07.10
Ignoranz und soziale Kälte bestimmen unseren Alltag, und immer mehr teils dramatische Vorfälle machen dies deutlich. Erst die engagierte Jugendrichterin Kirsten Heisig durch Suizid und nun der 60 Jahre alte Rentner Gregori Salowski aus Magdeburg, der im Bus einen Schlaganfall erlitt, was 8 Stunden weder Busfahrer, noch Fahrgäste bemerkt haben. Traurig, ja sogar dramatisch, wie es um die Menschlichkeit, dem Mit- und Füreinander im Land bestellt ist. Ignoranz wie sie schlimmer nicht sein könnte, ein kalter Gesellschaftskreislauf, der auch den Stärksten in die Knie zwingen wird. Jeder Mensch, der diese Kälte nämlich lebt und in sich trägt, wird eines Tages selber daran zerbrechen – bedauerlicherweise ist das im Moment die Masse. Zwar ist ein gesellschaftlicher Wandel möglich und die Basis dafür auch vorhanden, nur fehlt die Bereitschaft des Menschen, vollkommen umzudenken.

Das dramatische Szenario Gregori Salowski
Am 15. März 2010 um 11.15 Uhr stieg Gregori Salowski in den Bus der Linie 69 ein, um sein Auto von der Reparatur abzuholen. Eigentlich hätte er nur einige Minuten benötigt und erlitt genau in dieser Zeit einen Schlaganfall. Weder sprechen noch bewegen konnte er sich. Keiner der Fahrgäste oder die Fahrer bemerkten aber, wie lange Gregori Salowski schon im Bus saß, und dass dieser sich gar nicht bewegte, kein Wort sagte. Erst nach 19 Uhr rief man den Rettungsdienst, und das obwohl es gegen Mittag sogar einen Fahrerwechsel gegeben hatte. Die Rettung kam zu spät, denn Herr Gregori Salowski ist nicht mehr aus dem Koma erwacht. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen unterlassener Hilfeleistung gegen die beiden Busfahrer, doch nicht nur diese sind dafür verantwortlich. In 8 Stunden sind Hunderte von Menschen mit diesem Bus gefahren und niemanden ist aufgefallen, dass dort ein Mensch sich nicht mehr bewegt und kein Wort sagt. Wenn, dann ist hier die gesamte, menschliche Verantwortung zu sehen, und die war zu keinem Zeitpunkt vorhanden.

Vorsicht vor der Oberfläche – es wird gefährlich
Merkt überhaupt noch jemand, in was für einer dramatischen Zeit wir leben? Stumpfe Funktionsroboter, die funktionieren und scheinbar alle an einem Datenkabel hängen: keine Emotionen, kein Tiefsinn und kaum noch Mitgefühl. Die Masse scheint durch den Alltag zu treiben, ohne andere Mitmenschen wahrzunehmen. Jeder scheint nur noch in den eigenen Gedankenwegen zu hängen oder wie in Trance durchs Leben zu laufen. Spätestens jedoch, wenn es wo weit gekommen ist, wird es Zeit für einen Wandel, sich wieder an der Natur anzulehnen und von ganz vorne zu beginnen. Sprich, den unnötig erzeugten Druck wieder aus unserem Lebensweg zu nehmen, zu lernen wieder aufeinander einzugehen, in Familien etwas gemeinsam zu unternehmen. Im Grunde müssen wir alles wieder von Beginn an aufbauen: das Zuhören, die gemeinsame Empfindung, die Ruhe – einfach alle menschlichen Werte. Das Leben auf der Überholspur hat alles zerstört, und nun ist es an der Zeit, dieses unnatürliche Tempo wieder zu regulieren und uns auf uns als Menschen zu konzentrieren. Gegenwärtig verwehrt sich ein Großteil der Bevölkerung den simplen Wegen, die aber aus diesem Tal hinausführen würden. Existenzangst konnte nur entstehen, weil wir uns an ein Stück Papier verkauft haben, wir haben unsere Lebensberechtigung von Geld abhängig gemacht, und diese Sorgen lähmen die meisten Menschen so sehr, dass sie nichts mehr wahrnehmen. Das Schlimme daran ist, dass man unter einer solchen Last mit jedem Tag ein wenig mehr stirbt !

Ihr
Joachim Sondern


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