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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

Im Übrigen gilt Folgendes für die verlinkten Seiten:

Hinweis:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

So bleibt hier vorsorglich festzustellen, dass wir weder Einfluss auf die Gestaltung noch auf den Inhalt dieser gelinkten Seiten haben und uns auch nicht dafür verantwortlich zeichnen. Dies gilt für ALLE auf dieser Seite vorhandenen Links.



Sonntag, 3. April 2011

Merkel schafft ab...



http://www.wisopol.de/2011/04/das-bauernopfer-westerwelle.html

Das Bauernopfer Westerwelle

Während sich die ganze Welt gegen Guido Westerwelle zu stellen scheint, steht die heimliche Siegerin auch schon fest. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Wähler mal wieder um den Finger gewickelt. Westerwelles Absturz ist Merkels Sieg.

Was wurde nicht alles über ihn geschrieben. Der Abgang von Westerwelle scheint beschlossene Sache, die angekündigte Pressekonferenz für Sonntag, 18Uhr wird wohl seine Nicht-Kandidatur für den Parteivorsitz zum Thema haben.

Unterdessen kann sich Merkel genüsslich zurücklehnen und sich an ihrer Macht erfreuen. Statt die CDU als Wurzel des Problems zu erkennen, werden die Unzulänglichkeiten der gesamten Koalition nun auf den kleineren der beiden Partner abgewälzt. Gleichzeitig muss Westerwelle als Sündenbock für die verfehlte Politik der schwarz-gelben Koalition herhalten. Man kann vor Merkel prinzipiell nur den Hut ziehen, ob ihrer politischen Intelligenz. Moral ist in der Politik hintergründig keine allzu wichtige Größe, das weiß auch Merkel. Stattdessen zieht die Kanzlerin abermals ihren Kopf aus der Schlinge und kann sich wieder einmal hinter einem Bauernopfer verstecken.

Nun liegt es mir ja mehr als fern, die Politik Merkels zu loben. Wohl aber muss ich ihre Form der Machtpolitik wertschätzen, denn immer wenn es eng zu werden scheint, hat Merkel noch einen Mann in der Hinterhand, der statt ihrer Person von der versammelten Presse rasiert werden kann. Da dachte man schon, Merkel hätte niemanden mehr, den sie vorschicken kann und dann kommt Westerwelle und erklärt aller Voraussicht nach seinen Rücktritt auf Raten beim FDP-Parteivorsitz.

Ein guter Tag für Merkel, fraglich ist nur, ob Merkel irgendwann gar keine politischen Mitstreiter mehr hat, ihr Verschleiß beim politischen Personal jedenfalls ist einzigartig.

Benutzt, anonymisiert, weggeworfen, entsorgt



http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/04/03/soziale-massengraeber-wenn-armut-verscharrt-wird/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+NachrichtenspiegelOnline+%28Nachrichtenspiegel+online%29

Soziale Massengräber – wenn Armut verscharrt wird

Ruth Tietz aus Leverkusen schildert in der online Zeitung „scharf – Links „ am 29.03.2011
unter der Überschrift „ Nachruf für Herrn H. „ ihre Eindrücke einer sog. “Armenbestattung”. Dieser Beitrag hat mich nicht los gelassen, zeigt er beeindruckend, wie es mit der WÜRDE DES MENSCHEN in unserer Gesellschaft bestellt ist und zwar mit der WÜRDE VON ARMEN MENSCHEN.
Am 7. Feb. 2011 ( !!!!) verstarb Herr H, welchen Ruth Tietz zwei Jahren lang Hilfe und Unterstützung gab, erst bei Hartz 4, dann Grundsicherung. Sie begleitete den Mann beim aufsuchen zuständiger Ämter, weil Herr H sehr krank gewesen  war. Nun also verstarb Herr H und am 29.03.2011 (!!!!) fand nun die „Beisetzung“ statt.
Frau Tietz beschreibt die Situation so :
„ Zuerst einmal erhielt man kaum Informationen wo das Begräbnis stattfinden sollte, dann schließlich, über den Anruf beim Bestatter, fanden wir den Weg, wo sich eine ganze Menge Menschen einfand. Ein eingezäuntes kleines Waldstück, aus dessen Boden einige Holzpflöcke ragten, eine kleine Grube, ein Handkarren, auf dem in erster Reihe 8 Urnen standen, dahinter 16 andere noch in Pappschachteln. Daneben zwei Angestellte des Friedhofes.
Pünktlich begann man die Urnen mit einem Gerät in die Grube zu stellen, wobei die Gäste an die Grube treten konnten, kein Wort wurde gesprochen. Blumenschmuck und Kerzen sind verboten! Danach warteten die nächsten Urnen um auch in die Grube versenkt zu werden, so dass 24 Urnen in ein Grab kommen. Ich erfuhr auch, warum es solange dauerte bis der Verstorbene endlich beerdigt würde! Es wird solange gesammelt bis genügend Verstorbene zusammen sind. Die Holzpflöcke kennzeichnen andere Massengräber.
Es wurde mir auch erzählt, dass das Ganze 1600 € kostet.“
Und weiter führt Ruth Tietz aus:
„ Eine Frau sagte zu mir: “So manches Tier wird besser beerdigt”!
Kein tröstendes Wort – verscharrt im Massengrab, das ist das was am Ende der Armut in unserer Gesellschaft steht …..“
Ja so ist das in der Sozialen Marktwirtschaft. Einen ARMEN MENSCHEN eine WÜRDIGE BEISETZUNG sicherzustellen, rechnet sich nicht, SOZIALE MASSENGRÄBER gewährleisten Profit. Die VERROHUNG der Gesellschaft wird an diesen Beispiel einmal mehr sichtbar. Menschen werden erst in Armut per Gesetz getrieben und ihnen ein WÜRDEVOLLES Leben versagt. Als wäre dies nicht genug, beraubt man die ARMEN, selbst nach Ende des Lebens,
eine Beisetzung in WÜRDE ! Sterbliche Überreste entsorgt in Pappschachteln, weil es kostengünstiger ist. Der ARME MENSCH in Deutschland als Ware.
Das scheinheilige Geschwätz der Parteien, im Vordergrund stünden soziale Verantwortung, Christlichen Sozialethik, Würdevoller Umgang mit jedem Einzelnen ist angesichts der oben genannten Realität nichts anderes als LÜGE, VERHÖHNUNG der Menschen und vor allem aber der ARMEN MENSCHEN in Deutschland.
Erinnert sei noch einmal an die Aussage einer Frau während der Beisetzung:
„ SO MANCHES TIER WIRD BESSER BEERDIGT“ !
Bleibt festzuhalten: Wenn Du kein Geld hast, darf ein Angehöriger nicht sterben, auch wenn er sein ganzes Leben lang sich den Rücken krumm gearbeitet hat. Arme Verstorbene und ihre Angehörigen, werden abgefertigt ohne Würde und Anstand.
Ach ja, die Kirchen sprechen von „Entsorgungsmentalität“ und wünschen sich einen würdigeren Umgang mit den Toten. Die Wünsche der Kirche dürfte die Politik wenig beeindrucken.
Frank Ullrich
Dresdner Sozialwacht

Westerwelle gibt den Parteivorsitz auf




FDP Westerwelle gibt FDP-Vorsitz ab

FDP-Chef Guido Westerwelle will auf dem Parteitag im Mai nicht mehr als Vorsitzender antreten. Sein Nachfolger könnte Gesundheitsminister Rösler werden.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-04/fdp-westerwelle-parteivorsitz-2

...wenn die real fundierte Paranoia über die Gänsehaut kriecht...

http://frei-blog.blogspot.com/2011/04/der-atomare-tick.html


Der atomare Tick


Volker Wulle


Heute fragte ich meinen Schnittlauch auf der Terasse, ob ich ihn ohne Gewissensbisse essen könnte.
Ich darf dir darüber keine Auskunft geben, sagte er, damit mußt du leben.

Typisch, auf zwingende Fragen bekomme ich keine ausreichende Antwort.

Obwohl ich mir schon seit Tagen Gedanken darüber mache, was überhaupt noch sicher sei, angefangen bei meiner Linsensuppe, bis hin zum Genuß von Leitungswasser.
Meine Standardernährung im Hartz 4-Überlebenstraining.

Seit Fukushima fühle ich mich unter Dauerstress.
Mit Argwohn betrachte ich Regenwolken, die jeder Zeit ihre tödliche Fracht über mich entladen können, das Atmen fällt mir schwer.

Dabei stellen sich mir Fragen, die mir als Erwachsener schon mehr als peinlich sind:
Warum finde ich innerhalb weniger Stunden zwei tote Bienen in meiner Wohnung?
Kann Duschen auf Dauer schädlich sein?

Ich sage ihnen mal was:
Der Scheiß mit dem Atom geht mir tierisch auf den Senkel.

Ich bin ein wandelnder Geigerzähler, auf Grenzwerte geeicht.

"Höchstwerte erreicht, gehen sie in Deckung!"

CC-Lizenz

Nichts geht...




http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima400.html

Please read it

“Was treibt die Bundespolizei in Saudi-Arabien?”

http://www.radio-utopie.de/2011/04/03/radio-utopie-im-september-2009-deutsche-bundespolizei-ausbilder-fur-eads-grenzanlagen-in-saudi-arabien/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+RadioUtopie+%28Radio+Utopie%29


Radio Utopie im September 2009: Deutsche Bundespolizei-Ausbilder für EADS-Grenzanlagen in Saudi-Arabien

Von petrapez | 3.April 2011
Am 4.April 2011 um 21.45 Uhr sendet das ARD-Magazin FAKT einen erstaunlichen Enthüllungsbericht mit dem Titel: “Was treibt die Bundespolizei in Saudi-Arabien?” über den Einsatz der deutschen Sicherheitsbeamten im Auftrag der Absoluten Monarchie der königlich-herrschaftlichen Familie Saud, der seit eineinhalb Jahren schon längst für die Leser auf dieser Plattform “Fakt” ist.
Radio Utopie berichtete am 24.September 2009 – vor ca. 19 Monaten in dem Artikel Iran Situation: Deutsches Militär verlegt Orion-Aufklärungsbomber nach Bahrain über diesen Einsatz:
Verstärkte Aktivitäten der Bundeswehr und Bundespolizei im Nahen Osten
Auszug aus dem Artikel:
Hervé Guillou, CEO von EADS Defense & Communications gab am 30. Juni bekannt, dass EADS einen Auftrag zur Sicherung der 9000 km langen saudiarabischen Grenze zu Land und See bekommen hat.
1,6 Milliarden Euro, so wird geschätzt, ist das Volumen des Auftrages, die Dauer beträgt zunächst fünf Jahre. Dazu gehört auch der Bau von Wachtürmen und Ausrüstungen im Radar-, Kamera- und Kommunikationsbereich sowie die Datenfusion auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.

Weitere Aufträge für Hubschrauber, Landfahrzeuge und Boote werden erwartet, sowie C4I -Ausrüstung, um das Überwachungssystem zu ergänzen.
Der Deutsche Grenzschutz wird im Rahmen dieses Vertrages die Ausbildung der Ausbilder der saudischen Grenzschutzbeamten übernehmen. (12)
Die Bundespolizei ist faktisch so etwas wie eine weltweite, illegale deutsche Interventionsarmee. Niemand weiss ganz genau, wo sie weltweit eingesetzt wird und welchen Aufgaben sie nachgeht. Die Libyen-Affäre zeigte, dass schon mindestens seit 1979 operative Aktivitäten im Stillen stattfanden. Unter dem Deckmantel “Polizeiausbildung” für das entsprechende Land, dass unter “Extremisten” zu leiden hat, werden diese Aktivitäten zugegeben, wenn sie sich nicht länger geheim halten lassen. Für Afghanistan sind sie legal geworden, die Bundesregierung fordert die Polizeiausbildung auch für Pakistan.
Die Bundestagsabgeordneten wissen höchstwahrscheinlich auch nichts über die Ausbildung der einheimischen Kollegen des Inselstaates durch deutsche Polizeibeamten auf den Seychellen im Rahmen der Terroristen- oder “Piraten”bekämpfung, nachzulesen in Deutsche Polizei trainiert auf Seychellen Pirateriekampf vom 22.Oktober 2010 oder in Indien Deutsche Anti-Terror-Expertenausbildung für Indien kurz vor Vertragsabschluss vom 15.Februar 2010.
Wir empfehlen ein Radio Utopie-Dauerabonnement des Bundestages als Pflichtlektüre zur Information der Parlamentarier und einen Fortsetzungsbeitrag zum Einsatz der Bundespolizei in anderen Ländern durch das Fernsehmagazin FAKT, um alle Fakten endlich für die Öffentlichkeit und die Berufsschlafmützen auf den Tisch zu legen.
Im Ankündigungstext zur ARD-Sendung am 4.April hiess es
“Kein Status für deutsche Polizisten
Nach Recherchen von FAKT waren seit 2009 zwischen 35 und 45 Bundespolizisten für je drei Monate in Saudi-Arabien, um dort saudische Grenzpolizisten auszubilden. Dabei waren sie offenbar nur mit einem einfachen Dienstpass und ohne Diplomatenstatus unterwegs. Der Polizeirechtsexperten Prof. Christoph Gusy vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staatslehre und Verfassungsgeschichte an der Universität Bielefeld spricht von einem “einmaligen Vorgang”. Der Einsatz sei nicht mit deutschem Recht vereinbar. Gusy sieht die Verantwortung beim Parlament, der Innenausschuss müsse sich der Sache dringend annehmen.
“Hier sind deutsche Beamte in einem Land im Einsatz, das mit der deutschen Rechtsstaatlichkeit nichts gemein hat. Und dann noch in einem Einsatz, der von einem Rüstungskonzern dominiert wird. Das ist nicht zulässig. Ein solcher Einsatz ist nach deutschem Recht so nicht legitimierbar.”
Quellen:
http://www.mdr.de/fakt/8420448.html
Iran Situation: Deutsches Militär verlegt Orion-Aufklärungsbomber nach Bahrain

Abgestumpfte, demütigende Kultur

http://www.antikrieg.com/aktuell/2011_04_02_warum.htm


Warum sie uns hassen

[Ein] Überblick über die internen Aufzeichnungen der Armee und Untersuchungsakten, die Rolling Stone erhalten hat, einschließlich Dutzenden von Interviews mit Mitgliedern der Bravo Company, die von den Ermittlern des Militärs zusammengetragen wurden, weist darauf hin, dass das Dutzend Infanteriemänner, die als Mitglieder eines geheimen „Kill Teams“ („Tötungsteams“) dargestellt werden, in aller Offenheit agierten, in Sicht des Restes der Kompanie. Keineswegs geheim, wie es das Pentagon hinzustellen versuchte, waren die Morde an Zivilisten in der Einheit allgemein bekannt und wurden von „ziemlich dem ganzen Zug“ als illegal betrachtet, so ein Soldat, der sich darüber beschwerte. Inszenierte Tötungen waren ein allgemeines Gesprächsthema, und zumindest ein Soldat aus einem anderen Bataillon der 3.800 Mann starken Stryker-Brigade beteiligte sich an den Attacken auf unbewaffnete Zivilisten. „Der Zug hat einen Ruf,“ sagte der Whistleblower Justin Stoner dem Untersuchungskommando der Armee. „Sie hatten einen Haufen Übung im Inszenieren von Tötungen und im Nicht erwischt werden.“
Ungeachtet des provokanten Titels dieses Blogs hassen „sie“ „uns“ nicht wirklich. Ein großer Teil der muslimischen Welt betrachtet die amerikanische Kultur noch immer mit Sympathie. Wie Ivan Eland 2003 schrieb:
Wenn die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika tatsächlich herausfinden möchte, was die Menschen in islamischen Ländern wirklich über Amerika denken, wäre es viel billiger gewesen als eine Studie in Auftrag zu geben, John Zogby, einen bekannten Meinungsforscher und Mitglied der Studiengruppe, und weitere bekannte unabhängige Meinungsforscher nach den Resultaten ihrer zahlreichen Umfragen in diesen Ländern zu fragen. Diese Meinungsumfragen zeigen, dass die Menschen in diesen Ländern die amerikanische Kultur und die politischen und wirtschaftlichen Freiheiten mögen, aber die Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika gegenüber der islamischen Welt ablehnen.
Irgendwie waren viele in der Moslemwelt generell imstande, zwischen den amerikanischen Menschen und unserer Regierung zu unterscheiden, sind also viel wohlmeinender als viele Amerikaner hinsichtlich der Unterscheidung zwischen Fremden und deren Herrschern. Für die gewöhnlichen Opfer der Kriege der Vereinigten Staaten von Amerika geht es sehr einfach, entmenschlicht zu werden, sei es durch schurkische Soldaten oder durch eine abgestumpfte politische Kultur. Während die vorsätzliche Abschlachtung, wie sie im Bericht des Rolling Stone beschrieben wird, weitgehend als unmoralisch betrachtet wird, werden die meisten der unvermeidlichen Tötungen von Zehn- oder Hunderttausenden in den jeweiligen Kriegen Amerikas als „Kollateralschaden“ abgetan. 
Fremden sollte nicht übel genommen werden, wenn sie gegen „die Amerikaner“ einen viel größeren Groll hegen als sie das tatsächlich tun. Die meisten von uns scheinen sich nicht um die Gräueltaten zu kümmern, die in unserem Namen begangen werden. Schlimmer noch, viele von uns unterstützen aktiv Politiker und Militär, die diese Schrecken über andere Völker bringen. Stillschweigend feiern wir diese Metzeleien in Paraden für Veteranen. Wir „unterstützen unsere Truppen.“ Wir benennen Straßen und Gebäude nach Präsidenten, die den Leben von buchstäblich Millionen unschuldiger Menschen ein Ende bereitet haben. Im Namen der Einhaltung der Menschenrechte im Ausland nehmen wir die Hilfe eines Staates in Anspruch, der ohne Gerichtsverfahren einsperrt, für sich das Recht beansprucht, jedem auf Erden alles anzutun, und Hunderte oder Tausende von Gefangenen zu Tode gefoltert hat.  
Unter „wir“ meine ich natürlich das amerikanische Volk als Gesamtgruppe, was problematisch ist. Noch schlimmer ist allerdings, wenn man die Regierung als Ausdruck des Willens des Volkes betrachtet. Amerikanische Wähler kämpfen darum, welcher Soziopath die Kriegsmaschine lenken soll und verdammen andere Länder wegen nuklearer Ambitionen und Menschenrechtsverletzungen, während sie gemütlich inmitten der größten Gefängnispopulation der Welt und inmitten eines unübertroffenen Arsenals von von Natur aus aggressiven Waffen sitzen, einschließlich zehntausender Atombomben.
Wir reden ernsthaft darüber, was „wir” unternehmen sollen, um den Iran davon abzuhalten, eines Tages zu nuklearen Waffen zu kommen, gerade als wenn wir darin übereinstimmten, dass das Angelegenheit der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ist, gerade wo wir nicht aufstehen und fordern, dass unsere Regierung, die einzige, die jemals absichtlich Zivilisten mit Atombomben umgebracht hat, einseitig und bedingungslos abrüsten soll. Wir diskutieren endlos über die kleinsten Kleinigkeiten der heimischen Politik, während ein von beiden Parteien getragenes Imperium, finanziert mit unseren Steuerdollars und der Zentralbank Länder verwüstet, unschätzbare Kulturgüter vernichtet, absichtlich Menschen im Ausland zu Tausenden vergiftet, verhindert, dass Menschen Nahrung und Medizin bekommen, und terroristischen Tod vom Himmel wirft, vielleicht mehr als alle Regierungen in der Geschichte zusammen genommen. 
Dann gibt es diese Bodentruppen, die Körperteile abschneiden, hilflose Kinder schießen zur Unterhaltung, fröhlich spielen mit den Überresten von einigen der Millionen Todesopfer von Amerikas Nach-9/11-Mordorgie. Das Militär entschuldigt sich für die Fotos, aber nicht für den Krieg, der derlei Grausamkeiten unweigerlich nach sich zieht. Das ist die Fäulnis in der Seele des amerikanischen Imperiums. Wenn dessen Führer behaupten, dass ihre letzte Runde von Bombenangriffen darauf abzielt und effektiv bewirken wird, dass Menschenrechte gesichert werden, warum sollte ihnen dann auch nur ein einziger Mensch auf Erden glauben, der bei Verstand ist?


erschienen am 29. März 2011 auf  The INDEPENDENT INSTITUTE --- Artikel

www.antikrieg.com

"We want to go home. That's all, we just want to go home."



Japan Nuclear Crisis: Radioactive Water Leaks Into Sea From Crippled Plant

 

...Prime Minister Naoto Kan went to the plant and flew over the tsunami-ravaged coast soon after the wave hit, but Saturday was the first time he set foot in one of the pulverized towns.
Dressed in the blue work clothes that have become almost a uniform for officials, Kan stopped in Rikuzentakata, where the town hall is one of the few buildings still standing. All its windows are blown out and a tangle of metal and other debris is piled in front of it.
The prime minister bowed his head for a minute of silence in front of the building. He met with the town's mayor, whose 38-year-old wife was swept away in the wave and is still missing. Officials fear about 25,000 people may have been killed, many of whose bodies have not been found.
"The government fully supports you until the end," Kan later told 250 people at an elementary school that is serving as an evacuation center.
Megumi Shimanuki, whose family is living in a similar shelter 100 miles (160 kilometers) away in Natori, said Kan didn't spend enough time with people on the ground. Kan returned to Tokyo in the afternoon...

...It wasn't immediately clear whether workers who have been rushing to bring the reactors under control were exposed. People living within 12 miles (20 kilometers) of the plant have been evacuated, and no fishing is taking place in the waters just off the plant.
Because of the evacuations, the plant workers have been the primary people exposed to the radiation leaks. One crew member described difficult conditions inside the complex in an interview published Saturday.
The plant has run out of the nylon protective booties that workers put over their shoes. Earlier, TEPCO acknowledged that the tsunami had destroyed many of the gauges used to measure radiation, forcing workers to share. More gauges have since arrived at the site.
"We only put something like plastic garbage bags you can buy at a convenience store and sealed them with masking tape," said the worker, who spoke to the national Mainichi newspaper. Such interviews have been exceedingly rare and always anonymous.
The worker also said the tsunami littered the grounds with dead fish that remained scattered throughout the plant, attracting birds...

Read more:

http://www.huffingtonpost.com/2011/04/02/japan-nuclear-plant-radioactive-water-leak-sea_n_843932.html


Die »nuklearen Samurai« mußten lange mit Notrationen und anderthalb Liter Wasser pro Tag auskommen.



http://ag-friedensforschung.de/themen/Kernkraft/strahlung.html


Schutzlos in der Strahlung

Atomkatastrophe von Fukushima: Greenpeace fordert, die Evakuierungszone sofort auszudehnen. Japans Regierung täuscht Bevölkerung über den Grad der Verseuchung

Von Josef Oberländer *

Im Umkreis des japanischen Atomkomplexes Fukushima Dai-Ichi hat sich die Lage weiter dramatisch zugespitzt. Im Boden rund um die Anlage wurde Plutonium nachgewiesen. Das radioaktiv verseuchte Wasser kann nicht abgepumpt werden, weil keine Speicherkapazitäten dafür zur Verfügung stehen. Die Strahlenwerte steigen weit über die Umgebung hinaus weiter. Im Meerwasser wurde ein neuer Höchstwert von radioaktivem Jod 131 gemessen, der um das 3355fache über dem zulässigen Höchstwert liegt. Die japanische Regierung erwägt inzwischen laut einem Medienbericht, drei beschädigte Reaktoren des Atomkraftwerks mit Planen abzudecken, um die Verbreitung von radioaktiven Teilchen zu vermindern.

Die Evakuierungszone blieb trotzdem auf 20 Kilometer begrenzt. Diese müsse umgehend auf 40 Kilometer ausgedehnt werden, forderte die Umweltorganisation Greenpeace am Mittwoch. Die Regierung habe die Bevölkerung nicht über die zunehmende Strahlung informiert. Dabei seien sich die Behörden darüber im klaren, daß sich hohe Radioaktivität weit über diese Zone hinaus feststellen lasse, etwa im Dorf Iitate, 40 Kilometer nordwestlich der havarierten Meiler, sagte der Greenpeace-Strahlenexperte Jan van de Putte in Tokio. Die Organisation hatte eigene Messungen vorgenommen. Dabei wurden in Iitate durchschnittlich acht bis zehn Mikrosievert pro Stunde gemessen. Von den etwa 6000 Menschen, die dort leben, wird die maximal erlaubte Jahresdosis (1000 Mikrosievert pro Jahr) demnach innerhalb weniger Tage aufgenommen.

»Unsere Werte decken sich mit denen der japanischen Regierung«, sagte van de Putte. »Dennoch unterläßt es diese, die Menschen zu schützen, sie aus der Gefahrenzone zu bringen oder auch nur angemessen zu informieren. Die Regierung muß sofort tätig werden und zuerst Kinder und Schwangere aus dem Dorf Iitate evakuieren.« Die Evakuierungszone müsse auf 40 Kilometer ausgedehnt werden. Bereits vor zwei Wochen hatten australische und US-amerikanische Nuklearbehörden ihren im Umkreis von 80 Kilometern der Schrottreaktoren lebenden Staatsbürgern geraten, das Weite zu suchen.

Der Plutoniumfund deutet darauf hin, daß zumindest die Mischoxid-Brennelemente in Reaktor 3 stark beschädigt sind. Sie enthalten das hochgiftige Schwermetall in Form von Plutoniumdioxid. Strahlenexperten hoffen nun, daß das Plutonium nicht durch die Luft wirbelt, sondern im Wasser bleibt.

Noch immer versuchten am Mittwoch etwa 400 Arbeiter unter fürchterlichen Bedingungen, die ausgefallenen Kühlsysteme der Atomanlage wieder in Gang zu setzen. Die »nuklearen Samurai« mußten lange mit Notrationen und anderthalb Liter Wasser pro Tag auskommen. Aus Angst vor der hohen Strahlung wurden nur unregelmäßig Lebensmittel geliefert. Anfangs gab es nur trockenes Brot, inzwischen Instantreis. Seit einer Woche habe sich die Lage etwas verbessert, berichtete Kazuma Yokota von der japanischen Atomaufsicht NISA. Nun könnten die Arbeiter auf Wunsch eine zweite Flasche Wasser bekommen.

Unterdessen wurde Masataka Shimizu, der Chef der Betreibergesellschaft Tokyo Electric Power (Tepco), mit Bluthochdruck und Schwindelgefühl in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Gemüsebauer Hisashi Tarukawa aus der Präfektur Fukushima nahm sich dagegen das Leben, weil sein Land und seine Erzeugnisse radioaktiv verseucht sind.

* Aus: junge Welt, 31. März 2011

Samstag, 2. April 2011

Stop killing us.

http://www.veteranstoday.com/2011/04/02/afghan-youth-write-letter-please-stop-killing-us/

japanisches Krisenmanagement



http://news.orf.at/stories/2050931/







Softwarefehler



Grundwasser in Fukushima extrem verstrahlt

Inzwischen hat sich die hohe Strahlenbelastung sowohl im Meer- und im Grundwasser bestätigt, die Regierung weigert sich, weiter zu evakuieren

Wieder einmal hatte die Betreiberfirma des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Probleme bei den Messungen der radioaktiven Verseuchung. Zunächst hatte Tepco gemeldet, dass der Grenzwert im Grundwasser am havarierten Atomkraftwerk für Jod-131 schon 10.000-fach überschritten sei. Wie nach der Meldung am letzten Sonntag, dass im Wasser, das aus dem Reaktor ausgetretenem war, eine "zehnmillionenfach erhöhte Strahlung" gemessen worden sei, wurde auch diese Meldung zunächst wieder zurückgezogen. Doch auf Anordnung der Atomsicherheitsbehörde (NISA) musste die Messung wiederholt werden. Inzwischen wurde der sehr bedenkliche Wert bestätigt. Für die Fehler macht Tepco ein Analyseprogramm verantwortlich

http://www.heise.de/tp/blogs/2/149578

Strahlende Kugeln vermisst



Forschungsreaktor

NRW-Regierung vermisst Brennelementkugeln aus Jülich

zuletzt aktualisiert: 02.04.2011 - 11:02
Hamburg/Jülich (RPO). Die nordrhein-westfälische Landesregierung vermisst 2.285 Brennelementkugeln aus dem Forschungszentrum Jülich bei Aachen. Vemutlich werden die Brennelementkugeln nicht fachgerecht gelagert.

Mehr erfahren:

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/NRW-Regierung-vermisst-Brennelementkugeln-aus-Juelich_aid_983002.html

Aus unserem Blogger-Netzwerk: Arwa Bint Ahmed – die wahre Königin von Saba

http://muskelkater.wordpress.com/2011/04/02/arwa-bint-ahmed-%E2%80%93-die-wahre-konigin-von-saba/


Arwa Bint Ahmed – die wahre Königin von Saba

Versuch einer Klärung

Von Martin Schnakenberg
Wir treffen sie in Mythen und Legenden, aber ihr wahrer Name wird nirgends erwähnt. Selbst große Nachschlagewerke, wie die von Brockhaus, TimeLife oder vieler anderer Geschichtsverlage, und auch die Wikipedia, schlagen sich mit Unwissenheit herum. Und auch hier beim Muskelkater wird man vergebens eine vollständige Aufklärung suchen, – weil sie einfach nicht existiert. Die Frage nach vielen wunderbaren Legenden und Erzählungen lautet also:

Hat es die prunkvolle Königin von Saba je gegeben?

Zwei heilige Bücher, die christliche Bibel und der islamische Koran, erwähnen sie. Im Selbstverständnis des untergegangen Kaiserhauses von Äthiopien stand ein Kind der Königin von Saba am Anfang einer für zwei Jahrtausende währenden Dynastie. Den beiden heiligen Büchern zufolge wurde der Knabe in einer Liebesnacht zwischen der südarabischen Königin und dem Israeliten-König Salomo in Jerusalem gezeugt. Bis zu seinem Sturz 1974 konnte Kaiser Haile Selassi I. von Äthiopien sich auf eine Verfassung berufen, die ihn als den 225. Nachfolger „der Königin von Saba und des Königs Salomo von Jerusalem“ bezeichnete.
Aber die Wissenschaft bleibt hartnäckig. Sie will sich nicht mit frommen oder staatstragenden Mythen begnügen. Stattdessen sucht sie nach standfesten Beweisen. Bewiesen ist inzwischen, dass die sabäische Bewässerungskultur schon rund 1000 Jahre v.Chr. in der Oase Marib zu blühen begann. Doch ist diese Leistung einem lockeren Verband von Bauern zuzuschreiben. Die ältesten Inschriften, die einen Staat Saba bekunden, stammen aus dem 8. Jahrhundert vor der Zeitrechnung. König Salomo wird hingegen für die Jahre 965 bis 926 v.Chr. bezeugt. Folglich lehrt uns die Wissenschaft gegenwärtig noch, dass der erste sabäische Staat Jahrzehnte nach dem Tod des großen Salomo entstanden ist.
Namhafte Forscher, z.B. der Brite St. John Philby, haben sich bemüht, eine historische Brücke zu bauen. Philbys Theorie schlägt vor, dass die Königin von Saba eine Stammesfürstin gewesen sei. Ihr aus sabäischen Arabern bestehender Stamm sei aus Mesopotamien gekommen, um im Gebiet des heutigen Syriens zu nomadisieren. Damals habe jeder größere Stamm seinen Anführer König oder seine Anführerin Königin genannt. So sei die Anführerin der Sabäer schließlich als „Königin von Saba“ zu Salomo nach Jerusalem gelangt, um Tribut zu entrichten. Ein anderer Teil der Sabäer wäre von Mesopotamien nach Südwest-Arabien gewanderte. Er sei dort sesshaft geworden und hätte die Erinnerung an jene „Königin“ ausgeschmückt und Jahrhunderte lang bewahrt.
In der Erinnerung der meisten Jemeniten gibt es allerdings zwei Königinnen von Saba. Die legendäre Königin des antiken Südarabien gilt als „Malika Bilqis“ (Königin Bilqis). Ihr schreiben sie den in der Oase Marib freigelegten Tempel des Mondgottes Almaqah zu. Er ist anscheinend im 8. bis 7. Jahrhundert v.Chr. gebaut worden. Für diese Zeit – wie für die gesamte Geschichte des Sabäischen Reichs – kann die Existenz einer Königin nicht nachgewiesen werden. Leben und Herrschaft der „zweiten Bilqis“ oder der „Malika Bilqis der Jüngeren“ ist hingegen schriftlich mehrfach dokumentiert.
Die Rede ist von Arwa Bint Ahmed as-Sulayhi, von Arwa, der Tochter Ahmeds, eingeheiratet in das Geschlecht der Sulayhi. Ein Ali Ibn Muhammad as-Sulayhi hatte etwa 1047 in der Bergregion südwestlich der jemenitischen Hauptstadt San’a’ einen Aufstand angezettelt. Es gelang ihm sogar, die Hauptstadt einzunehmen. Alis Gegner war ein Imam, eigentlich ein „Vorbeter“, der als mächtiger Stammesführer und religiös legitimierter König aber erst Teile des Landes kontrollierte. Gestützt auf die schiitische Auslegung des Islam, gestützt aber auch auf die materielle Kraft der damals in Ägypten herrschenden Fatimiden, wurde Ali Ibn Muhammad Machthaber (Sultan) über große Teile des Bergjemen und die Küstenebene am Roten Meer.
Der Sohn und Nachfolger Alis, Al-Mukarram Ahmed, schloss im Jahr 1069 eine Ehe mit Arwa Bint Ahmed, einem Mädchen aus seinem Stamm. Wohl fünf Jahre später übertrug der schwer erkrankte Sultan die Staatsgeschäfte seiner Frau. 1074 trat Arwa Bint Ahmed als Malika (Königin) in Erscheinung. Königin Arwa hatte den Thron zwar geerbt, gleichwohl fühlte sie sich ihrem Volk gegenüber verantwortlich. „Viele sehen sie als die bedeutendste Herrscherin an, die es im Islam gegeben hat“, heißt es in einer jeminitischen Quelle. Zu überprüfen, wie das Verhältnis der Malika zum Volk wirklich gewesen ist, bleibt uns allerdings versagt. Wir dürfen aber mit Sicherheit annehmen, dass Arwa Bint Ahmed sehr energisch geherrscht hat. Sie musste nämlich ihren Thron immer wieder gegen Angriffe von außen und gegen Umsturzversuche im Innern verteidigen.
Blutige Kämpfe gab es vor allem zwischen den Getreuen der Malika Arwa und den Najahiden. Diese übten zeitweise über die heiße Küstenebene am Roten Meer, über die Tihama, eine Regionalherrschaft aus. Arwa Bint Ahmed konnte ihren gefährlichen Gegner, den ehemaligen Sklaven Najah, erst überwinden, als sie dem Schauplatz der Schlachten selber näher gerückt war. Sie verließ 1087 die Hauptstadt San’a’ und machte die kleine Bergstadt Jiblah zu ihrer Residenz. Von dort aus war es nur noch eine knappe Tagesreise bis zu der umkämpften Küstenebene. Außerdem war das auf einem Basaltkegel erbaute Jiblah leichter als das größere San’a’ zu verteidigen.
Najah war Äthiopier. Er erhielt im Konflikt mit der Malika Arwa Bint Ahmed auch Hilfe vom anderen Ufer des Roten Meeres, aus dem heutigen Eritrea. Dort herrschte ein christlicher König. So sahen wohl viele der Getreuen Arwas in dem Sklaven Najah nicht nur einen aufständischen Regionalfürsten, sondern einen geheimen Agenten des christlichen Äthiopiens. Einst hatten Sabäer in dem Land jenseits des Roten Meeres ihren auf die Gestirne gerichteten Glauben verbreitet, hatten die Baukunst stark beeinflusst. Dieser Glaube war dort nun verdrängt worden, durch den Islam als auch durch das Christentum. Und eines war damals im jemenitischen Bergvolk noch nicht vergessen, dass es gerade einmal rund 500 Jahre her war, seit große Teile ihres Landes von äthiopischer Oberhoheit befreit werden mussten. Deswegen erschien Arwa Bint Ahmed ihren Zeitgenossen auch als Streiterin gegen eine mögliche Fremdherrschaft und für den  rechten Glauben, den Islam.
Dem jetzigen Stand der Forschung zufolge blieben Arwa Bint Ahmed nach dem Ortswechsel der Residenz von San’a’ nach Jiblah noch 51 Jahre. Es ist fraglich, ob sie wieder geheiratet hat; sie hätte ja die Kontrolle der Macht mit einem wahrscheinlich an rivalisierende Stammesinteressen gebundenen Mann teilen müssen. 1138 im Alter von 88 Jahren soll Arwa oder Bilqis II. in Jiblah gestorben sein. Die Malika wurde in der Hauptmoschee des Ortes beigesetzt. Ihren Tod hat die Dynastie der Sulayhiden nicht lange überlebt. Sie zerfiel schnell nach internen Machtkämpfen. Aber es gelten jedenfalls die beiden letzten Jahrzehnte der sulayhidischen Herrschaft unter Arwa Bint Ahmed als eine glanzvolle Epoche für den südlichen und westlichen Jemen und die Küstenebene, die Tihama. Damals begannen die Menschen von ihr als der „Bilqis der Jüngeren“ zu sprechen.
Ob die Königin Arwa Bint Ahmed sich selber in der Nachfolge der Königin von Saba gesehen hat, wissen wir nicht, können es nur erahnen. Den Menschen jener Zeit drängte sich ein solcher Vergleich jedenfalls auf. In der heiligen Schrift des Islam, im Koran, ist die Königin von Saba erwähnt, hat aber keinen Namen. Zu Arwa Bint Ahmeds Lebenszeit war es hingegen schon etwa 200 Jahre lang üblich, dass arabische Religionsgelehrte und auch Dichter die legendäre Königin von Saba Bilqis nannten. So kam im Gedächtnis des Volkes Bilqis die Erste zustande, der man den Bau von Tempeln in Marib zuschrieb. Der zweiten Bilqis, der Kämpferin gegen Fremdherrschaft, widmete das Volk ein Naturdenkmal: einen schroffen Vulkankegel bei Hamam Damt, den es bis heute „Thron der Bilqis“ (Arsh Bilqis) nennt.

Von der Antike zur Gegenwart

Von Schriftstellern ist Bilqis „die Ältere“ zur Titelheldin ihrer Romane erhoben, von Reiseveranstaltern zur Werbeträgerin gemacht worden. Auch im Jemen selbst wird sie als Namensgeberin für allerlei Institutionen benutzt. Insofern gibt es sie jetzt, selbst wenn es sie in der Antike nicht gegeben hat. Bilqis „die Jüngere“ erfreut sich im zunehmenden Maße einem Ansehen als Symbolfigur der Frauen-Emanzipation. Manche Schritte zur Emanzipation der Frauen im Jemen sind schon getan. Sie besitzen das passive und aktive Wahlrecht. Einige wenige Frauen sind sogar in das Parlament gelangt, andere als Funktionsträgerinnen in den Staatsapparat. Sich auf Arwa Bint Ahmed zu berufen, weißt darauf hin, dass eine Frau auch zum Höchsten berufen sein kann, und zwar nicht in der heidnischen Antike, sondern Jahrhunderte nach dem Eintreffen des Islam.
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Und wenn sich dann irgendwann einmal herausstellt, dass sie wirklich und wahrhaftig nicht gelebt bzw. existiert hat, dann ist es aber immer noch eine schöne Geschichte gewesen.
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Quellenhinweise:
„Die letzten Geheimnisse unserer Geschichte“ aus der TimeLife-Redaktion, 1980.
Bericht im Spiegel vom 08.05.2008:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,552288,00.html
Hat Helmut Ziegert den Palast wirklich gefunden? Oder beginnt eine neue Legendenbildung?
http://www1.uni-hamburg.de/ethiostudies/saba.html
Pressemitteilung der Uni Hamburg:
http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/pr/2/21/pm/2008/pm48.html
Märchengeschichten von der Königin von Saba:
http://archiv.twoday.net/stories/4917018/
Wikipedia-Eintrag dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Königin_von_Saba
Die Königin von Saba und König Salomo:
http://www.enfal.de/grund17.htm
Siehe auch in der Wikipedia: Jemenitische Architektur.


Die neue Massenpartei ... ?



Na, wo ist sie denn nun? Na, wann kommt sie denn?

Die rechte Partei mit den 16%

Von Karl Weiss

Als Sarrazin im letzten Sommer gleich nach dem Erscheinen Hunderttausende von Exemplaren seines Buchs verkaufte, da begannen die Auguren zu unken: Jetzt kommt die rechte Brut hoch, jetzt werden sie wieder aus den Gullis kriechen und den Staat übernehmen! Flugs tauchte denn auch eine „Meinungsumfrage“ auf, die einer Partei mit den Thesen Sarrazins oder sogar mit ihm selbst als Vorsitzenden auf Anhieb 16% prophezeite.

http://karlweiss.twoday.net/stories/16547787/

Der Aufsteiger...



http://heut-schon-gedacht.blogspot.com/2011/04/favorisiertes-jungelchen.html


favorisiertes Jüngelchen

Personal wechseln - alles gut? Programmatisch - weiter so?

Eigentlich ist es mir egal, wie und wann sich die F.D.P. zerlegt. Zur Zeit führt diese Partei eine Posse auf. Jüngelchen Rösler als FDP-Parteivorsitzender, zumindest im Gespräch. Das finde ich doch mal lustig. Jemand, der von Nichts eine Ahnung hat soll vielleicht Nachfolger werden von jemanden der von Nichts eine Ahnung hat. Besser ist die Situation dieser Partei nicht zu charakterisieren. 

Dabei kannte ich noch eine Zeit, als die FDP einen sozial-liberalen Flügel hatte. Ihre Wahlergebnisse waren damals auch ein kleines bisschen besser. Leider wurde der Flügel rausgemobbt zum Nachteil der ganzen Programmatik der Partei. 

Synonyme für liberal sind:

  • freiheitlich
  • freisinnig 
  • fortschrittlich
  • tolerant
  • vorurteilsfrei
  • vorurteilslos
  • großzügig
  • human
  • aufgeklärt
  • duldsam

Das sind alles Eigenschaften, die dieser Partei verloren gegangen sind.

Jetzt sind die anderen Synonyme federführend:

  • knechtisch
  • reaktionär

Rösler kommt aus einer selbsternannten Eliteschicht, die nichts weiß, 

  • über Hunger, 
  • über Armut, 
  • über verordnete verlorene Würde.

Er ist außerdem viel zu jung, so dass er nicht weiß, was es heißt: 

  • Kinder zu erziehen, 
  • Kinder ernähren zu müssen, 
  • sie kleiden zu müssen, 
  • ihnen Wünsche abschlagen zu müssen,
  • ihnen keine gesellschaftliche Teilhabe bieten zu können (wie es so schön heißt).

Er kann außerdem nicht wissen, was es heißt:

  • nach einem langen Arbeitsleben, in die Ecke gestellt zu werden,
  • nicht wissen, wie man mit der Rente das Monatsende erreichen soll,
  • seine Arbeitsleistung entwertet zu sehen,
  • als Humankapital und nichts weiter betrachtet zu werden.

Nicht nur Köpfe sind das Problem der FDP. Das Hauptproblem der Partei ist ihr Inhalt. Eine weitere Gruppe, die sich vornehmlich nur verantwortlich fühlt für ihre Elitenfreunde und eine knechtische (sprich pekuniäre) Hingabe an Lobbyisten frönt, ist in diesem Land nicht erforderlich. 

Rösler wird (ebenso Lindner) die FDP sicherlich weiter in den Untergang führen. Wegen mir. Es ist nicht schade um diese Splittergruppe. Mit Rösler würde der ewige 1. April immer weitergehen. Leider zu unseren Lasten.

Abwahl ist das einzige Vernünftige, wenns soweit ist.

Frei-Blog: Uranmunition: deadly dust - tödlicher Staub

Frei-Blog: Uranmunition: deadly dust - tödlicher Staub

Zukunft?...

...Die Präfektur Fukushima hat versprochen, alle Jugendlichen aus der Katastrophenzone in behelfsmäßigen Internate einzuschulen, erzählt die Mutter. Sie und ihr Mann müssten sich nun Arbeit suchen. "Irgendwo..."

...Wie können 2500 Menschen ohne warme Kleider, ohne Wolldecken und ohne Nahrung in einem Sportstadion überleben? Ein Aufruf an die Bevölkerung von Saitama brachte Tausende Decken, Jacken, Kissen, Boxen mit Papiertaschentüchern, Gesichtsmasken, Spielzeug und Schulbücher. Über Nacht organisierten die Freiwilligen die Verpflegung der 2500 Menschen. An einer Säule stapelten sie halbierte Pappschachteln als Tabletts.
Dreimal täglich, um neun Uhr, mittags und um 18 Uhr nahm jeder Flüchtling einen Karton und stellte sich in die Schlange. Am ersten Tisch gab es Getränke, dann Miso-Suppe, Reis und was sonst in ein Bento gehört, wie die Japaner ihre Lunchbox nennen. Vor allem Fisch, Gemüse, allerdings kalt...

Den ganzen Artikel lesen:


http://www.sueddeutsche.de/politik/japan-das-schicksal-der-fluechtlinge-der-luxus-einer-heissen-tasse-tee-1.1080027

Nichts ist sicher, oder alles ist relativ

Keines der deutschen Kernkraftwerke ist dafür ausgelegt, dem Absturz eines Passagierflugzeugs stand zu halten. Bei einigen könnte der Reaktor nicht einmal einer leichten Militärmaschine widerstehen.  Außerdem werden Sicherheitseinrichtungen nur für jeweils ein einzelnes Versagen berechnet. Eine Kombination zweier Ereignisse – wie Erdbeben plus Tsunami in Japan – ist nicht vorgesehen. Bei der Erdbebensicherheit wurde eine Stärke zu Grunde gelegt, die einmal in 100.000 Jahren eintritt. Ein solches Beben kann aber auch morgen schon eintreten. Richtig ist: das wurde von Politikern nicht immer genau so deutlich gesagt.

Den ganzen Artikel lesen:

http://blog.tagesschau.de/2011/04/01/warum-erfahren-wir-jetzt-dass-auch-deutsche-kernkraftwerke-nicht-wirklich-%E2%80%9Esicher%E2%80%9C-sind/

ad sinistram: An der Wand

ad sinistram: An der Wand

Wir schaffen das noch irgendwie mit einem eigenen GAU...

http://www.radio-utopie.de/2011/04/01/us-kampfjet-mit-moglicherweise-uranhaltiger-munition-zerschellt-neben-eifeldorf-laufeld-unglucksstelle-us-militarisches-sperrgebiet/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+RadioUtopie+%28Radio+Utopie%29


US-Kampfjet mit möglicherweise uranhaltiger Munition zerschellt neben Eifeldorf Laufeld – Unglücksstelle US-militärisches Sperrgebiet

Von petrapez | 1.April 2011
Feurige Vulkaneifel als Schrottplatz für explodierten feuerspuckenden US-Bomber – ein teures Equipment in Robert Gates nobler Ist-Bestandsliste weniger – für die Generalitäten in Übersee kein medialer Aprilscherz wie dieses von Schwarzem Humor triefende Video vielleicht suggerieren mag.
Glück im Unglück: Laufeld verwandelte sich am Freitag für ein paar Stunden in Hitzacker und sollte sich den Beinamen Glücksburg zulegen
Die fünfhundert Bewohner von Laufeld mit seinem Puppen- und Spielzeugmuseum bei Manderscheid in Rheinland-Pfalz sind am Nachmittag des 1.April nur knapp einer Katastrophe entgangen, als eine Fairchild-Republic A-10 Thunderbolt (Donnerkeil) der 3rd Air Force der amerikanischen Luftstreitkräfte von der Staffel der Air Base Spangdahlem auf freiem Feld mit Maulwurfshügeln nur einhundert Meter neben ihrem Dorf abgestürzte und die Fläche in ein Trümmerfeld verwandelte. Wie gross das Risiko für die Einheimischen war, wird an dem Verhalten des Piloten deutlich, der die Maschine vor dem Absturz zu retten versuchte:
“Der ist sogar noch übers Dorf rübergeflogen und hat noch mal durchgestartet, um die Schnauze hochzuziehen” , berichtete ein Augenzeuge. (1)
Laut den Aussagen der Dorfbewohner gab es vor dem Absturz einen Riesenknall und das Flugzeug verwandelte sich in der Luft in einen Feuerball.
Unter diesem Link ist ein Video-Beitrag des SWR zu sehen.
Der schwerverletzte Pilot soll sich nach ersten Angaben aus dem umgangssprachlich als “Worthog” (Warzenschwein) bezeichneten Jet mit dem Schleudersitz gerettet haben und wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das Eifel-Journal berichtete, dass dieser Typ überwiegend als Erdkampfflugzeug zur Bekämpfung von Bodenzielen, insbesondere der Panzerabwehr, eingesetzt wird. (2)
Als ein solch hervorragendes Erdkampfflugzeug hat das Warzenschwein-Flugzeug sich nun tatsächlich erwiesen und einige Kleinstlebewesen erfolgreich von der Erdoberfläche vertilgt wie sein lebendiger Namensvetter dies ebenfalls zu tun pflegt.
Falls das Flugzeug zu einem Einsatz in Libyen unterwegs war, fallen dort mehrere Bomben weniger auf strategisch wichtige Ziele in dem Land und einige Menschen bleiben am Leben.
Der Bomber war laut Krone vom US-Stützpunkt in Ramstein gestartet und mit scharfer Munition bestückt. Die österreichische Zeitung befürchtete, dass “sich Munition zumindest zum Teil mit hochfester, uranhaltiger Ummantelung an Bord befunden haben könnte, da die “A10 Thunderbolt” vorwiegend zur Bekämpfung von Panzern eingesetzt wird.”
Nach anderen Medienangaben unter Berufung auf Militärsprecher befand sich der Bomber auf einem lokalen Trainingsflug und startete von dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem, der in 25 Kilometern Entfernung zu der Absturzstelle befindet.
In einem Bericht der Bildzeitung (3) hiess es, der Kampfjet sei nicht mit Raketen bestückt unterwegs gewesen, hätte aber 11 000 Schuss scharfe Munition nach Angaben von Polizisten vor Ort an Bord gehabt – der Focus dagegen sprach von scharfen Raketen im Flugzeug, (4)
Polizisten vor Ort werden wohl kaum vom US-Militär über die Ausstattung des Jagdflugzeuges in Kenntnis gesetzt, ebensowenig wird die Militärpolizei der US-Army dort Auskünfte erteilen.
Das US-Militär erklärte die Absturzstelle zum militärischen Sperrgebiet und sandte die US-Militärpolizei an die Unglücksstelle.
Der Trierische Volksfreund hat eine Chronik von Flugzeugabstürzen – viele davon sind Flugzeuge aus Bitburg und Spangdahlem – aufgelistet und dabei nur die gefährlichsten Fälle aufgezählt. (5) Vor diesem Hintergrund erhalten die Forderungen der Atomkraftgegner und die Aktivisten zur Schliessung der US-Luftwaffenstützpunkte noch mehr Gewicht.
Chronologie der Abstürze
Quellen:
(1) http://www.krone.at/Welt/US-Kampfjet_ueber_Deutschland_abgestuerzt-Mitsamt_Munition-Story-254250
(2) http://www.eifel-journal.de/index.php/aktuelle-news/992-laufeld-thunderbolt-abgestuerzt
(3) http://www.bild.de/news/inland/flugzeugabsturz/absturz-eifel-pilot-gerettet-17213220.bild.html
(4) http://www.focus.de/panorama/welt/rheinland-pfalz-us-kampfjet-stuerzt-in-der-vulkaneifel-ab_aid_614346.html
(5) http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Immer-wieder-Abstuerze-von-Kampfjets-aus-der-Eifel-Eine-Chronologie;art8137,2735299

Das größte Krebsexperiment der Wel

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=211363&page=0&category=0&order=last_answer

Doomsday Scenario 2.0

Marvin Resnikoff

 

Fukushima 2.0

Doomsday Scenario 2.0
With the decision to entomb four Fukushima reactors in concrete, Tokyo Electric (TEPCO) is moving the disaster into uncharted waters. The heat producing fuel rods cannot be turned off. Concrete will insulate the heat from the fuel rods, and cause the internal temperatures to climb. The nuclear fuel will melt down and pass through the bottom of the reactor vessel and containment structure and enter the environment. The radionuclides, primarily cesium-137 and strontium-90, but also plutonium and others, will enter the sea. The human health and economic costs will be enormous.

Read more:

http://www.huffingtonpost.com/marvin-resnikoff/fukushima-20_b_843558.html

 

Corium

http://blog.fefe.de/?ts=b36a3c13

  • [l] Wenn noch jemand einen Argument gegen Kernkraft braucht, empfehle ich den Wikipediaartikel zu "Corium". Corium ist der Name für den geschmolzenen Klumpen radioaktiven Breis, der bei einer Kernschmelze entsteht. Der Artikel geht da sehr ins Detail. Mehr als ihr wahrscheinlich wissen wolltet. Ich zitiere mal:
    Wird der Behälter genügend gekühlt, kann sich zwischen der Schmelze und der Reaktorwand eine Kruste bilden. Die Schicht aus geschmolzenem Stahl oben auf dem Oxid erzeugt eine Zone mit erhöhter Wärmeleitung zur Reaktorwand. Dieser Zustand, der als "Heißmesser" ("heat knife") bezeichnet wird, erhöht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass an der Seitenwand des Reaktordruckbehälters eine lokale Erweichung stattfindet und daraufhin Corium austritt.
    Es gibt da sogar einen Namen für!Außerdem dieser Teil von Three Mile Island:
    Die Masse erwies sich als homogen und bestand vor allem aus geschmolzenem Kernbrennstoff und Brennelementhülsen. An Elementen enthalten waren in Massenanteilen etwa 70 % Uran, 13,75 % Zirconium und 13 % Sauerstoff.
    Für mein Verständnis spannend ist a) homogen, also nicht hier mal nen Klumpen Uran und da mal nen Klumpen Zirconium, und b) kein Plutonium. In anderen Proben haben sie auch Reste von Materialien aus den Steuerstäben gefunden.Und dann hier noch ein spannender Teil von Tschernobyl:
    Da das Material gefährlich radioaktiv und hart und fest war, und da ferngesteuerte Systeme wegen der hohen Strahlung, die die Elektronik beeinträchtigte, nicht verwendet werden konnten, wurde mit einer AK-47 darauf geschossen, um Stücke zur Analyse davon abzutrennen.
    Bei Tschernobyl ist das eine sehr heterogene Sache, an der man rückblickend die verschiedenen zeitlichen Phasen und Reaktionen nachvollziehen kann. 
 http://blog.fefe.de/?ts=b3688e28


Sat Apr 2 2011

  • [l] Urgs, das Department of Energy hat sich 1996 mit der Superkritikalität von Corium beschäftigt. Es ging um Tschernobyl. Tschernobyl war, wir erinnern uns, 1986. Das Paper ist von 1996. Und da schreiben sie so Dinge wie:
    1. The sarcophagus roof has been leaking for some time and it is estimated that 3000 m³ of water has mixed with the fuel. There was therefore a concern about possible recriticality. [...]2. After two weeks of heavy rainfall in 1990, the neutron detector rate increased by a factor of about 60 and stayed there for several days causing great concern to the scientific oversight team.
    OMFG! Und dann das hier, das auch gerade einen Deja-Vu-Effekt auslöst bei mir:
    The science team at Chernobyl believes that the criticality problem would disappear if the water could be removed. Their intention therefore is to pump it out as soon as a place can be found to store it.
    Ja, wohin mit dem Wasser, das ist auch in Japan gerade das Problem. *grusel* (Danke, Horst) 

Die Bibel und die Vorurteile...

http://www.politplatschquatsch.com/2011/04/experte-warnt-bibel-predigt-vorurteile.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+politplatschquatsch%2FSkVU+%28politplatschquatsch%29

Ein Schnäpschen in Ehren, so lange die Welt noch steht... - ein Schnäpschen in Ehren und noch eins, bis nichts mehr geht...



Ein Atomkraftwerk, das stillsteht, liefert nicht nur keinen Strom mehr. Es ist auch nicht mehr das, was ein deutscher Energiekonzern an ihm vor allem schätzt: eine Gelddruckmaschine.

http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2011-04/energiekonzerne-moratorium


Und emsig wird nun dafür geschrieben, dass wieder angeschaltet werden solll - schliesslich wollen die Zeitungen weiterhin die Anzeigen der Energie-Wirtschaft drucken...

Symbolpolitik auf Kosten der RWE-Aktionäre

Die Abschaltung deutscher Reaktoren ist sachlich wie juristisch schlecht begründet. Durch Willkür und Rechtsbeugung werden Atommeiler nicht sicherer.

http://www.welt.de/debatte/article13042481/Symbolpolitik-auf-Kosten-der-RWE-Aktionaere.html

Ursache unklar

US-Kampfjet in der Eifel abgestürzt

Das Eifeldorf Laufeld ist nur knapp einer Katastrophe entgangen. Ein Kampfjet der US-Amerikaner stürzte am Freitag in der Vulkaneifel ab.
Der Pilot konnte sich mit einem Schleudersitz aus der Maschine retten, wie ein Sprecher der Polizei Trier auf Anfrage mitteilte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. An Bord der Maschine sollen nach Angaben von Polizisten vor Ort 11.000 Schuss scharfe Munition gewesen sein.

http://www.mopo.de/news/panorama/us-kampfjet-in-der-eifel-abgestuerzt/-/5066860/8291504/-/index.html
 
 
http://blog.fefe.de/?ts=b368ff81

Fri Apr 1 2011

  • [l] Ihr habt ja vielleicht von dem US-Kampfjet gehört, der heute abgestürzt ist. Dabei hat es knapp ein Dorf bei Trier verfehlt. Naja, passiert, aaaaber: der hatte ein paar hundert Schuss scharfe Munition geladen. DAS ist bedenklich. Erstens weil das ein Übungsflug war, WTF wollen die da mit scharfer Munition an Bord? Zweitens weil das Teil eine fette Bordkanone hat, die mit panzerbrechender Uranmunition befüllt wird.Das ist zwar abgereichertes Uran und keine Kernbrennstäbe, aber es ist trotzdem sehr gefährlich und führt zu Krebs und Missbildungen in Kindern. Wer Gruselbilder dazu sehen will (Achtung: sehr unappetitlich), der kann mal Google Image Search nach "depleted uranium" befragen. Die Amis haben das Teufelszeug z.B. auch im Irak eingesetzt und jetzt wohl in Libyen.
    Früher hat man für panzerbrechende Munition Wolfram genommen, aber das ist auch nicht unbedenklich.

Rösler sozial? ... merkwürdig...



„Wir müssen uns mit der konkreten Lebenswirklichkeit der Menschen beschäftigen. Das ist jetzt der klare Auftrag der Basis.“

„Die FDP war stets eine Partei von Maß und Mitte: da passt ein Absolutheitsanspruch nur bedingt.“ 

>Mit Anbeginn seiner Parteikarriere stand Philipp Rösler für einen „mitfühlenden Liberalismus“, dessen Wertekanon Begriffe wie „Solidarität“ und „Teilhabe“ einschließt.<

Warum haben wir davon kaum etwas  bemerkt, bisher?...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13043174/Philipp-Roesler-will-die-FDP-neu-ausrichten.html

Freitag, 1. April 2011

Merkel lädiert...

Wie der alte Fritz - abgestützt geht es noch...
Das Kreuz mit dem Kreuz, und dann noch das Knie kaputt...
Wenigstens das Knie ist repariert...


http://www.welt.de/politik/deutschland/article13039801/Bundeskanzlerin-Angela-Merkel-am-Meniskus-operiert.html

Wer gegen Atomkraft ist, ist ein Spiessbürger - kein Aprilscherz



Also schrieb die Süddeutsche:


„Priol ist das Schießgewehr eines entfesselten Spießbürgertums.“

Okay, da motte ich doch die "Martina" wieder aus - das Gegenstück zum Müslifresser Martin...

Und klar, sie ist dagegen...

http://www.nachdenkseiten.de/?p=8940

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Titel: Eine erstaunliche Kampagne der Süddeutschen Zeitung gegen Urban Priol
Datum: 1. April 2011 um 16:23 Uhr
Rubrik: Süddeutsche Zeitung
Verantwortlich: Albrecht Müller

Zwischen 28. und 31. März sind in der Süddeutschen Zeitung und bei süddeutsche.de drei Artikel mit heftiger Kritik an Urban Priol veröffentlicht worden. Siehe Dokumentation am Ende dieses Textes. Bei allen drei Artikeln von drei verschiedenen Autoren geht es um den Auftritt von Priol bei der Anti-Atomkraft-Demonstration in München. Wenn Sie sich für Neues aus der Anstalt und für Priols Arbeit oder auch nur dafür, wie solche Kampagnen angelegt werden, interessieren, dann ist die Lektüre dieser drei Artikel zu empfehlen. Albrecht Müller.

Ich will mich auf einige wenige Hinweise und kommentierende Anmerkungen beschränken, auch weil die Tatsache dieser drei Artikel und auch ihr Inhalt und Stil für sich sprechen:
  • Über zu weite Strecken wiederholen sich in den drei Artikeln Bericht von der Veranstaltung und Kommentierung. Dass Priols Bemerkungen über Wirtschaftsminister Brüderle nicht bei allen Zuhörern gut ankamen und einige pfiffen, erfahren wir gleich mehrmals. Auch dass Priol nicht im üblichen Bühnenoutfit auftrat, ist gleich zweimal der Erwähnung wert, genauso wie die Geschichte mit dem Kofferraum, in dem Hanns Martin Schleyer eingesperrt war. – Die Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung hätte ihre Autoren ein bisschen besser koordinieren sollen.
  • Die Autoren der Süddeutschen Zeitung versuchen, die Arbeit von Priol abzuwerten. Typisch dafür im Artikel B (siehe unten): „Seit 2007 leitet Priol die ZDF-Anstalt, es gibt nicht wenige Kollegen, die das mindestens für eine Überraschung halten. Denn erstens musste man Priol vor vier Jahren nicht unbedingt zur ersten Garde der Kabarettisten in Deutschland rechnen, …“ – Soll das ein Argument sein? Da hätte man doch wenigstens andeutungsweise gerne gewusst, wer die „nicht wenigen Kollegen“ sind. Warum bleibt das anonym?
  • Der Autor des dritten Artikels stellt fest, Priol mache „Kabarett auf dem kleinsten intellektuellen Nenner“. Bei einem solchen, zunächst einmal sprachlich nicht besonders verständlichen Vorwurf, sucht man, assoziativ auf den Weg geschickt, dann nach den Gründen für diesen Vorwurf. Dann findet man eine Ansammlung von Fremdwörtern eines Autors, der sich offenbar auf dem „größten intellektuellen Nenner“ wähnt.
  • Dann findet man bei diesem Autor wie auch bei den anderen in Andeutungen das, was die Autoren Urban Priol vorwerfen: Hetze. Kostprobe: „Urban Priol ist ein entfesselter Keifer, eine affektierte Heulboje mit eingebautem Politikerhass.“ Oder: „Priol ist das Schießgewehr eines entfesselten Spießbürgertums.“
  • Dann ist viel davon die Rede, dass Satire eine Kunstform sei. Und dass im Gegensatz zu diesem Anspruch Priols „Redefiguren immer einen kunstvollen Dilettantismus eingebaut“ hätten, „eine klug ausgesteuerte Selbstminimierung, aus der die Schärfe der wirkungsmächtigen politischen Pasquille destilliert wird. (Verstehen Sie das? d.Verf) Das politische Kabarett in Deutschland, es ist längst tot. Urban Priol ist der hausmeisterhafte Wiedergänger einer gewesenen Kultur.“ – Große Teile dieses Textes verstehe ich nicht. Es ist die Sprache und das Denken von so genannten Intellektuellen oder Kulturschaffenden oder Journalisten aus der Abteilung Kultur unserer Medien, die meinen, in einem solchen Jargon zeige sich „ihr höchster intellektueller Nenner“.
Urban Priol macht diese Art von angelerntem bildungsbürgerlichen Gehabe nicht mit. Deshalb betrachten ihn diese Journalisten als auf einem niedrigen intellektuellen Niveau befindlich. Sie schlagen im konkreten Fall um sich, weil sie merken, dass beispielsweise Urban Priol wie auch Georg Schramm und Frank-Markus Barwasser (alias Pelzig) etwas erworben haben und besitzen, was ihnen abgeht: sehr viel Faktenwissen über unsere Gesellschaft. Faktenwissen, das diese Kabarettisten wie einige wenige andere davor bewahrt, in den bildungsbürgerlichen Jargon abzugleiten, den die Autoren der Süddeutschen Zeitung benutzen, um sich den Anschein der intellektuellen Größe zu verschaffen. Es ist der pure Neid von Menschen, im konkreten Fall von Journalisten, die noch nicht einmal ein Minimum gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wirklichkeit durchdrungen haben und deshalb ihre Sprachfiguren brauchen, um andere auszuschließen und sich so den Schein der Intellektuellen Exklusivität zu verschaffen.
Jetzt habe ich selbst zu viele Fremdwörter gebraucht. Ich entschuldige das damit, dass ich ja auch von Autoren der Süddeutschen Zeitung geachtet werden will. Einem Kabarettisten, der das Wort „Sau“ gebraucht, ist diese Anerkennung verwehrt. Schade.
Zur Dokumentation:
Drei Artikel der Süddeutschen Zeitung in drei Tagen gegen Urban Priol
  1. Demonstration gegen Atomkraft
    Priol hetzt gegen Brüderle
    28.03.2011, 11:43
    Ein Kommentar von Hans Holzhaider
    Wen “von diesen Nasen” solle man denn heute entführen? Bei der Anti-Atomkraft-Demonstration in München hat Kabarettist Urban Priol eine Rede gehalten – die mehr als fragwürdig ist.
    Quelle: SZ
  2. Urban Priol auf der Anti-Atomkraft-Demo Was darf Satire?
    28.03.2011, 17:05
    Ein Porträt von Olaf Przybilla
    Alles muss auf der Bühne irgendwie raus, findet der Kabarettist Urban Priol. Doch darf Satire wirklich alles? Bei der Anti-Atomkraft-Demo in München eckte der Unterfranke mit seinen Äußerungen über Rainer Brüderle an.
    Quelle: SZ
  3. Kabarettist Urban Priol Kassandra im Hobbykeller
    31.03.2011, 10:46
    Von Hilmar Klute
    Mit seinem Auftritt bei der Anti-Atom-Demo wollte Urban Priol den Anschein erwecken, hier sei ein großer, tabuloser Provokateur am Werke. Aber Priol ist kein Provokateur. Er macht Kabarett auf dem kleinsten intellektuellen Nenner.
    Quelle: SZ


Es fehlen Geigerzähler... --- und, wie es ist, wenn Du weisst, dass Dein Sohn nicht mehr gesund und heil wieder kommt...





 

Katastrophenmeiler Fukushima

AKW-Arbeitern fehlten Hunderte Geigerzähler


Unter extremen Bedingungen versucht die Einsatztruppe in Fukushima, den Super-GAU zu verhindern - selbst die wichtigsten technischen Mittel fehlten. Nun spricht erstmals die Mutter eines Arbeiters über die Ängste der Männer: Sie hätten längst akzeptiert, dass sie sterben müssen. 

Hamburg - Mehrere hundert Menschen kämpfen im Schichtsystem gegen den drohenden Super-GAU in Fukushima, sie essen Cracker und Instant-Nudeln, sie wickeln sich zum Schlafen in bleihaltige Tücher - und fürchten sich vor einem schleichenden Tod durch Verstrahlung.

Unter Tränen berichtete die Mutter eines 32-jährigen Fukushima-Arbeiters dem US-Sender "Fox News" von einem Gespräch mit ihrem Sohn. "Er erzählte mir, sie hätten akzeptiert, dass sie alle wahrscheinlich sterben werden - kurzfristig an der Strahlenkrankheit oder langfristig an Krebs".

Weiter lesen:


http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,754493,00.html

Risikoberechnung

Es wird nicht falsch sein, anzunehmen, dass das überall so gemacht wird...

Strahlenschutz

Wie viele Tote dürfen es denn bitte sein?

Von Susan Boos

Die Schweizer Strahlenschutz-Grenzwerte basieren auf Rechenspielen, die nicht die Menschen grundsätzlich schützen, sondern hochrechnen, wie viele Strahlenopfer man akzeptieren will.
http://www.woz.ch/artikel/rss/20553.html