Kriegshetze
Von Klaus Wallmann sen. | 19. Mai 2011“Vaterland nennt sich ein Staat immer dann, wenn er sich anschickt auf Menschenmord zu gehen”, so wußte es schon Friedrich Dürrenmatt, und wie um den Schriftsteller zu bestätigen, quellen unaufhörlich Worte wie “Pflicht” und “Patriotismus” über die Lippen des Kriegsministers. Die neue kriegsfähige Armee soll aus 170.000 Berufs- und Zeitsoldaten, sowie 5.000 bis 15.000 Freiwilligen bestehen, die “unserem Land patriotisch dienen”. Und da es offensichtlich und Gott sei Dank nicht genug Freiwillige gibt, die diesem Ruf des Vaterlandes folgen wollen, werden die plumpen Appelle immer plumper. Neben das nationale Pathos stellt man die Behauptung, “dass der Dienst in den Streitkräften eine besondere und im gesellschaftlichen Sinne attraktive Aufgabe” sei. Krieg ist also wieder eine gesellschaftlich attraktive Aufgabe. Und das Kanonenfutter für diese kommenden Kriege sollen die Jugendlichen sein, denen die volksfeindliche Politik der deutschen Monopolregierungen nur Arbeitslosigkeit und keine Perspektiven beschert hat.
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