
http://eifelphilosoph.blog.de/2011/05/21/rentner-feind-welt-11188282/
Der Rentner: Feind der Welt?
@ 2011-05-21 – 12:24:12
Weiß eigentlich noch jemand, wer der größte Sklaventreiber der Neuzeit ist?
Wahrscheinlich nicht. Es wird hierzulande nicht darüber geredet, das der Druck, den wir alle tagtäglich bei der Arbeit oder der Arbeitslosigkeit verspüren, in erster Linie von ... Rentnern verursacht wird.
Genauer gesagt: von den US-amerikanischen und japanischen Pensionsfonds, die 20000 Milliarden Dollar verwalten, bzw. mit 20000 Milliarden Dollar spekulieren und so einen gewaltigen Druck auf die Arbeitseffektivität vor Ort ausüben. Da ist kein Raum mehr für Behinderte, Alte, Kranke oder Kinder. Jeder muss rennen bis er umfällt,um die Rendite zu erwirtschaften, die diese Fonds brauchen um ihre Rentner durchzufüttern.
Weder Versicherungen noch Hedgefonds kommen an diese Kapitalmenge heran. Sie spielt eine zentrale Rolle im aktuellen Klassenkampf:
http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/05/21/klassenkampf-2011-das-auserwahlte-volk-raumt-ab/
Und doch werden auch sie zu den Verlierern gehören.Wer die Bedeutung der Pensionsfonds für den Kapitalmarkt kennt, der weiss auch, welche Brisanz diese Botschaft hat, gefunden bei Wirtschaftsfacts:
Geithner teilte mit, dass er Investitionen in zwei staatliche Rentenfonds aussetzen werde, um den Vereinigten Staaten Spielraum dabei zu verschaffen, in den nächsten Wochen neue Schulden zu emittieren. Es sei unmöglich, die staatlichen Zahlungen an den Beamtenpensionsfonds und den Fonds für körperlich behinderte Bürger des Landes auch weiterhin vollumfänglich aufrecht zu erhalten, wie es in einem Brief Geithners an die Mitglieder des Kongresses heißt.
Wenn die Pensionsfonds zusammenbrechen, dann war es das mit unserer Weltwirtschaft. Da wird jetzt der erste Dominostein umgestossen, in der Hoffnung, das die anderen stehenbleiben.
Kein Wunder, das der Spiegel aktuell versucht, die Jugend Spaniens auf die Seite der "Reformer" zu ziehen, aus dem Klassenkampf einen Generationenkampf zu machen.
Gut, das die Jugend in Spanien noch selbst entscheidet, was sie denken möchte.
Nicht der Rentner ist der Feind der Welt, sondern jene Geister, die die Pensionen von Kapitalmarkterträgen abhängig gemacht haben.
Da werden Profite gnadenlos zur Rettung von Leben gefordert, das sie auf der anderen Seite vernichten müssen, um ausreichend Gewinn zu erwirtschaften.
Ein teuflisches System.
Wahrscheinlich nicht. Es wird hierzulande nicht darüber geredet, das der Druck, den wir alle tagtäglich bei der Arbeit oder der Arbeitslosigkeit verspüren, in erster Linie von ... Rentnern verursacht wird.
Genauer gesagt: von den US-amerikanischen und japanischen Pensionsfonds, die 20000 Milliarden Dollar verwalten, bzw. mit 20000 Milliarden Dollar spekulieren und so einen gewaltigen Druck auf die Arbeitseffektivität vor Ort ausüben. Da ist kein Raum mehr für Behinderte, Alte, Kranke oder Kinder. Jeder muss rennen bis er umfällt,um die Rendite zu erwirtschaften, die diese Fonds brauchen um ihre Rentner durchzufüttern.
Weder Versicherungen noch Hedgefonds kommen an diese Kapitalmenge heran. Sie spielt eine zentrale Rolle im aktuellen Klassenkampf:
http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/05/21/klassenkampf-2011-das-auserwahlte-volk-raumt-ab/
Und doch werden auch sie zu den Verlierern gehören.Wer die Bedeutung der Pensionsfonds für den Kapitalmarkt kennt, der weiss auch, welche Brisanz diese Botschaft hat, gefunden bei Wirtschaftsfacts:
Geithner teilte mit, dass er Investitionen in zwei staatliche Rentenfonds aussetzen werde, um den Vereinigten Staaten Spielraum dabei zu verschaffen, in den nächsten Wochen neue Schulden zu emittieren. Es sei unmöglich, die staatlichen Zahlungen an den Beamtenpensionsfonds und den Fonds für körperlich behinderte Bürger des Landes auch weiterhin vollumfänglich aufrecht zu erhalten, wie es in einem Brief Geithners an die Mitglieder des Kongresses heißt.
Wenn die Pensionsfonds zusammenbrechen, dann war es das mit unserer Weltwirtschaft. Da wird jetzt der erste Dominostein umgestossen, in der Hoffnung, das die anderen stehenbleiben.
Kein Wunder, das der Spiegel aktuell versucht, die Jugend Spaniens auf die Seite der "Reformer" zu ziehen, aus dem Klassenkampf einen Generationenkampf zu machen.
Gut, das die Jugend in Spanien noch selbst entscheidet, was sie denken möchte.
Nicht der Rentner ist der Feind der Welt, sondern jene Geister, die die Pensionen von Kapitalmarkterträgen abhängig gemacht haben.
Da werden Profite gnadenlos zur Rettung von Leben gefordert, das sie auf der anderen Seite vernichten müssen, um ausreichend Gewinn zu erwirtschaften.
Ein teuflisches System.




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen