Ulrike Herrmann über die Mittelschicht
@ 2010-04-08 – 15:57:38
Mit allem Respekt: Natürlich hat sie Recht, aber kann es sein, dass Ulrike Herrmann hier resp. bei adstar, bei feynsinn oder Roberto de Lapuente mitliest? Ihre Thesen kommen mir so bekannt vor...
Im Ernst: Es wäre in der Tat gut, wenn die sog. Mittelschicht so langsam einmal aufwachte. Aber sie wird nicht...
Auch das hier - gegen Albrecht Müller - trommel ich seit Jahren:
Im Ernst: Es wäre in der Tat gut, wenn die sog. Mittelschicht so langsam einmal aufwachte. Aber sie wird nicht...
Auch das hier - gegen Albrecht Müller - trommel ich seit Jahren:
Aber warum stimmt die Mittelschicht gegen ihre eigenen Interessen? Manche argwöhnen, dass Medien und Lobbyisten die Bürger gezielt verwirren, bis diese hörig den Eliten folgen. Ein Irrglaube. Zwar ist der Einfluss von Journalisten und Verbänden enorm - aber grenzenlos ist er nicht. Zeitungen müssen gekauft, Sendungen gesehen und Lobby-Botschaften müssen erst einmal geglaubt werden.So ist es. Man könnte lediglich noch hinzufügen, dass das Phänomen ja keineswegs neu ist. Seit eh fühlt sich der Unteroffizier an des gnä Herrn Seit´, und dass zu Guttenberg, der von Beruf Couponschneider war und ansonsten ein problematisches Verhältnis zur Wahrheit pflegt, allen Ernstes für über ein Jahr eine der beliebtesten Politiker in Deutschland sein konnte, spricht deutlicher als alles andere für den selbstverschuldeten Wahnwitz, in dem sich diese Gesellschaftsschicht regelrecht suhlt. Das sind keine Opfer, vergesst es! Nie werde ich den Lust-Hass vergessen, mit der gerade dieses verkommene Kleinbürgerpack die sozial Abgehängten, die Beschädigten unter ihre Käsestiefel nahm.
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