http://www.randzone-online.de/?p=9809
Leyen akzeptiert steigende “Armut trotz Arbeit”
Von K.D. Rosenporten | 19. April 2011Das ist auch ohne ein Studium der Sozialwissenschaft verständlich. Ist die derzeitige Working-Poor-Quote ein Ergebnis der “rot-grünen” Agenda-Politik, die auch die Schaffung eines breiten Niedriglohnsektors zum Ziel hatte, so wird das weitere Steigen der “Armut trotz Arbeit” ein Ergebnis der sogenannten Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit sein, die am 1. Mai für die osteuropäischen EU-Beitrittsstaaten in Kraft tritt. Dem weiteren Lohndumping wird damit das Tor noch weiter aufgestoßen, und die Damen und Herrn Politiker in der EU wie auch in den einzelnen Staaten selbst wissen dabei ganz genau, was sie tun.
Wenn Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) im ZDF-Staatsfernsehen davon södert, daß die “Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes” auch “neue Chancen für Deutschland” bringt, so meint sie mit “Deutschland” natürlich das deutsche Kapital und dessen Profite – also die, die der Frau von der Leyen auftragen, was sie und ihresgleichen politisch durchzusetzen haben. Und wenn die Frau Ministerin im nächsten Satz einräumt, daß es “höchstens im Niedriglohnbereich” Probleme geben könnte, so macht sie mit dieser Arroganz vor allem deutlich, daß sie die weitere Zunahme der “Armut trotz Arbeit” hinzunehmen gedenkt, und sie sich für die davon Betroffenen nicht die Bohne interessiert.
K.D. Rosenporten





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen