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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

Im Übrigen gilt Folgendes für die verlinkten Seiten:

Hinweis:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

So bleibt hier vorsorglich festzustellen, dass wir weder Einfluss auf die Gestaltung noch auf den Inhalt dieser gelinkten Seiten haben und uns auch nicht dafür verantwortlich zeichnen. Dies gilt für ALLE auf dieser Seite vorhandenen Links.



Sonntag, 29. August 2010

Zumutungen




http://wareluege.wordpress.com/2010/08/28/flux-kompensator/


Flux-Kompensator

Die Wahrheit offenbart sich schrittweise!
Dachte ich erst, graue Herren würden mich verfolgen und mir meine Zeit stehlen, so bin ich heute um eine Erkenntnis reicher:
Irgendwie bin ich in den Wirkungsbereich eines Flux-Kompensators geraten und daher mit meinen Arbeiten vor-vorfristig (fast) fertig geworden.
Ich hatte sogar schon Zeit, mich mal wieder um das aktuelle Geschehen zu kümmern.
Dabei fiel mir auf, dass dieser geheimnisvolle Flux-Kompensator womöglich eine deutschlandweite Wirkung haben muss.
Erkannt habe ich dies am Medien-Jubelhype um den Neonazi und selbsternannten Rassengenetiker Thilo S. (Name der Redaktion bekannt)
Am kommenden Montag schon soll ein Buch von dieser Kreatur erscheinen. Einige Teile des Inhaltes hat der Vollversager und Nichtsleister Thilo S. aus „Mein Kampf“ und den NSDAP-Propagandakommentaren zu den Nürnberger Rassegesetzen enfach nur abgeschrieben.
Original von Adolf H. : „Während aus künstlich gehegten Friedenszuständen öfter als einmal die Fäulnis zum Himmel emporstank„
Abschreiber Thilo S. : „die Sehschärfe der Deutschen getrübt für die Fäulnisprozesse im Innern der Gesellschaft„
Wie sein Vorbild mit dem schmalen Schnauzbart findet auch Thilo S. in den Propagandamedien der Kapitalisten wieder(!) breite Zustimmung vor. Man zitiert sein Neonazi-Geschwätz nicht nur ausgiebig, sondern achtet sehr darauf, nur wohlmeinende Kommentare durch die Hauszensur freizugeben.
Ich bin es allerdings schon gewohnt, dass meine Kommentare z.B. von Springers WELT gelöscht oder auch vom FDP-Focus mit Hinweis auf irgendeine „Nettiquette“ der Öffentlichkeit vorenthalten werden.
Schließlich muss man (wie früher) den Anschein einer „breiten Zustimmung in der Bevölkerung“ herstellen.
Auffallenderweise findet man gleich dutzendfach Kommentare immer dergleichen Thilo S.-Fans in den Kommentarspalten.
Interessant ist ebenso die ständig wiederholte Aufforderung an die Kritiker, die Neonazi-Hetze doch bitte „mit Fakten zu widerlegen“ bevor man den großen „Wahrsager“ und Propheten Thilo S. kritisiert.
Solange die Sarrazin Gegner, nicht ein einziges sachliches Argument dagegen vorbringen, sondern nur Verunglimpfungen, weil sie sich sonst nicht zu helfen wissen, bleibt die Meinung Sarrazin als Wahrheit und Tatsachen so stehen …!!!
Soso…die „Meinung“ des Thilo S. ist also „Wahrheit und Tatsache“, welche es zu widerlegen gilt.
Der Flux-Kompensator scheint schon sehr gut zu funktionieren.
Schaut man sich den deutschen Qualitätsjournalismus der „freiheitlich-bürgerlichen“ Medienkapitalisten an, fühlt man sich schon wie im Jahr 1933.
Auch damals betrat ein von der Finanzwirtschaft gekaufter Nichtskönner und Nichtsleister die Bühne, um mit seinen Reden und Büchern „zu sagen, was das Deutsche Volk sich nur zu denken traut„.
Man erfand sogar mit dem „Volksempfänger“ ein ganz neues Medium, um selbiges Volk in den Untergang zu treiben.
Natürlich stets begleitet von Fackelzügen und Marschmusik.
Da will der brutalstmögliche rechtsradikale Ministerpräsident natürlich nicht nachstehen und ordnet in einer derartig aufgehetzten gesellschaftlichen Stimmung eben ein solches „Abschiedszeremoniell“ an.
Die radikalen Extremisten aus der hessichen Linke-Fraktion haben gleich kundgetan, diesen Aufmarsch zu boykottieren, was beim FDP-Focus gleich mal helle Empörung hervorruft.
Der gleiche Focus hat übrigens einen Wissenschaftler gefunden, welcher (vermeintlich) dem nicht-arischen, aber dennoch neofaschistischen Rassenhygieniker Thilo S. angeblich Recht gibt: Siegfried Lehrl, Psychologe und Intelligenzforscher.
Dumm ist nicht nur Thilo S., sondern es sind auch seine Medien-Freunde: Siegfried Lehrl hat sich noch nie mit „vererbter Intelligenz“ beschäftigt sondern bis heute mit der Frage: „Wie vermeidet man, durch geistige Untätigkeit zu verdummen?“. Er nennt das „geistige Fitness“.
Diese Problematik ist hingegen schon seit dem frühen Altertum bekannt: Wer damals wie heute jahrelang bei Wasser und Brot im Kerker dahinvegetierte, kam irgendwann als Volldepp und Wrack wieder an Tageslicht.
Herr Lehrl vertritt nun die These, das man auch heute noch Volksverdummung bekämpfen solle, indem die Menschen mehr“geistig gefordert“ werden müssten.
Ganz unrecht hat er nicht…aber sowas in der FDP-Volksverblödungspostille „Focus“ zu bringen entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
Zumal die vom „Focus“ angekündigte „wissenschaftliche Bestätigung“ des Neonazi-Bundesbankers dann auch prompt ausbleibt.
Herr Lehrl bemängelt vielmehr, das die aussortierte „Unterschicht“ mit Hilfe der gesetzlich vorgeschriebenen Armut auch keinen Zugang zur geistig-intellektuell aktiven Bevölkerung hat.
Seine Schlussfolgerung lautet: „Armut schafft Dummheit!“ Also das genaue Gegenteil dessen, was Thilos Freunde eigentlich verkünden wollten.
Selbstverständlich hat man beim Focus aus Gründen politisch-motivierter Intelligenzfreiheit diesen Fauxpas nicht bemerkt. Das Interview steht immer noch im Netz.

Was hat uns der Flux-Kompensator noch gebracht?

Achjaaa…die Wiederholung der Mär „freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie“.
Da hat sich die RWE-Kanzlerin ja mal was gaaaanz Neues ausgedacht! Statt einer Besteuerung der Milliardengewinne sollen die Atommüllproduzenten „freiwillig“ an den übervollen Staatshaushalt spenden.
Das wird sicher ein genauso großer Erfolg wie die bisherigen „Selbstverpflichtungen“ z.B. bei den Lehrstellen vor ein paar Jahren oder auch bei der Euro-Einführung noch viel früher.
In der WELT erklärt uns der zionistische Kriegstreiber Wolffsohn, dass es nun „eine neue Mitte“ gäbe, bestehend aus einer freisinnigen, unverkrampften, entspannten, individualistischen…aber keineswegs reaktionären Gesellschaft. Diese „Neue Mitte“ würde dazu führen, das es vielleicht bald rechts von CDU und FDP eine neue Partei geben könnte. Gegründet von Vorbilddemokraten wie Bierdeckel-Merz, Fackelzug-Koch oder auch dem Spezialdemokraten Clement.
Der Flux-Kompensator hat uns somit in das Jahr 1920 zurückversetzt. Am 24. Februar 1920 entstand aus genau einem solchen Gesindel die NSDAP.
Bereits im Verlauf der vergangenen Woche haben BILD und WELT mehrfach in eigenen „Leserkommentaren“ erklärt, sie würden eine Sarrazin-Partei sofort wählen, sobald er eine solche Partei gründen würde.
Die Begleitmusik zum „SPD“-Neonazi Thilo S. lautete stets: „Er belebt die bürgerliche Meinungsfreiheit… er sagt doch bloß, was alle denken…er ist ein tabubrechender, erfrischender Querdenker…“ usw.
Und damals wie heute wird an die Gründung einer „neuartigen“ Partei gedacht, welche genauso „unverkrampft und entspannt“ sein soll wie die Partei des Adolf H., aus dessen Buch Herr S. so gern zitiert.
Und damals wie heute… die Massenverblödung sorgt wieder dafür dass niemand so recht wahrnimmt, was da erneut aus dem stinkenden braunen Morast hervorkriecht.

War noch was?

Ja…in Stuttgart ist grad eine korrupte Mafia dabei, mit Hilfe christlich-freiheitlicher „Demokraten“ mehrere Milliarden Euro aus der überfließenden Staatskasse an Banken, Baukonzerne und Anwaltskanzleien sowie einer Handvoll „Berater“ umzuverteilen.
Zur Tarnung reißt man den alten Bahnhof ab um danach erstaunt festzustellen, das man auf zerbröselndem Gips und Kalk keinen „unterirdischen Bahnhof“ bauen kann.
Im Auftrag der dort zuständigen Landesregierung hat der Verfassungsschutz den Bürgern auch prompt verkündet, sie seien nun „Instrumente der Linksextremisten„.
Ganz nach dem frühzeitlichen Motto: „Hilft garnichts mehr, muss ein Kommi her!„
„Parteien aus dem linksextremistischen Spektrum wie DKP, MLPD und die Linke versuchen, den Protest seit längerem zu instrumentalisieren“, sagte der Vizepräsident des Landesamts für Verfassungsschutz, Frank Dittrich, zu FOCUS.
Na sicher doch…die Proteste richten sich schließlich nicht gegen einen Grund-und-Boden-Spekulanten, sondern die „demokratisch-legitimierte“ Landesregierung.
Und weil der normale Bundesbürger nicht nur die Obrigkeit respektieren, sondern zudem auch noch völlig unpolitisch zu sein hat, können die Prosteste nur von Linksradikalen angezettelt worden sein, oder?
Ein „Gebildeter“ kommentiert:
Ich als arbeitendes Mitglied der Gesellschaft kann es mir nicht leisten wegen so einer Sache Urlaub zu nehmen oder Stunden abzubauen. Daraus ist doch ersichtlich, dass es sich hauptsächlich um Leute handelt, die gar nicht arbeiten. Und dafür zahl ich Sozialabgaben? Eine Schweinerei!!
So sind sie, die heutigen „Bildungsbürger“.
Das ihn dieser Größenwahn der bundesdeutschen Korruptionsdemokratie womöglich zwischen 15 und 20 Milliarden Euro kosten wird scheint ihn keineswegs zu stören. So richtig furchtbar sind hingegen die „Sozialabgaben“.
Fundstück der Woche
Gesine Lötzsch (Linke) im aktuellen Wochen-Statement:
Ich hoffe, (…) dass Herr Steinmeier wieder in die Politik eingreifen kann…
Ach Gesine…schon sooo vergesslich?
Jedes Mal, wenn Steinmeier „in die Politik eingreifen“ konnte, hat er großes Unheil angerichtet.
Schröders Kofferträger und williger Lakai der Arbeitgeberverbände hat sich selbst zum „Oppositionsführer“ ernannt, obwohl er jede Form von Opposition gegen die schwarz-gelben Volldemokraten strikt ablehnt.
Steinmeiers „Opposition“ ist genauso stark ausgeprägt wie die „Richtlinienkompetenz“ der Bundeskanzler-Darstellerin.
Sooo… bevor ich ins Bett gehe, setze ich mir noch schnell meinen Hut aus Alufolie auf und hoffe, das der Flux-Kompensator nur ein furchtbarer Alptraum ist, aus dem ich morgen im Jahr 2010 aufwache.
Viel Hoffnung habe ich aber nicht…das sieht alles so furchtbar echt aus.

Gute Nacht, Deutschland!

Samstag, 28. August 2010

Der Verfassungsschutz hat neue Arbeit - Stuttgart 21

Verfassungsschutz beobachtet «Stuttgart 21»-Gegner

28.08.2010 - 07:34 Uhr
«Parteien aus dem linksextremistischen Spektrum versuchen, den Protest zu instrumentalisieren»

Den ganzen Artikel lesen:

http://www.open-report.de/artikel/Verfassungsschutz+beobachtet+%ABStuttgart+21%BB-Gegner/74823.html

red-hot cells







Read this:

http://www.uruknet.info/?p=m69238&hd=&size=1&l=e

Rupert Neudeck schreibt zu Firas Maraghy und seinem Hungerstreik das, was ich schon einige Zeit lang denke....




http://gruenhelme.de/1043.php



„Ich brauche kein Geld. Ich brauche Gerechtigkeit“

Wie lange lassen wir Firaz Maraghy noch vor Israels Botschaft um sein Recht hungern?

Freitag, 27.08.2010

Eine wunderbare und gespenstische Szene an der Auguste Victoria-Strasse in dem vornehmen Grunewald-Viertel Berlins in der Nacht vom 26. auf den 27. August. Hier in unmittelbarer Nähe die vor Licht explodierende Botschaft Israels. Nur 40 Meter entfernt sitzt unter einer Buche Firaz Maraghy: Dünn, noch abgemagerter als ich ihn auf einem Foto in einer Tageszeitung gesehen habe. 

Das hat meine Bundesrepublik Deutschland noch nicht erlebt: Jemand, der hier ein gutes Leben führen, gut verdienen, glücklich mit seiner deutschen Frau und seinem acht Monate alten Kind leben könnte, will sein Recht. Er will Gerechtigkeit. Und das macht seinen Fall so eindrucksvoll: Er will dieses Recht stellvertretend für tausende Palästinenser mit ihm.


Die Szene ist in dem dunklen, nicht von Laternen erleuchteten Teil der Auguste-Victoria-Straße so anheimelnd, weil da ca.15 deutsche Mitbürger mit jüdischem Hintergrund hier um Firaz herumsitzen um ihm ihre Solidarität zu zeigen.

Noch anheimelnder: Sie reden mit Firaz hebräisch. Die Mehrheit der Palästinenser konnte hebräisch, das nimmt jetzt ab, weil sich die beiden Völker diesseits und jenseits der Mauer nicht mehr sehen, sprechen, begegnen dürfen. Die einzigen Treffen von jungen israelischen und palästinensischen Schülern und Jugendlichen finden in Europa statt.

Die Szene in dieser Nacht vom 26. auf den 27. August ist bedrückend. Denn so lange ich mich mit dem sympathischen Gandhi-Täter unterhalte, kann ich den Gedanken nicht verscheuchen, dass er uns morgen oder übermorgen wegsterben könnte. Er ist auf seine ganz sanfte Art total entschieden. Das sagte mir auch seine Frau Wiebke Diehl. Man weiß aber, dass das viele organische Schäden zur Folge haben kann, so lange zu hungern. Und man weiß auch aus medizinischer Sicht, dass ein Hungerstreik nach dem 30. Tag eine furchtbare Konsequenz haben kann: Den Tod. Firaz Maraghy geht in seinen 33. Tag in der fünften Woche.
Und: Ich möchte nicht erleben, dass wir erst durch den selbstgewählten Hungertod eines Palästinensers in Deutschland aufwachen.


Nun hätten wir es in der Hand, dem Firaz Maraghy die Möglichkeit zu geben, den Streik zu beenden. Einmal die deutsche Bundesregierung: Wenn sie sich auf den Rechtstandpunkt des Palästinensers stellt, dass er in seiner Heimat Ost-Jerusalem wohnen, leben, und dort wieder zurückkommen kann und auch wenn er eine Deutsche geheiratet hat und schon gerade, wenn er mit der ein Kind, eine Tochter hat. Was sonst?
Die deutschen Medien, besonders das Fernsehen, das sich um Firaz noch nicht bemüht hat. Sie sollten klarmachen, dass wir hier jemanden haben, der uns sagt: „Ich brauche keine Geld, ich brauche Gerechtigkeit!“


Die deutschen Parlamentsabgeordneten, in dem sie diese Forderung eines Menschen nach seinem Recht unterstützen. Zudem fangen Palästinenser nicht nur hier, aber eben auch hier unter dieser Buche an, den gewaltlosen Widerstand zu proben. Das versucht der sog. Premierminister Palästinas Salam Fayyad, das versuchen die Leute, die wöchentlich einmal bei der Mauer in Berlin demonstrieren und viele andere.

Es fängt um 23.00 Uhr an etwas zu regnen. Firaz macht den ersten Schirm auf und gibt zwei weitere in die Runde. Sein Fall ist kompliziert und wieder einfach. Maraghy hat in den letzten Jahren in Berlin deutsch gelernt und eine Ausbildung als Krankenpfleger begonnen. Er ist geboren und hat gewohnt in Ost-Jerusalem, das Israel 1967 erobert hat.


Nun wissen wir, dass es drei Kategorien von Palästinenser gibt. Es gibt die im Gaza Streifen, es gibt zweitens die im sog. Westjordanland, das man auch die Westbank nennt. Und es gibt die in Ost-Jerusalem. Ein Witzbold in Ramallah sagt mir immer: Es gibt eine vierte - die in Israels Gefängnissen. Gleich sind allen ihnen die Besatzungsbedingungen und die Unfreiheit, unter der sie leben müssen. Weder die UNO noch NATO noch die EU noch die Staatengemeinschaft haben die Besatzung beenden können. Die Palästinenser haben wenigstens Pässe ihrer sog. Autonomiebehörde. Die Ost-Jerusalem Palästinenser haben nur ein Laissez-passer ID. Es sieht dieses Dokument aus wie ein Pass, ist aber keiner. Er ist damit erstens kein Bürger Israels, aber auch kein künftiger Bürger des Staates Palästina. Er darf auch nicht einfach zu seinen Verwandten nach Bethlehem 


Israel erklärt ganz offen und dreist, die Palästinenser sollen alle Hoffnungen fahren lassen, dass ihnen möglichst bald ein Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt winken könnte. Deshalb möchte Israel bei seinem Versuch, Ost-Jerusalem zu annektieren, die Zahl der Palästinenser kleiner machen. Wenn ein Palästinenser länger als sieben Jahre nicht in Ost-Jerusalem wohnt, hat er sein Wohnrecht verwirkt. 


Maraghy hielt sich im Mai 2009 in Jerusalem auf, um seine Ehe beim Innenministerium in Israel eintragen zu lassen. Das wurde ihm verwehrt. Er wohne nun im Ausland und habe seine Wohnrechte verwirkt. Aber nach geltender Bestimmung muss ein Palästinenser sieben Jahre außerhalb Ost-Jerusalems wohnen, um die Heimatrechte dort zu verlieren. Maraghy bekam nur ein Reisedokument befristet bis Mai 2011 und mit der Bedingung, mindestens eineinhalb Jahre in Jerusalem zu bleiben.


Alles irgendwie Willkür.

 
Dann kam die Tochter Zaynab auf die Welt. Jetzt wollte Maraghy die Tochter in seine Papiere eintragen lassen. Dazu begab er sich auf die Botschaft Israels in Berlin. Prof. Rolf Verleger, Chef der alternativen „Jüdischen Stimme“, schrieb in einem Brief an den Botschafter Yoram Ben-Zeev: Die Botschaft habe sich am 17.4 2010 geweigert, „Zaynab Maraghy ein Reisedokument auszustellen mit der Begründung, dass ihre Mutter Deutsche sei. Nach hiesigem Rechtsempfinden erscheint diese Entscheidung als ein Willkürakt“.

So sitzen wir und reden voller Verzweifelung an dieser Nacht mit Firaz Maraghy Was können wir tun? Eine Deutsche, die mir gegenübersitzt, studiert Violine: sie ist als deutsche Jüdin entsetzt über Israels Haltung und deshalb in dieser Nacht zu Firaz gekommen. 


Können wir es verhindern, dass Firaz Maraghy uns vor unseren Augen wegstirbt? Ich setze darauf, dass jeder versucht, etwas zu tun, damit dieser großartige Versuch des gewaltlosen Kampfes für Recht von uns allen belohnt wird. Falls es eine Stiftung in Deutschland bei den vielen Friedens und Versöhnungspreisen gibt, die noch keinen Kandidaten für die Preisvergabe 2010 haben? Nach dieser Nacht mit Firaz Maraghy wüsste ich den nächsten Träger des Dönhoff-Preises, des Theodor Heuss-Preises, der Gustav Heinemann-Plakette usw.
Maraghy muss leben bleiben. Und wir können das erreichen. 

Die letzte gute Nachricht – die SPD Abgeordneten Wolfgang Thierse (auch im Kuratorium der Grünhelme e.V.) und Christoph Sträßer gehen am Montag (30.08) um 17.00 Uhr zu Maraghy auf seinen Hunger-Platz. 


Rupert Neudeck



http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/08/28/hungerstreik-firas-maraghy-israel-bestaetigt-diskrimierung-von-firas-maraghy-mit-presseerklaerung/

Hungerstreik Firas Maraghy - Israel bestätigt Diskriminierung von Firas Maraghy mit Presseerklärung

von @ 15:07. abgelegt unter Rassismus, Israel
Die israelische Botschaft in Berlin hat gestern mit einer Presseerklärung auf den Hungerstreik von Firas Maraghy, dem in den letzten Tagen immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit zuteil geworden ist, reagiert. Darin heißt es unter anderem:
I would like to inform you that in the framework of the continues efforts of the embassy to get Mr. Maragy an exceptional personal meeting in Jerusalem with Mr. Amos Arbel, Director of the Registration and Civil Status Department at the Ministry of Interior of Israel, who is the highest authority in Israel who deals with citizenship / inhabitant status.
Following this important development, the Minister and the Vice-Consul of the embassy met today at 14:00 with Mr. Maraghy, and informed him of the expected meeting. They advised him to travel to Jerusalem to meet Mr. Arbel as soon as possible in order to resolve his issue.
Das Angebot der israelischen Botschaft, Firas Maraghy müsse nach Jerusalem reisen und bekäme da einen Termin mit einem israelischen Bürokraten, in der wie auch immer gearteten Absicht, die Angelegenheit zu lösen, ist eine schriftlich gegebene Bestätigung der Diskriminierung. Firas Maraghy wird von Israel diskriminiert, weil er nicht als Israeli betrachtet wird, und das, obwohl er und seine Famillie seit vielen Generationen in Jerusalem leben und Israel behauptet, die israelisch besetzte Stadt Jerusalem sei “Hauptstadt von Israel“. Auf der Webseite der israelischen Botschaft in Berlin ist klar zu lesen, wie einfach die Eintragung von im Ausland geborenen Kindern für den nicht diskriminierten Teil der Bevölkerung des Staates mit “Hauptstadt” Jerusalem von statten geht:
Für die Eintragung eines Kindes, das im Ausland israelischen Eltern geboren wurde, muss ein israelisches Elternteil persönlich bei dem diplomatischen/konsularischen Vertreter in der Vertretung erscheinen und den Registrierungsprozess durchführen
Im Klartext: kein Bürger Israels muss nach Israel reisen, um ein Kind registrieren zu lassen. Firas Maraghy wird die Eintragung seines Kindes in der Botschaft des Staates Israel, wie die Presseerklärung bestätigt, aus nicht nachvollziehbaren Gründen verweigert. Israel versucht den öffentlichen Druck gegen den staatlichen israelischen Rassismus abzubauen, im Israel Firas Maraghy auf eine Reise nach Jerusalem schickt, deren voraussichtliches Ergebnis schwer einzuschätzen ist und zu dem Israel nur vage positiv formulierte Andeutungen macht.
Wiebke Diehl, die Ehefrau von Firas Maraghy, hat deshalb dazu nachfolgende Presseerklärung abgegeben.
Presseerklärung Wiebke Diehl in Erwiderung der Presseerklärung der Botschaft des Staates Israel in Deutschland vom 27.08.10
Mit der Bitte um Kenntnisnahme und weite Verbreitung insbesondere an Medien und Politik
Please distribute widely – particularly to media and politics
Persönliche Presseerklärung Samstag, 28. August 2010
Bezugnehmend auf die Presseerklärung der israelischen Botschaft von gestern erkläre ich in meinem und meines Mannes Namen: Bedauerlicherweise enthält die Pressemitteilung zwei Behauptungen, die ich – auch im Namen meines Mannes – zurückweisen muss. 1) Die Behauptung, mein Mann habe erklärt, er führe einen „ideologischen Kampf“, ist falsch. Das zentrale Problem und der einzige Grund für meinen Mann, am 26. Juli d. J. um 17:00 vor der Botschaft des Staates Israel einen Hungerstreik zu beginnen, war und ist erklärtermaßen die Weigerung des Innenministeriums in Jerusalem, mich als Ehefrau sowie der Botschaft des Staates Israel in Deutschland, unsere Tochter in seine Dokumente zu registrieren. 2) Die behaupteten „fortgesetzt angebotenen Lösungsbemühungen“ sind ebenfalls unrichtig. Angebote zur Lösung des unter 1) genannten Problems und Beseitigung des Hauptgrunds für den Hungerstreik meines Mannes müssten die Registrierung von mir und meiner Tochter in sein Jerusalem-Dokument zusagen. Ein solches Lösungsangebot wurde meinem Mann zu keinem Zeitpunkt unterbreitet. Über eine lange Zeit hinweg begnügte sich die Botschaft sogar gegenüber Medienvertretern mit einer Standardantwort auf deren Fragen. Das meinem Mann heute unterbreitete „Angebot“, das uns nahe legt, als Familie gemeinsam nach Jerusalem zu fahren um die Einschreibung unserer Tochter vorzunehmen, ist nicht neu. Es bestand von Anfang an. Neu am Angebot, das meinem Mann vom stellv. Botschafter heute unterbreitet wurde, ist die Zusage, dass mein Mann in Jerusalem von Herrn Amos Arbel, dem Direktor des „Registration and Civil Status Department“ des Innenministeriums Israels, empfangen werden soll. Dieser werde, so die Presseerklärung der Botschaft, „sein Problem lösen“. Abgesehen von den hohen Kosten der Fahrt nach Jerusalem lässt die unspezifische Formulierung „sein Problem lösen“ („resolve his issue“) weiterhin offen, ob unsere Hinreise und der Empfang meines Mannes durch Herrn Arbel unmittelbar zur Registrierung unserer Tochter Zaynab und mir als Angehörige führen wird. Auch ist nicht klar, ob die geforderte Erwerbung eines deutschen Passes für unsere Tochter sich am Ende vor Ort nicht als Hindernis erweisen wird, das ihrer Registrierung entgegensteht. Folglich ist die Forderung meines Mannes, für mich und meine Tochter dauerhaftes Wohnrecht in Jerusalem durch unsere Registrierung in seine Dokumente zu garantieren, weiterhin nicht erfüllt. Wir fordern die Botschaft bzw. Herrn Arbel auf, die Aussage, das Problem meines Mannes werde „gelöst“, zu präzisieren: Es muss schriftlich garantiert werden, dass Herr Arbel meinen Mann zum Zwecke der sofortigen Registrierung von mir und meiner Tochter in die Dokumente meines Mannes empfängt und ebenso, dass unsere deutsche Staatsangehörigkeit der Registrierung nicht im Wege steht. Wenn Herr Arbel eine unmittelbare Registrierung garantieren kann, könnte er allerdings auch den Botschafter mit einer solchen beauftragen. Dies würde den Grund für den Hungerstreik meines Mannes umgehend aus der Welt schaffen.

Wiebke Diehl auch im Namen meines Ehemanns Firas Maraghy

Wiebke Diehl

Manche, und andere...



Sarrazin bekommt Zustimmung...


...wen wundert es?


Wer sich darüber wundert, war alle Jahrzehnte zuvor blind und taub für die Tendenzen, die unter der Decke der ordentlichen, toleranten Oberlfläche gehalten wurden, - die unter privaten, oder zivilrechtlichen Querelen abgetan wurden,- unter Nachbarschaftsfehden abgehakt wurden, usw.


Es wurde auch verschwiegen und gerne niedergeschlagen, dass solche Querelen und Feindseligkeiten meistens nicht von der sogenannten Unterschicht angezettelt wurden, sondern von denen, die sich für etwas Besseres, für Auserwählte, Gesegnete - für die Elite - hielten.


Das Geschreibsel von und um Sarrazin zeigt aber auch, dass selbst die Elite Wesentliches nicht begriffen hat. Davon zeugen zum Beispiel folgende Gedankengänge:

"Ist doch eigentlich eine seltsame These, dass die Menschen, die sich weniger fortpflanzen, angeblich intelligenter sind als die , die eine höhere Fortpflanzungsrate haben. Das widerspricht doch der Evolution selbst, deren Effektivitätsmaßstab ja stets nur im gelungenen Überleben, also der Fortpflanzung liegt."

Die Evolution fragt nichts nach dem IQ, sondern danach, wer sich unter auch widrigen Umständen als zäh erweist, im Sinne der Behauptung des Überlebens. Genau darum ist zu bezweifeln, dass es die selbsternannte Elite ist, welche von der Evolution gemeint ist. Vieles bei solchen Behauptungen ist Einbildung, denn gelungenes Überleben ist nicht nur Fortpflanzung, sondern auch Fertigkeiten mit denen sich das Leben dann behaupten kann. Abstrakte Intelligenz alleine wird das wohl kaum schaffen, - praktische Intelligenz, unter Umständen zupackende, sich behauptende Intelligenz schon eher.

Um es krass zu sagen: Der stockkonservative Kaninchenkennerclub der Obdachlosenvereinigung "Verlorene Zündkerze" wird es eher schaffen, sich fortzupflanzen und dieses Leben unter widrigen Umständen durchzubringen, als einer der seiner Sekretärin vorredet, was sie in die Tasta tippen soll, und sich weiss was auf seinen angeblich erhabenen Intellekt einbildet.


Nicht alles, was Staat und Arbeitsmarkt angeblich erfordern, nicht jede Art von Intelligenz ist lebensbegünstigend. Angenommen, es würde eine Katastrophe für einige Zeit grossflächig die Errungenschaften unserer Zivilisation weitgehend ausser Kraft setzen,- wer würde wohl am ehesten überleben? Jene, die erst einmal googeln müßten, was in solchem Fall zu tun wäre, oder die anderen,- die so primitiv gescholtenen, die noch wissen, wie ein Feuer zu machen ist - die wenigstens noch rudimentäre Kenntnisse aufweisen darüber, wie man nun sich selber und eventuell den Nachwuchs durchbringen könnte?

Welche gottverdammte, hochgezüchtete Intelligenz schafft das? Sarrazin? Vielleicht, schliesslich kennt man seine sonstigen Fähigkeiten nicht. Die Evolution fragt einen feuchten Kehricht nach abstraktem Denkungsinhalt. Ausserdem neigt der Mensch dazu, mit eventuellen Zucht- oder Auswahlprogrammen letztendlich doch auch eine Menge wertvoller Leute zu vernichten, eben weil das alles zu abstrakt ist.


Manchmal könnte der Eindruck entstehen, dass der Mensch - insbesondere auch der weisse, westliche Mensch mit den Deutschen voran, ohne Verachtung anderer, ohne Elitefimmel nicht leben mag. Irgendwo rächt sich die emporgekommene Sklavenseele...

Manche merken nun an, dass sich wohl der Intelligenzverlust daran ablesen lasse, dass Leute wie Sarrazin breite Zustimmung zu geniessen scheinen. Wenn das der Fall ist, dann war Intelligenz schon immer eine Rarität, denn das existierte die Jahrzehnte zuvor auch schon - wie gesagt - nur eben verborgener. Vor allem auch der Neid der "besseren Leute" auf jene anderen, angeblich Unterbelichteten war grenzenlos, was sich ja heute am sozialen Vorgehen ablesen läßt.


Neu ist, dass die Politiker, die Regierenden mitziehen, und in solche Kerben mit einschlagen. Wirkliche Intelligenz, die neugierig ist, die hinterfragt, und sich nicht einfach so zurechtprogrammieren läßt, hatte es immer schon schwer, und daran hat sich auch durch das Elitenwunschgeheule nichts geändert. Tatsächliche Intelligenz, die diese Bezeichnung auch verdient - umfassende Intelligenz auch, die sich nicht nur auf das beschränkt was an abstrakter Zurichtung abgefordert wird - muss sich vor einer Pseudo-Elite mit aufgesetztem Intellekt-Getue fast verstecken.


Das Traurige dabei ist, dass die verschiedenen Fähigkeiten der Menschen nicht einfach als solche anerkannt werden, sondern, dass die Menschen gegeneinander ausgespielt und aufgeteilt,- aussortiert und immer mehr zurechtdifferenziert werden. Noch betrüblicher ist, dass Menschen dies tatsächlich mit sich machen lassen, und dies Folgen zeitigt.


Wenn Herr Sarrazin die Verantwortung für das eigene Leben - ohne Staatsunterstützung - einfordert, dann müßten auch die Voraussetzungen dazu stimmen. Das ist aber längst nicht mehr der Fall - denn, die Welt ist aufgeteilt, hoch technisiert, durchzivilisiert zum grossen Teil - wie will sich der Mensch da noch eigenverantwortlich durchschlagen, ohne mit eben jenem Staat zu kollidieren, den er nicht in Anspruch nehmen soll?


Ansprüche und Vergleiche hinken immer, aber eben auch bei Leuten wie Sarrazin. Leben ist an sich etwas wert, und eben nicht nur nach Kriterien á la Sarrazin. Wie überlebenstüchtig im Sinne der Evolution - only the Fittest - er selber wäre auf dieser unserer Erdenkugel, die wir beleben, mag dahingestellt bleiben, schliesslich will ich nicht in die selbe Kerbe schlagen, wie Sarrazin selber.


Es bleibt ein unsägliches, rassistisches und pseudo-elitäres Geschwurbel, was er von sich gibt - diktiert vom Neid von oben, - was auch nichts Neues ist. Am besten wäre, das Ganze würde ignoriert, und es würde endlich mal nachgefragt, warum Politik sich ein Vorgehen erlauben kann, das gegen die Menschen gerichtet ist, statt für diese. 


Und, es wäre Zeit, endlich das soziale Miteinander zu leben, das so gerne betont wird - statt es nur daherzulabern, oder irgendwo still niederzuschreiben. Wer denkt, dass das Wohl der Menschheit, die Rechte für alle, ein zu entfernter Begriff ist,- eine unfassbare Größe, mit der schlecht etwas anzufangen ist,- der muss sich lediglich vorstellen, ihn würde es erwischen - ihn würde eine Katastrophe ereilen, und der Rest der Menschheit schweigt und reagiert nicht. Da wird dann ganz schnell klar, was versäumt wurde - sozusagen - im Umgang mit dem Begriff "Menschheit".


In allem fast übertreiben wir masslos inzwischen,- sei es das Wetter, seien es andere Dinge, die uns widerfahren. Alles ist plötzlich extrem, und keiner hinterfragt die Behauptungen so richtig, forscht nach, ob es nicht doch schon mal dagewesen war, und wir wieder einmal einer jener Panikattacken auf uns aufsitzen. Es ist, als wären wir in eine hysterische Ära geraten, die sich um jeden Preis in der Welt etablieren will. 


Es sind die Vorläufer zu einem bereinigten Faschismus, der sich demokratisch verkleidet hat. Im Verborgenen gedieh dieser heran, und sucht sich nun einen Weg. Wer dem begegnen will, muss tiefer schürfen, und nicht nur an der Oberfläche kratzen.


Ein Artikel dazu findet sich auch hier:


http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3990/der-elitare-kleinburger?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+DerSpiegelfechter+%28Der+Spiegelfechter%29


Und hier ein sehr lesenswerter Beitrag:

http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/provokateure-den-bundespranger.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+politplatschquatsch%2FSkVU+%28politplatschquatsch%29


 Im folgenden Artikel hat die Frankfurter Rundschau Thilo Sarrazin beim Durchdrehen beobachtet:


http://www.fr-online.de/kultur/literatur/das-buch-eines-besessenen/-/1472266/4595198/-/index.html

Firas Maraghy Hungerstreik


Noch 7 Tage, dann hat Firas Maraghy das Wüstenfasten von Jesus eingeholt.

Viele Christen schaffen es nicht einmal 30 Tage, denn sie können nicht wiederstehen, stehen in ihrem Alltag, und wissen nicht, was Hunger ist. Sie wissen auch nicht, was wirkliches Fasten ist.

Vielleicht bleiben deshalb die Kirchen fern, zu viele wohlgenährte Pfarrer und Bischöfe, gegen die Firas noch dünner aussehen würde, als er es tatsächlich schon ist.

Firas Maraghy 33. Tag Hungerstreik vor der Israelischen Botschaft in Berlin, 26.08.2010 Part 4

 

http://urs1798.wordpress.com/

Army Colonel gefeuert, wegen Power Point

Vater Bill Gates,

der du überwachst meine Festplatte,

geheiligt sei Dein Windows,
dein Update komme,
dein Bugfix geschehe,
wie in Windows so auch in Office.
Unser täglich Power-Point gib uns heute,
und vergib uns unsere Raubkopie,
so wie wir vergeben unserer Telecom.
Und führe uns nicht zu IBM,
sondern erlöse uns von OS/2.
Denn dein ist das DOS und das Windows und das NT
in Ewigkeit.

Strg-Alt-Entf


Ich habe jetzt keine Lust das ins Englische zu übersetzen, obwohl das zu empfehlen wäre. Besonders für Soldaten der NATO. Diese dürfen nicht kritisieren, und schon gar nicht Power-Point, sonst werden sie entlassen.

Unglaublich? - Ja, aber leider die Wahrheit.

 Nachzulesen in englischer Sprache ist das hier:

http://www.veteranstoday.com/2010/08/27/army-colonel-in-afghanistan-fired-for-criticizing-powerpoint/

Noch mal Stuttgart 21 Comic - Oben bleiben befiehlt der Gott der Schwaben (Satire)





 Und Gott spricht:

"Oben bleiben!..."

"Wenn ich gewollt hätte, dass Ihr Würmer seid, die unter der Erde kriechen, dann hätte ich Euch so geschaffen!"

Freitag, 27. August 2010

Aus gegebenem Anlass: Das Feierabend-Bänkle am Hbf Stuttgart



Übersetzung:

Frieder sagt: Die Obrigkeiten (Regierende, Politiker, Mächtige) haben schon immer geglaubt, dass sie uns kleinen Leuten auf den Hut scheissen können, und wir müssen dafür Dankeschön sagen. Da haben die sich bei mir aber geschnitten - von wegen Dankeschön...

Und Gisela antwortet: Wir protestieren auch.

Im wirklichen Leben protestiert Gisela virtuell, und Frieder real mit einem Aufkleber und Protest.

Stuttgart 21 Comics


































Weniger Arbeitslose - weniger Personal - befristete Fallmanager sollen entlassen werden --- plötzlich ist die Rede von unmenschlich und unzumutbar....


...während das bei den seither betreuten Arbeitslosen immer ganz anders geklungen hatte...


Stellenabbau In den Jobcentern geht die Angst um

26.08.2010, 07:35 2010-08-26 07:35:00

Von Thomas Öchsner, Berlin
 
Eigentlich soll die Bundesagentur für Arbeit Menschen in Lohn und Brot bringen. Doch nun streicht die Behörde selbst massiv Stellen. Die Personalräte in den Jobcentern sind alarmiert. 

Mehr erfahren:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/jobcenter-unzumutbar-und-unmenschlich-1.992376

Donnerstag, 26. August 2010

Military Resistance 8H21: "The Beginning Of The Storm" --- Thomas F Barton

Military Resistance 8H21 the Beginning of the Storm

Demokratie? --- "Democracy"?

Wer schützt die Welt vor den USA?


Who Will Save the World from the U.S.?


Haben wir den USA erlaubt, in unserem Namen zu handeln? - Haben wir sie dazu aufgefordert? Weil wir unsere Demokratie nicht selbst verteidigen können? Weil die USA ihr Verständnis von Demokratie verteidigen wollen? Weil sie Verbrecher nicht wie Verbrecher, sondern wie Terroristen behandeln wollen? Oh, es würde noch mehr Fragen geben...

http://english.pravda.ru/hotspots/conflicts/25-08-2010/114752-who_will_save_the_world_from_us-0


The U.S. Wants to Save the World From Terrorism, Who Will Save the World from the U.S.?

25.08.2010 Source: Pravda.Ru URL: http://english.pravda.ru/hotspots/conflicts/114752-who_will_save_the_world_from_us-0

The U.S. Wants to Save the World From Terrorism, Who Will Save the World from the U.S.?
Izaías Almada is a writer and columnist for the NR
The arrogance and the false air of superiority with which the U.S. government behaves in the contemporary world, besides tiring, are becoming a danger to the survival of humanity. To my knowledge, except for the few countries whose governments maintain a totally submissive stance to the interests of Americans (and I refer to the heads of Colombia, Costa Rica, Saudi Arabia and South Korea as the most significant examples), none of us mortals gave procuration to Washington to think and act on our behalf.
This "fight against terrorism," to "defend democracy" and the "war on drugs" already does not convince anyone. Who wants to cheat Uncle Sam? Fight against terrorism? But who armed the Taliban? Who created Osama Bin Laden? Who tortures innocents in Guantanamo Bay? Who supported the majority of the military coups in Latin America in the '50s, '60s and '70s and the recent coup in Honduras? Who supported Operation Condor and practiced terrorist attacks in the Southern Cone? Who financed terrorists like Posada Carriles, who lives in exile in the U.S.?
"Democracy"? But what kind of democracy are we talking about, pale face? That monster who pays salaries to executives for fraudulent statements and balance sheets to fool American society itself? That democracy whose banks launder drug money? That democracy that sends ten thousand soldiers for "humanitarian aid" to Haiti? That democracy that kills innocent civilians in Iraq and Afghanistan? That democracy that supports the ignominy of Israel against the Palestinians?
"Do they fight drug trafficking? But what is, according to the UN itself, the country that consumes the most of the world's hard drugs such as opium and cocaine? Whose profits are already 400 billion dollars annually, dirty money, but legally laundered in some of the major banks of Uncle Sam? Does dirty money, which is already suspect, finance CIA operations "around the world"?
This particular item, the "fight against drug trafficking" brings up a few questions that they want to silence: what does the largest consumer of drugs in the world need? Drugs, of course, answers the counselor, Acacio. Where is the most opium produced? AFGHANISTAN. Which produces the most cocaine? COLOMBIA. Very good.
Let's investigate a little more. How do you get the opium to the United States of America in great quantity and security, if there is a war and invasion of Afghanistan and the country is under the control of the U.S. Armed Forces? How does cocaine leave Colombia in quantity and safety, if much of the territory is guarded by the Colombian army and seven U.S. military bases with the most sophisticated weaponry and surveillance systems in the world?
Contain these stories for others ... Up to when will the world be forced to coexist with this hypocrisy, with so many lies and so much trickery as if we were all idiots who do not know what we want? Or are we?
The drama is real for all, while poor American society is becoming increasingly ill, partly alienated by drugs, partly by brainwashing its citizens who suffer the media, and partly also by having to support almost full-time their young leaving for one war after another.
In the first half of 2010, 145 American soldiers committed suicide in Iraq and Afghanistan. And there were 1,713 who attempted suicide.
Who will save the world from the United States of America?

Translated from the Portuguese version by:
Lisa KARPOVA
PRAVDA.Ru



...und immer noch die braven, gehorsamen Deutschen, wie eh und je...




http://wolfwetzel.wordpress.com/2010/08/26/26-8-2010-stuttgart-21-worum-gehts-jetzt/


26.8.2010 – Stuttgart 21 – Worum geht’s jetzt

„Mit einer spektakulären Aktion haben Gegner des Projektes »Stuttgart 21« die Proteste gegen den Abriß des alten Hauptbahnhofes fortgesetzt. Im Anschluß an eine Demonstration am Mittwoch abend, an der laut Veranstalterangaben 12000 Menschen teilgenommen hatten, kletterten sieben Aktivisten auf das Dach des Nordflügels des Gebäudes, woraufhin die Arbeiten unterbrochen werden mußten… Innenminister Heribert Rech (CDU) erklärte, die Demonstranten hätten »die Grenzen des demokratischen Protests« überschritten. Es gehe nicht, daß Züge behindert, Rettungskräfte gestört, Straßen blockiert und die Innenstadt lahmgelegt werde. Die Gegner sollten die demokratischen Entscheidungen akzeptieren und erkennen, daß ihr Protest viel zu spät komme. Ein Polizeisprecher beklagte, daß die Demonstrationen »zunehmend aggressiv« würden und die Grenzen des zivilen Ungehorsams überschritten.“ (JW vom 26.8.2010)

Genau darum geht es Jetzt!


Es geht darum, den Rasen zu betreten, auch wenn das Schild „Rasen betreten“ daran hindern soll:
„Wir haben Fehler gemacht, wir legen ein volles Geständnis ab: Wir sind nachgiebig gewesen, wir sind anpassungsfähig gewesen, wir sind nicht radikal gewesen… Wir sind sachlich gewesen, wir sind gehorsam gewesen, wir sind wirklich unerträglich gewesen… Wir haben uns da offenbar nicht klar ausgedrückt, wir wollen uns jetzt klar ausdrücken. Es geht tatsächlich um die Abschaffung von Ruhe und Ordnung, es geht um undemokratisches Verhalten, es geht darum, endlich nicht mehr sachlich zu sein. Wir haben in aller Sachlichkeit über den Krieg in Vietnam informiert, obwohl wir erlebt haben, daß wir die unvorstellbarsten Einzelheiten über die amerikanische Politik in Vietnam zitieren können, ohne daß die Phantasie unserer Nachbarn in Gang gekommen wäre, aber daß wir nur einen Rasen betreten zu brauchen, dessen Betreten verboten ist, um ehrliches, allgemeines und nachhaltiges Grauen zu erregen…
Da sind wir auf den Gedanken gekommen, daß wir erst den Rasen zerstören müssen, bevor wir die Lügen über Vietnam zerstören können, daß wir erst die Marschrichtung ändern müssen, bevor wir etwas an den Notstandsgesetzen ändern können, daß wir erst die Hausordnung brechen müssen, bevor wir die Universitätsordnung brechen können. Da haben wir den Einfall gehabt, daß das Betretungsverbot des Rasens, das Änderungsverbot der Marschrichtung, das Veranstaltungsverbot der Baupolizei genau die Verbote sind, mit denen die Herrschenden dafür sorgen, daß die Empörung über die Verbrechen in Vietnam, über die Notstandspsychose, über die vergreiste Universitätsverfassung schön ruhig und wirkungslos bleibt.„

Wir haben Fehler gemacht (Rede von Peter Schneider vor der Vollversammlung aller Fakultäten der Freien Universität Berlin am 5. Mai 1967)

Wolf  Wetzel


http://www.glasnost.de/hist/apo/fehler.html

  
Wir haben Fehler gemacht
(Rede von Peter Schneider vor der Vollversammlung aller Fakultäten der Freien Universität Berlin am 5. Mai 1967)
 
Wir haben Fehler gemacht, wir legen ein volles Geständnis ab: Wir sind nachgiebig gewesen, wir sind anpassungsfähig gewesen, wir sind nicht radikal gewesen. Wir haben uns um die Immatrikulation beworben, wir haben die Immatrikulationsbestimmungen gelesen, wir haben uns den Immatrikulationsbestimmungen unterworfen. Wir haben Formulare ausgefüllt, die auszufüllen eine Zumutung war. Wir haben über unsere Religionszugehörigkeit Auskunft gegeben, obwohl wir keiner Religion zugehörten. Wir haben für unsere Bewerbung Gründe angeführt, die nicht unsere Gründe waren. Wir haben unsere Zulassung erhalten, wir haben unseren besten Anzug angezogen, wir sind zur Immatrikulationsfeier gegangen. Wir haben uns hingesetzt, wir haben gewartet, wir wären am liebsten gleich wieder gegangen. Wir haben uns zur Feier des Augenblicks von unseren Plätzen erhoben, obwohl uns die Feierlichkeit des Augenblicks nicht bewußt geworden ist. Wir sind, als wir unsere Professoren in langen Talaren und schwarzen Käppis erblickten, nicht in ein nicht enden wollendes Gelächter ausgebrochen. Wir haben uns wieder hingesetzt, als wir uns wieder hinsetzen durften. Wir haben die Ansprache des Rektors gehört, wir haben die Ansprache des Dekans gehört, wir haben die Ansprache des Studentenvertreters gehört. Wir haben die Worte der Redner in uns aufgenommen, wir haben ab und zu die Augen geschlossen, wir haben uns jedesmal entschließen müssen, bevor wir gehustet haben, wir sind nicht weiter aufgefallen, wir sind liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen gewesen. Wir haben uns des Vorzugs, ein akademischer Bürger zu sein, versichern lassen, bevor wir das als einen Vorzug empfanden. Wir haben unsere Universität freie Universität genannt, obwohl wir da gar nicht sicher waren. Wir haben eine Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden gebildet, obwohl diese Gemeinschaft erst noch zu bilden war. Wir haben den Immatrikulationstee getrunken, wir haben unser Studium begonnen, wir haben die Pflichtvorlesungen belegt, wir sind nicht in den SDS eingetreten. Wir haben uns ein Semester lang mit der Frage beschäftigt, warum die Goten das t hauchten und wir haben über einen Franzosen des neunzehnten Jahrhunderts gearbeitet, der seinerseits über einen Römer des zweiten Jahrhunderts gearbeitet hatte. Wir haben mit dieser Arbeit keinen Erfolg gehabt, denn wir haben die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Franzosen des neunzehnten Jahrhunderts, die über einen Römer des zweiten Jahrhunderts gearbeitet haben, nicht gebührend berücksichtigt. Wir sind deprimiert gewesen, wir haben uns zu Recht kritisiert gefühlt, wir haben es das nächste Mal besser gemacht. Wir haben Seminararbeiten gemacht, die zu machen reine Zeitverschwendung war. Wir haben Seminarsitzungen protokolliert, die nicht zu protokollieren, sondern nur zu kritisieren waren. Wir haben Tatsachen auswendig gelernt, aus denen nicht das mindeste zu lernen war. Wir haben Prüfungen vorbereitet, die nur der Prüfung unseres Gehorsams dienten. Wir sind nervös geworden, wir sind unlustig geworden, wir sind immer schwieriger geworden, wir litten an mangelnder Konzentration, wir konnten nicht einschlafen, wir konnten nicht beischlafen, wir haben uns einmal ausgesprochen. Wir haben uns sagen lassen, wir müßten erst mal mit uns selber fertig werden. Wir sind mit uns selber fertig geworden. [...]
Wir sind sachlich gewesen, wir sind gehorsam gewesen, wir sind wirklich unerträglich gewesen. Diejenigen, die mit Magnifizenz anzureden waren, haben wir mit Magnifizenz angeredet. Diejenigen, die mit Herr Professor anzureden waren, haben wir mit Herr Professor angeredet. Diejenigen, die mit Herr Doktor anzureden waren, haben wir mit Herr Doktor angeredet. Diejenigen, die mit Herr Prof. Doktor Doktor anzureden waren, haben wir mit Herr Prof. Doktor Doktor angeredet. Wir wollen es nie wieder tun. Wir haben uns durch schlechte Noten kleinkriegen lassen, wir haben uns durch gute Noten wieder aufmöbeln lassen, wir haben es mit uns machen lassen. Wenn wir bei unserem Professor in der Vorlesung waren, dann haben wir ihm nicht auf die Finger gesehen, wenn wir uns von ihm prüfen ließen, dann haben wir ihm nicht ins Gesicht gesehen, wenn wir im Klo neben ihm standen, dann haben wir ihm nicht auf den Schwanz gesehen. Wir wollen es das nächste Mal tun. Wir haben unser Studium fortgesetzt, wir haben die erforderliche Semesterzahl belegt, wir haben die in uns gesetzten Erwartungen nicht enttäuscht. Wir haben die Gesetze des Strafrechts auswendig gelernt, obwohl wir doch nicht an den Sinn der Bestrafung glauben. Wir haben die Gesetze der zweiten Lautverschiebung gelernt, während andere die Notstandsgesetze verabschiedeten. Wir haben uns zur Gotischprüfung gratulieren lassen, während unser Bundespräsident der südafrikanischen Regierung zu ihrer Rassenpolitik gratulierte. Wir haben an die Freiheit der Wissenschaft geglaubt, wie andere an die Freiheit Südvietnams glauben [...]
Wir haben es dahin kommen lassen, daß sie uns anläßlich eines Sit-Ins, das sich ausdrücklich gegen die unerträgliche Ruhe und Ordnung an dieser Universität richtete, mit einem Hinweis auf Ruhe und Ordnung zu Ruhe und Ordnung zu bringen versuchten. Wir haben es dahin kommen lassen, daß einer unserer seltenen Spezialisten auf dem Gebiet des Marxismus unsere Aktionen mit denen des Faschismus verwechselt hat, was doch wirklich eine wissenschaftliche Fehlleistung ist. Wir haben uns da offenbar nicht klar ausgedrückt, wir wollen uns jetzt klar ausdrücken. Es geht tatsächlich um die Abschaffung von Ruhe und Ordnung, es geht um undemokratisches Verhalten, es geht darum, endlich nicht mehr sachlich zu sein. Wir haben in aller Sachlichkeit über den Krieg in Vietnam informiert, obwohl wir erlebt haben, daß wir die unvorstellbarsten Einzelheiten über die amerikanische Politik in Vietnam zitieren können, ohne daß die Phantasie unserer Nachbarn in Gang gekommen wäre, aber daß wir nur einen Rasen betreten zu brauchen, dessen Betreten verboten ist, um ehrliches, allgemeines und nachhaltiges Grauen zu erregen.
Wir haben vollkommen demokratisch gegen die Notstandsgesetze demonstriert, obwohl wir gesehen haben, daß wir sämtliche Ränge des Zivildienstes aufzählen können, ohne irgendeine Erinnerung wachzurufen, aber daß wir nur die polizeilich vorgeschriebene Marschrichtung zu ändern brauchen, um den Oberbürgermeister und die Bevölkerung aus den Betten zu holen. Wir haben ruhig und ordentlich eine Universitätsreform gefordert, obwohl wir herausgefunden haben, daß wir gegen die Universitätsverfassung reden können, soviel und solange wir wollen, ohne daß sich ein Aktendeckel hebt, aber daß wir nur gegen die baupolizeilichen Bestimmungen zu verstoßen brauchen, um den ganzen Universitätsaufbau ins Wanken zu bringen. Da sind wir auf den Gedanken gekommen, daß wir erst den Rasen zerstören müssen, bevor wir die Lügen über Vietnam zerstören können, daß wir erst die Marschrichtung ändern müssen, bevor wir etwas an den Notstandsgesetzen ändern können, daß wir erst die Hausordnung brechen müssen, bevor wir die Universitätsordnung brechen können. Da haben wir den Einfall gehabt, daß das Betretungsverbot des Rasens, das Änderungsverbot der Marschrichtung, das Veranstaltungsverbot der Baupolizei genau die Verbote sind, mit denen die Herrschenden dafür sorgen, daß die Empörung über die Verbrechen in Vietnam, über die Notstandspsychose, über die vergreiste Universitätsverfassung schön ruhig und wirkungslos bleibt.
Da haben wir gemerkt, daß sich in solchen Verboten die kriminelle Gleichgültigkeit einer ganzen Nation austobt. Da haben wir es endlich gefressen, daß wir gegen den Magnifizenzwahn und akademische Sondergerichte, gegen Prüfungen, in denen man nur das Fürchten gegen Seminare, in denen man nur das Nachschlagen lernt, gegen Ausbildungspläne, die uns systematisch verbilden, gegen Sachlichkeit, die nichts weiter als Müdigkeit bedeutet, gegen die Verketzerung der Emotion, aus der die Herrschenden das Recht ableiten, über die Folterungen in Vietnam mit der gleichen Ruhe wie über das Wetter reden zu dürfen, gegen demokratisches Verhalten, das dazu dient, die Demokratie nicht auflkommen zu lassen, gegen Ruhe und Ordnung, in der die Unterdrücker sich ausruhen, gegen verlogene Rationalität und wohlweisliche Gefühlsarmut, - daß wir gegen den ganzen alten Plunder am sachlichsten argumentieren, wenn wir aufhören zu argumentieren, und uns hier in den Hausflur auf den Fußboden setzen. Das wollen wir jetzt tun.

Quelle: Jürgen Miermeister, Joch Staadt (Hg.): Provokationen. Die Studenten- und Jugendrevolte in ihren Flugblättern 1965-1971, S. 47ff.

 

Frauen aus der Burka bomben in Afghanistan? - Wozu denn, das geht auch einfacher...

...und damit hat sich seit finsteren Zeiten - über 2000 Jahre nach Christus - auf den sich auch jeder Militärpfarrer beruft, nichts geändert.







http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010/08/26/die-methoden-der-nato-im-kampf-um-die-herzen-der-afghanen/


Die Methoden der NATO im Kampf um die Herzen der Afghanen

. 



Die spanischen NATO-Besatzer in Afghanistan haben bemerkenswerte Methoden, den Krieg gegen Afghanistan durch den Sieg im Kampf um die Herzen der afghanischen Menschen zu gewinnen. Irib berichtet unter Berufung auf aus dem paschtunischen transferierte Berichte bei Press TV:
In der Stadt Ghale-No versuchten die spanischen Soldaten in aller Öffentlichkeit der Frau den Hidschab vom Leib zu reißen, was von einem afghanischen Polizisten nicht verborgen blieb, er erschoss beide Soldaten. Anschließend hat die wütende Bevölkerung bei einer großen Demonstration den Abzug der ausländischen Truppen aus dem Land gefordert. Die ausländischen Truppen, schossen erschrocken auf die Menge und töteten dabei dutzende Menschen. Die wütenden Bürger forderten von der Regierung in Kabul, die spanischen Truppen aus ihrer Provinz abzuziehen, sonst werde man sich bewaffnet gegen sie wehren.
Glückwunsch an die NATO! Mit solchen feinfühligen Taten bringt Spanien den kulturlosen Afghanen die Werte der hohen Zivilisation bei: Frauen die Kleidung vom Leib reißen, Killfahndung und Demonstrationen zusammenschießen. Wenn das mal keine erstrebenswerten Werte sind. Der Sieg im Kampf um die Herzen der Bevölkerung ist der NATO gewiss.
Und einen Glückwunsch auch an die Kriegspropagandisten bei der Lokus-Postille: das war ein Taliban, überhaupt sind das alles Taliban, Taliban sind in der Polizei, wütende Taliban demonstrieren und überall sind Taliban - Deutschland ist nun perfekt informiert. Taliban ist jeder, den die westlichen Eroberer in Afghanistan ermorden. Und Taliban-Führer ist jeder, der mindestens zwei Kinder hat.
Die Besatzer der USA sind weniger wählerisch, welche Menschen sie massakrieren. Taliban oder nicht, das ist US-Killertrupps im Zweifel egal, Hauptsache es macht den Soldaten Spaß. Und dass es Spaß macht, Menschen zu erschießen, hat der US-Oberkommandeur schließlich seinen Soldaten als ethische Leitlinie öffentlich vorgegeben. Gezieltes Ermorden beliebiger Menschen macht den Vertretern der westlichen Zivilisation in Afghanistan einfach Spaß. Und weil das soviel Spaß macht, lässt der oberste Spaßvogel Barack Obama immer mehr Menschen massakrieren.
Stolz prahlen sie mit ihren Jagdtrophäen. 365 kapitale Taliban wollen die westlichen Kulturüberbringer bei der Großwildjagd im Indianerland in den letzten drei Monaten schon erlegt haben.
Nachdem die Inquisition Lateinamerikas erfolgreich abgeschlossen wurde, die Ureinwohner Nordamerikas nahezu ausgerottet wurden und die kommunistischen Bewohner Vietnams kulturell entlaubt wurden, muss ein neuer Spaß her. Das ist die Kultur des Abendlandes. Jagdkultur. Menschenjagdkultur. So ist das eben. Es möge bloß niemand mehr sagen, er könne nicht verstehen, warum immer mehr Afghanen und Muslime weltweit die Kultur der Besatzer mit Ekel und Abscheu betrachten und sich gegen die Kolonialherren mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln wehren.
PS: hier noch einer Video von der zusammengeschossenen Demonstration heute.


Gespannt dürfen wir auf die Schlagzeilen der westlichen Kriegspropaganda dazu sein. Wie wäre es mit: Zufriedene Afghanen verleihen ihrer Zuneigung zu den Befreiungstruppen der NATO tatkräftigen Ausdruck?

feeling homeless




http://denkbonus.wordpress.com/2010/08/26/deutschlands-gesichtsverlusst/


Deutschlands Gesichtsverlusst


Sinti 1920 von sanspareille69


Am 8. Dezember 1938 erging Himmlers Runderlass »zur Regelung der Zigeunerfrage aus dem Wesen der Rasse heraus«. Heute stehen wir an einem ähnlichen Punkt, lediglich die Akteure haben gewechselt. Wir sind wieder soweit. Von Tag zu Tag wird es peinlicher, DeutscheR zu sein.

Hatte sich bisher Frankreich menschlich ins Abseits manövriert durch die kürzlich erfolgten Massenabschiebungen von Roma, so erreicht die Welle der Entmenschlichung nun auch Deutschland. Über Jahre hinweg gut vorbereitet und nun konsequent durchgeführt. Es wird wieder vermehrt fahrendes Volk auch in unserem Land verfolgt. So sollen in den nächsten Wochen und Monaten rund 12 000 Roma aus Deutschland abgeschoben werden. Ebenfalls von den unmenschlichen Plänen unserer Regierung betroffen sind Ashkali und Kosovo-Ägypter und voraussichtlich auch Angehörige des Volkes der Sinti.

Aufgehübschte Grausamkeiten

Abschiebung, alleine schon das Wort ist ein Euphemismus, genauso wie der Begriff Rückführung. Denn die Betroffenen werden nicht selten in Länder verfrachtet, in denen ihnen bestenfalls die vollkommene soziale Verelendung, im schlimmsten Fall jedoch politische Verfolgung, Folter und Mord drohen. Dabei könnten diese Schicksale auch verhindert werden. Denn die unterschiedliche Handhabung der Abschiebepraxis ist Ländersache. Ein rot- grünes Bundesland wie Bremen beispielsweise, könnte jederzeit einen Abschiebestopp von bis zu sechs Monaten Länge verhängen und damit ein deutliches Signal auch an andere Bundesländer senden. Die Botschaft wäre eindeutig: Was Deutschland da vorhat, ist eine Zumutung und verstößt gegen die Menschenrechte. Und tatsächlich prüft der Stadtstaat derzeit, ob eine solche Möglichkeit besteht. Dem Sprecher der Bremer Innenbehörde, Rainer Gausepohl zufolge, werde es dazu eine Abfrage in anderen Bundesländern geben, auch wenn die rechtliche Grundlage für die Rückführungen unumstritten sei. „Es gibt“ so Gauspohl, „ die besondere Vereinbarung mit dem Kosovo.“

Protagonisten des Elends

Ständig wird dieses Land ethnisch gesäubert, ohne dass die Mehrheit der Bevölkerung laut aufschreit und sich widersetzt. Was damals im dritten Reich gelang, funktioniert auch heute noch wie gehabt, die Genfer Flüchtlingskonvention ist faktisch so gut wie außer Kraft gesetzt. Die Folgen sind für die Hilfesuchenden der regelrechte Horror. Besonders betroffen von den Maßnahmen sind Kinder und Jugendliche. Nicht selten sind sie in Deutschland geboren, haben bis zum fünfzehnten oder sechzehnten Lebensjahr eine deutsche Schule besucht und und fühlen sich als das, was sie sind, als Deutsche. Nun plötzlich finden sie sich in irgendeinem kleinen kosovarischen Dorf wieder, ohne ein einziges Wort Serbisch oder Albanisch zu sprechen, ohne finanzielle Rücklagen, ohne Kontakte oder Verwandte und ohne eine Zukunft. Die regionalen Verwaltungen vor Ort haben weder ein Interesse noch die Mittel für notwendige Integrationsprogramme, es gibt dort weder Arbeit, noch eine vernünftige Krankenversorgung. Auch die Schulausbildung kann dort nicht weitergeführt werden.

Was geschieht gerade?

Federführende Verantwortung für diese Barbarei der Neuzeit trägt heute Innenminister Thomas de Maizière. Er erwartet, dass die Republik Kosovo bald schon ein entsprechendes Rücknahmeabkommen unterzeichnet. Nenad Rasic, Minister für Arbeit und Soziales in der Republik Kosovo, bereitet die Situation der aus Deutschland vertriebenen Flüchtlinge starke Bauchschmerzen. Bereits 2009 waren 6 500 Menschen aus Deutschland in den Kosovo verfrachtet worden. Am liebsten würde er die reichen Deutschen darum bitten, die Abschiebung der geschassten Volksgruppen doch wenigstens solange zu verschieben, bis die Situation in seinem Land sich etwas gebessert hat. Aber er darf es nicht und wird es auch nicht tun. Der Grund: sein Zugeständnis, die aus Deutschland verjagten Familien aufzunehmen, war eine der Voraussetzungen, um auf weitere Hilfe und Zusammenarbeit für die Zukunft des Kosovos hoffen zu dürfen.“ 

Was sagen die Betroffenen?

Aus Sicht der Betroffenen heraus möchte man meinen, es sei ein Glück, endlich diesem ungastlichen Land mit all seinen sozialen Grausamkeiten entfliehen zu können. Die 50 000 hier lebenden Roma sind selbst nach Jahrzehnten in Deutschland immer noch bar jeder Bürgerrechte. Sie sind lediglich auf Abruf geduldet, sie dürfen nicht arbeiten, kein Geld verdienen. Intergrations- und Sprachkurse werden ihnen verwehrt und damit jede Hoffnung auf eine Ausbildung oder einen Arbeitspatz. Zahlen von Pro Asyl zufolge leben in Deutschland rund 94 000 Roma ohne Arbeit. In Bundesländern wie im Saarland, in Baden-Württemberg und in Hessen besteht noch nicht einmal eine Schulpflicht für die Betroffenen und Kindergeld ihnen sogar bundesweit vorenthalten. Dennoch droht ihnen im Falle einer Abschiebung der Weg in die völlige Verelendung. 

Was sagen die Flüchtlingsverbände?

Einer Studie des UN-Flüchtlingshilfswerks zufolge leiden viele der Flüchlinge unter posttraumatischen Belastungsstörungen, Angststörungen oder Depressionen. Deren Ursachen liegen nicht selten in der Erfahrung von Kriegsgewalt, von sexueller Gewalt, dem Verlust von Angehörigen sowie den Wirren der Flucht verbunden mit dem Verlust der Heimat.
Wie der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) in einem offenen Brief an Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und die Innenminister der Länder betont, sind vor allem Frauen und Kinder durch die Folgen eine Abschiebung in besonderem Maße gefährdet. So betonte die AKF-Vizevorsitzende Gudrun Kemper in dem Schreiben: „Wir sorgen uns insbesondere um Gesundheit und Leben von Frauen und deren Kinder“. Der AKF mache sich daher stark für ein humanes Bleiberecht der gefährdeten Menschen.

Uns wird schon nichts passieren

Wenn Fidel Castros Prophezeiung eines unmittelbar bevorstehenden, globalen atomaren Holocausts sich bewahrheiten sollte, dann gehört Deutschland wohl nicht zu den Opferländern, sonst bedürfte es hier keiner so strikten ethnischen Säuberungen. Denn wozu sollte man die Deutsche Bevölkerung modifizieren, wenn diese anschließend ausgelöscht werden sollte.
Zugleich stellt sich die Frage nach den eigentlichen Zielen der Mächtigen. So wie es scheint, geht der Trend zurück zur Refeudalisierung. Die Bürgerrechte sollen abgeschafft werden und eine Lohnversklavung wird bestehende Mindestlöhne ersetzen, so wie es schon heute vielerorten der Fall ist. Da sind angeblich schnell wachsende Minderheiten wie die Sinti, die Roma, die Ashkali und die Kosovo-Ägypter in den Augen der verantwortlichen Soziopathen auf europäischer Regierungsebene eher ein Störfaktor.
Laut Innenministerium sind seit Jahresbeginn 137 Roma aus Deutschland abgeschoben worden. Erst kürzlich wurden rund 700 Roma dazu gezwungen, Frankreich zu verlassen. Der Umgang mit den Flüchtlingen löst inzwischen selbst auf höchster Ebene Zweifel aus. Der Umgang mit den Roma sei zwar Sache der jeweiligen Länder, so ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel, viele von ihnen seien jedoch EU-Bürger und hätten somit auch das Recht, sich frei innerhalb der Mitgliedsstaaten zu bewegen. So sie denn das nötige Kleingeld dafür aufzubringen vermögen. Einem der Betroffenen, dem 65-jährige Jashar Prizreni zufolge, verlangen Schlepper für die Rückführung in die Bundesrepublik zwischen 3000 bis 4000 Euro. 

Im Blogger-Netzwerk gibt es ein neues Medium :

 
Das Wichtigste des Tages – Was uns betrifft, bewegt und aufrüttelt
 
Hier der Link:
 
 

Dieser Comic musste einfach mal sein, zu einem Artikel aus dem Bloggernetzwerk: Merkel will nicht wissen, was die Menschen bewegt...



Kanzlerin Merkel zu Besuch im Emsland - im Atomkraftwerk - einige Hundert Leute demonstrieren.


http://muskelkater.wordpress.com/2010/08/26/merkels-energie-gutachter-bekommen-geld-von-rwe-und-eon/


Merkels Energie-Gutachter bekommen Geld von RWE und Eon

Pressemitteilung von Campact und .ausgestrahlt

Während Merkel im AKW Emsland mit den Chefs von RWE und Eon sprach, demonstrierten 300 Atomkraftgegner vor den Toren des Atommeilers für den Atomausstieg / „Radioaktive Wolke“ aus Luftballons sollte vor den „tödlichen Nachbarn“ warnen

Lingen, 26.08.2010. Während Bundeskanzlerin Merkel sich im Atomkraftwerk Emsland mit den Vorstandsvorsitzenden der Atomkonzerne RWE und Eon traf, demonstrierten vor den Toren des Atommeilers rund 300 Menschen gegen Atomkraft. Eine große Merkel-Puppe „kungelte“ mit den Chefs der Stromkonzerne in Skelettkostümen um längere AKW-Laufzeiten und die Brennelementesteuer. Dahinter ließen die Atomkraftgegner eine große „radioaktive Wolke“ aus tausenden schwarz-gelben Ballons aufsteigen und vor den “tödlichen Nachbarn“ warnen. Das Kampagnennetzwerk Campact und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hatten kurzfristig Busse aus Bremen, Bielefeld, Dortmund, Hannover, Münster, Oldenburg, Osnabrück, Lingen und Rheine zu dem Atomkraftwerk organisiert.

Campact und .ausgestrahlt wollten Merkel eigentlich den Appell „Atomkraft abschalten“ überreichen, den bereits mehr als 160.000 Menschen unterzeichnet haben. Doch Merkel weigerte sich, die Unterschriften persönlich entgegen zu nehmen. 
Auch eine Einladung zu einer kurzen Diskussion mit den Bürgern schlug sie aus.

„Für Atombosse hat Merkel ein Ohr, aber die Meinung der Bevölkerung interessiert sie nicht“, sagte Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt. 
„Dabei wurde der Industrieappell pro Atomenergie bisher von weniger als 10.000 Menschen unterzeichnet. Gegen AKWs haben schon 160.000 votiert. Das zeigt: Die Menschen wollen endlich weg von der Atomkraft. Doch die Kanzlerin setzt die Sicherheit der Bevölkerung aufs Spiel, nur um die Atomkraftwerksbetreiber mit Zusatzprofiten in Milliardenhöhe zu beglücken.“

„Die Kanzlerin klüngelt im Atomkraftwerk abgeschirmt mit den Atombossen, während sie die Bürger vor der Tür ignoriert. Doch die Mehrheit der Menschen im Lande zu übergehen, wird Mekel ordentlich auf die Füße fallen. Die Menschen haben es satt, dass Schwarz-Gelb auf eine Technologie setzt, von der ein tödliches Risiko ausgeht. Keines der Atomkraftwerke wäre heute noch genehmigungsfähig“, sagte Campact-Sprecher Christoph Bautz.

Am Samstag, den 18. September wollen zehntausende Atomkraftgegner aus der ganzen Bundesrepublik in Berlin protestieren und das Regierungsviertel „umzingeln“. Zu der Großdemonstration rufen zahlreiche Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Parteien und Gewerkschaften auf. Informationen zu Sonderzügen und Bussen nach Berlin und dem Ablauf der Demonstration gibt es unter www.anti-atom-demo.de
.
Pressekontakt:
Christoph Bautz, Campact, bautz( at)campact.de, mobil 0163 – 59 57 593
Jochen Stay, .ausgestrahlt, j.stay (at )jpberlin.de, m. 0170 – 935 87 59
Quelle: campact.de


DU --- Irak --- Kinder

http://www.uruknet.info/?p=m69175&hd=&size=1&l=e




Video: The USA Deadly Legacy in Iraq


SBS - Via GlobalSailor101






25birth-defects-iraq.jpg
August 25, 2010

The USA Deadly Legacy in Iraq - Part One



The USA Deadly Legacy in Iraq - Part Two



The number of babies born with severe deformities and children developing leukaemia is rising dramatically in parts of Iraq.
US forces used depleted uranium weapons to attack the city, which locals say has left them with this devastating legacy.
One report even says the number of such illnesses in Falluja is higher than that recorded after the atomic bombings of Hiroshima and Nagasaki.
See some of the deformed and desperately ill children, and meets some of the people battling against the odds to rebuild their lives, and their city.

HOW TO HELP:

Read about the work of the International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBUW)
http://www.bandepleteduranium.org/

The ICBUW is petitioning for an immediate end to the use of uranium weapons and for medical treatment and compensation for depleted uranium victims. You can read more about its petition:
http://web.bandepleteduranium.org/campaign/index.php?id=1&id
_topic=1






:: Article nr. 69175 sent on 26-aug-2010 08:12 ECT www.uruknet.info?p=69175

Nazi Ufos




http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/nazi-ufos-im-maisfeld.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+politplatschquatsch%2FSkVU+%28politplatschquatsch%29


Nazi-Ufos im Maisfeld


Der Ausbau der "Straße der Gewalt", bisher ein Standortvorteil, der Mahner und Warner magisch nach Osten zog, ist mit einer ersten Raststätte für Bayern fortgesetzt worden. Mit einem Hakenkreuz, das in ein Maisfeld getrampelt wurde, haben die Einwohner des kleinen Örtchens Aßling klargemacht, dass Rechtsextremismus und Neofaschismus eine gesamtdeutsche Angelegenheit sein müssen. Weder Zeit noch Ort für die Aktion waren Zufall: Mais galt in der früheren deutschen Sowjetrepublik hinter dem eisernen Vorhang als "die Wurst am Stengel", Ziel der Maismaler sei es gewesen, die arglosen Besucher eines Flughafenfestes in der Nähe mit dem schlimmen Anblick zu schocken, konnte die Süddeutsche Zeitung durch intensives Nachdenken herausfinden.

Der Plan, den für das kommende Jahr angesetzten Kinostart des Space-Nazi-Filmes "Iron Sky" mit dem unmissverständlichen Symbol anzuteasern und die Kinofans neugierig auf die Rückkehr Adolf Hitlers aus dr n-tv-Redaktion in den aktiven Staatsdienst zu machen, ging aber nicht auf. "Gesehen haben es nur wenige", sagt Thomas Bauer vom Flugsportklub. Der Luftraum über dem Feld sei für Passagierflüge gesperrt - lediglich Kunstflieger hätten das Hakenkreuz sehen können. Dennoch sei er immer noch entsetzt und verärgert, "wie schamlos das Fliegerfest von den Tätern missbraucht wurde".

Die meisten Besucher hätten bis heute nicht einmal etwas mitbekommen, hätte die "SZ" nicht angeprangert, was die Nazi-Ufos im Feld von Landwirtin Elisabeth Koller angerichtet haben. Zehn Jahre, nachdem 13-Jährige ein Hakenkreuz in den Sandkasten des örtlichen Kindergartens getrampelt hatten, steht Aßling wieder im Focus der internationalen Presse. "Ich fühle mich, als hätte man mir einen Kübel Wasser über den Kopf gekippt", gab sie noch vor der ersten Feldschau zu Protokoll. "Die sind da ganz sachte rein, um dann mit aller Gewalt die Pflanzen niederzutrampeln."

"In alle vier Richtungen drei Reihen Mais", berichtet der Reporter, "Spuren etwa so breit, wie sie ein Bulldog hinterlässt." Insgesamt messe das Hakenkreuz etwa 20 auf 20 Meter und sei damit halb so groß wie ein Handballfeld, hat die SZ errechnet. Die Kriminalpolizei Erding ermittelt wie immer, wenn Kornkreise Teile der Ernte vernichten. Beamte flogen mit einem Hubschrauber das Feld ab, um Visitenkarten der Täter zu suchen, Eigentümer, Anwohner und Pächter wurden von Beamten vernommen. Klar sei aber, sagt Gerhard Karl vom Verfassungsschutzes in Erding, dass die Staatsanwaltschaft Anweisung zur Beseitigung des Kreuzes geben werde. "Andernfalls würde die Straftat Bestand haben", wie durch die Bilder, die die SZ ins Internet gestellt hat. Nach Angaben der Pressestelle der Polizei Oberbayern Nord wird die Familie Koller dafür entschädigt, dass sie mit ein wenig mehr Trampelei aus dem Hakenkreuz vier kleine Quadrate macht.

Das wird Elisabeth Koller erleichtern, andere Sorgen bleiben. "Ich mache mir Sorgen, was da für eine Generation heranwächst." Man wisse nicht mehr, was der Nachbar macht - "das ist schlimm", sagt die Bäuerin, die jetzt auf Google Street View hofft, um eine engere Überwachung der Nachbarschaft zu gewährleisten. Bis dahin bleibt der Landkreis Ebersberg aus Sicht engagierter Bürger ein Schwerpunktbereich rechter Übergriffe: Bei nur 127.000 Einwohner gab es 2009 acht Fälle von Hakenkreuzschmierereien, in diesem Jahr sind es mit dem Maiskreuz bereits sieben. Die örtliche Politik folgt derweil der üblichen Strategie der Verharmlosung, des Wegschauens und der Ignoranz. CSU-Bürgermeister Werner Lampl ließ die SZ glasklar wissen: "Es gibt keine rechte Szene in unserem Ort", zitierte der Bayer Matthias Damm, Bürgermeister des sächsischen Städtchens Mittweida.