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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

Im Übrigen gilt Folgendes für die verlinkten Seiten:

Hinweis:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

So bleibt hier vorsorglich festzustellen, dass wir weder Einfluss auf die Gestaltung noch auf den Inhalt dieser gelinkten Seiten haben und uns auch nicht dafür verantwortlich zeichnen. Dies gilt für ALLE auf dieser Seite vorhandenen Links.



Dienstag, 8. Juni 2010

Die Lebensferne der Politiker

http://martins-sicht.over-blog.de/article-anne-will-nachlese-hartz-iv-elterngeld-streichung-ware-verfassungswidrig-51854901.html


Hartz4-Plattform empört über Distanz von Politikern gegenüber den Bürgern

Bei der gestrigen Anne Will-Sendung, haben die anwesenden Politiker
wieder einmal ein  Parade-Beispiel dafür abgeliefert, wie wenig sie die
Lebenswirklichkeit der Menschen kennen, über  deren Lebens-Schicksal sie
sich Urteile und Entscheidungen anmaßen,“ stellt Hartz4-Plattform
Sprecherin, Brigitte Vallenthin, empört fest. Nicht genug dass FDP
Generalsekretär Lindner die Sparklausur der Regierung mit der Idee einer
Streichung des Elterngeldes für Hartz IV-Betroffene befeuert hatte. Im
Sonntag-Abend-Talk der ARD blamierte sich Manuela Schwesig (SPD) durch
abgrundtiefes Nichtwissen auf die Frage der Moderatorin zu dem Thema
Hartz IV-Elterngeld-Streichung. Und Oskar Lafontaine (Die Linke) blieb
dazu gänzlich stumm.“

Anne Will hatte Schwesig gefragt, ob es nicht sinnvoll sei, das Hartz
IV-Elterngeld von monatlich 300,- € zu streichen, weil Hartz
IV-Empfänger doch sowieso zu Hause“ wären  und das Geld überhaupt nicht
brauchten, um zu Hause bleiben zu können. Die gefragte SPD-Politikerin
wich wortreich auf  die Finanzkrise aus. Und Oskar Lafontaine, der nach
Auffassung der Hartz4-Plattform eigentlich kompetent hätte eingreifen
müssen, hörte zu, ohne zu protestieren. Wie groß die Distanz zwischen
Regierenden und Regierten ist beweist das beredte Schweigen dazu, dass
Hartz IV-Betroffene in Wahrheit von den ARGEn der Bundesagentur für
Arbeit und den Sozialbehörden der Optionskommunen überwiegend rund um
die Uhr beschäftigt werden. Sie müssen für 1 €-Stundenlohn
zwangsarbeiten, unter Sanktions-Androhung sinnlose
8-Stunden-Bewerbungs-Coachings aufsuchen, Arbeitgebern körbeweise
Bewerbungen für gar nicht vorhandene Arbeitsplätze schicken oder sich
ständig zu willkürlichen Meldeterminen im Amt einfinden. Und obendrein
dürfen sie unter Strafandrohung nicht einmal die Grenzen der Stadt
verlassen, in der sie wohnen, um beispielsweise den Kinderarzt , der im
Nachbarort wohnt.

Die Tatsachen:
Menschen unter dem unverschuldeten Hartz IV-Joch sind mitnichten sowieso
zu Hause. Sie werden vielmehr mit sinn- und ziellosen sog. Maßnahmen“,
Verwaltungsakten“ und Sozialgerichtsprozessen rund um die Uhr
beschäftigt. Ihnen deshalb mal eine Auszeit und staatliche Unterstützung
abzusprechen für ein gesundes erstes Lebensjahr ihrer Kinder, ist
verfassungswidrige Ungleichbehandlung gegenüber allen anderen Familien..
Hartz IV-Betroffene erhalten großenteils sehr wohl Lohn“. Nur ist
dieser beispielsweise bei
1 €-Jobbern, 400 €-Jobs oder Aufstockung auf Niedriglöhne so gering,
dass er zum Leben nicht reicht. Es besteht folgerichtig kein Grund,
Ihnen Lohnersatzleistungen“ abzusprechen.
Familien mit Hartz IV wird bereits das Kindergeld vorenthalten, das
sogar jedem Bestverdiener zugebilligt wird, der gar nicht braucht. Dabei
brauchen gerade diese  Kinder am allernötigsten Hilfe, damit ihnen
wieder ein gesundes Familienleben ermöglicht wird.

Sollte dieser Streichungs-Skandal bei der Regierung durchgehen, so wäre
dringend zu prüfen, ob hier nicht ein erneuter Verfassungsbruch
vorliegt,“ meint Brigitte Vallenthin. Und ehemals  Familienministerin,
heute Sozialministerin von der Leyen sollte endlich Farbe bekennen, ob
sie mit diesen neuerlichen Strangulierungs-Plänen die große Zahl der
Hartz IV-Kinder gänzlich ihren Familien entziehen will oder ob sie
diesen Familien eine reale Chance und die dafür nötige, individuelle
Unterstützung geben will.“

 
von Martin Pausch

"Von Israel gekidnappt, vom eigenen Land im Stich gelassen..."

http://1158munich.blogspot.com/2010/06/kidnapped-by-israel-forsaken-by-britain.html


Kidnapped by Israel, forsaken by Britain

By Jamal Elshayyal in

on June 6th, 2010


Firstly I must apologise for taking so long to update my blog. The events of the past few days have been hectic to say the least, and I am still trying to come to grips with many of the things that have happened.

It was this time last week that I was on the top deck of the Mavi Marmara, and first spotted Israeli warships at a distance, as they approached the humanitarian flotilla. Little did I know how deadly and bloody the events that soon unfolded would be.

What I will write in this entry is fact, every letter of it, none of it is opinion, none of it is analysis, I will leave that to you, the reader.

After spotting the warships at a distance, (at roughly 11pm) the organisers called for passengers to wear their life vests and remain indoors as they monitored the situation. The naval warships together with helicopters remained at a distance for several hours.

At 2am local time the organisers informed me that they had re-routed the ship, as far away from Israel as possible, as deep into international waters as they could. They did not want a confrontation with the Israeli military, at least not by night.

Just after 4am local time, the Israeli military attacked the ship, in international waters. It was an unprovoked attack. Tear gas was used, sound grenades were launched, and rubber coated steel bullets were fired from almost every direction.

Dozens of speed boats carrying about 15-20 masked Israeli soldiers, armed to the teeth surrounded the Mavi Marmara which was carrying 600 or so unarmed civilians. Two helicopters at a time hovered above the vessel. Commandos on board the choppers joined the firing, using live ammunition, before any of the soldiers had descended onto the ship.

Two unarmed civilians were killed just metres away from me. Dozens of unarmed civilians were injured right before my eyes.

One Israeli soldier, armed with a large automatic gun and a side pistol, was overpowered by several passengers. They disarmed him. They did not use his weapons or fire them; instead they threw his weapons over board and into the sea.

After what seemed at the time as roughly 30 minutes, passengers on board the ship raised a white flag. The Israeli army continued to fire live ammunition. The ships organisers made a loud speaker announcement saying they have surrendered the ship. The Israeli army continued to fire live ammunition.

I was the last person to leave the top deck.

Below, inside the sleeping quarters, all the passengers had gathered. There was shock, anger, fear, hurt, chaos.

Doctors ran in all directions trying to treat the wounded, blood was on the floor, tears ran down people’s faces, cries of pain and mourning could be heard everywhere. Death was in the air.

Three critically injured civilians were being treated on the ground in the reception area of the ship. Their clothes soaked in blood. Passengers stood by watching in shock, some read out verses of the Qur’an to calm them, doctors worked desperately to save them.

Several announcements were made on the load speakers in Hebrew, Arabic and English - "This is a message to the Israeli army, we have surrendered. We are unarmed. We have critically injured people. Please come and take them. We will not attack."

There was no response.

One of the passengers, a member of the Israeli Parliament, wrote a sign in Hebrew, reading the exact same thing; she held it together with a white flag and approached the windows where the Israeli soldiers were standing outside. They pointed their laser guided guns to her head, ordering her to go away.

A British citizen tried the same sign - this time holding a British Flag and taking the sign to a different set of windows and different set of soldiers. They responded in the same manner.

Three hours later, all three of the injured were pronounced dead. The Israeli soldiers who refused to allow them treatment succeeded where their colleagues had earlier failed when they targeted these three men with bullets.

At around 8am the Israeli army entered the sleeping quarters. They handcuffed the passengers. I was thrown onto the ground, my hands tied behind my back, I couldn’t move an inch.

I was taken to the top deck where the other passengers were, forced to sit on my knees under the burning sun.

One passenger had his hands tied so tight his wrists were all sorts of colours. When he requested that the cuffs be loosened, an Israeli soldier tightened them even more. He let out a scream that sent chills down my body.

I requested to go to the bathroom, I was prevented. Instead the Israeli soldier told me to urinate where I was and in my own clothes. Three or four hours later I was allowed to go.

I was then marched, together with the other passengers, back to the sleeping quarters. The place was ransacked, its image like that of the aftermath of an earthquake.

I remained on the ship, seated, without any food or drink, barring three sips of water, for more than 24 hours. Throughout this time, Israeli soldiers had their guns pointed at us. Their hands on the trigger. For more than 24 hours.

I was then taken off the ship at Ashdod where I was asked to sign a deportation orde. It claimed that I had entered Israel illegally and agreed to be deported. I told the officer that I, in fact, had not entered Israel but that the Israeli army had kidnapped me from international waters and brought me to Israel against my will; therefore I could not sign this document.

My passport was taken from me. I was told that I would go to jail.

Only then were my hands freed, I spent more than 24 hours with my hands cuffed behind my back, with nothing to eat, and barely anything to drink.

Upon arrival at the prison I was put in a cell with three other passengers. The cell was roughly 12ft by 9ft.

I spent more than 24 hours in jail. I was not allowed to make a single phone call.

The British consulate did not come and see me. I did not see a lawyer.

There was no hot water for a shower.

The only meal was frozen bread and some potatoes.

The only reason I believe I was released was because the Turkish prisoners refused to leave until and unless the other nationalities (those whose consulates had not come and released them) were set free.

I was taken to Ben Gurion airport. When I asked for my passport, the Israeli official presented me with a piece of paper and said "congratulations this is your new passport". I replied "you must be joking, you have my passport". The Israeli official's response: "sue me".

There I was asked again to sign a deportation order. Again I refused.

I was put on a plane headed to Istanbul.

Masked Israeli soldiers and commandos took me from international waters.

Uniformed Israeli officials locked me behind bars.

The British government did not lift a finger to help me, till this day I have not seen or heard from a British official.

The Israeli government stole my passport.

The Israeli government stole my lap top, two cameras, 3 phones, $1500 and all my possessions.

My government, the British government has not even acknowledged my existence.

I was kidnapped by Israel. I was forsaken by my country.


~

So denken sie über die Menschen, sogar noch im Knast...

Bernie Madoff : "Fuck my Victims!"

http://www.huffingtonpost.com/2010/06/07/bernie-madoff-f--k-my-vic_n_602605.html


Bernie Madoff, Free at Last

In prison he doesn’t have to hide his lack of conscience. In fact, he’s a hero for it.

http://nymag.com/news/crimelaw/66468/

Sparen mit Revanche?




http://chefarztfrau.de/?p=1794



Die Revanche der Pariakaste

Beobachtet man die Lindners, Homburger oder Rösler – und zuvorderst selbstverständlich den talentierten Herrn Westerwelle bei der Ankündigung kompromissloser Ab- und Einschnitte ins deutsche Sozialsystem, dann entsteht der hässliche Eindruck kaum verhohlener Schadenfreude. Der Triumph des gekränkten Narziss, ausgetobt an der wehrlosen Klientel des geschlagenen Feindes: an Kindern, Alten, Kranken und den Glücklosen. Vae victis!
Aber sie meinen, ich sei kalt und ein Spötter in furchtbaren Späßen. Und nun blicken sie mich an und lachen: und indem sie lachen, hassen sie mich noch. Es ist Eis in ihrem Lachen.
(Friedrich Nietzsche, Zarathustra, Vorrede - Chefarztfrauliche Handbibliothek)

Wir lieben unsere armen Leute so sehr...,

...dass wir sie unbedingt erhalten wollen. Oder, wie soll ich das sonst verstehen:

http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_5659050,00.html


EU setzte sich Ziel bei Bekämpfung der Armut


LUXEMBURG: Im Kampf gegen die Armut in Europa hat sich die EU jetzt konkrete Ziele gesetzt. Die Arbeits- und Sozialminister beschlossen in Luxemburg, die Zahl armer und armutsgefährdeter Menschen bis zum Jahr 2020 um 20 Millionen zu senken. Derzeit leben nach EU-Angaben etwa 80 Millionen in oder an der Schwelle zur Armut. - Mehrere Staaten, unter ihnen Deutschland, hatten sich zunächst gegen Vorgaben aus Brüssel bei der Reduzierung der Armut gewehrt. Dies sei Sozialpolitik und damit eine nationale Angelegenheit. 


Experimente der Folter - Experiments in Torture

Experiments in Torture-1



http://www.uruknet.info/?p=m66750&hd=&size=1&l=e



Evidence Indicates that the Bush Administration Conducted Experiments and Research on Detainees to Design Torture Techniques and Create Legal Cover

Physicians for Human Rights

 

PHR,
June 7, 2010
FOR IMMEDIATE RELEASE

Illegal Activity Would Violate Nuremberg Code and Could Open Door to Prosecution

Media Contacts:

Ben Greenberg
bgreenberg at phrusa dot org
Mobile: +1-617-510-3417

Valerie Holford
Mobile: +1-301-926-1298
(Cambridge, MA) In the most comprehensive investigation to date of health professionals’ involvement in the CIA’s "enhanced" interrogation program (EIP), Physicians For Human Rights has uncovered evidence that indicates the Bush administration apparently conducted illegal and unethical human experimentation and research on detainees in CIA custody. The apparent experimentation and research appear to have been performed to provide legal cover for torture, as well as to help justify and shape future procedures and policies governing the use of the "enhanced" interrogation techniques. The PHR report, Experiments in Torture: Human Subject Research and Evidence of Experimentation in the 'Enhanced’ Interrogation Program, is the first to provide evidence that CIA medical personnel engaged in the crime of illegal experimentation after 9/11, in addition to the previously disclosed crime of torture.
This evidence indicating apparent research and experimentation on detainees opens the door to potential additional legal liability for the CIA and Bush-era officials. There is no publicly available evidence that the Department of Justice’s Office of Legal Counsel determined that the alleged experimentation and research performed on detainees was lawful, as it did with the "enhanced" techniques themselves.
"The CIA appears to have broken all accepted legal and ethical standards put in place since the Second World War to protect prisoners from being the subjects of experimentation," said Frank Donaghue, PHR’s Chief Executive Officer. "Not only are these alleged acts gross violations of human rights law, they are a grave affront to America’s core values."
Physicians for Human Rights demands that President Obama direct the Attorney General to investigate these allegations, and if a crime is found to have been committed, prosecute those responsible. Additionally, Congress must immediately amend the War Crimes Act (WCA) to remove changes made to the WCA in 2006 by the Bush Administration that allow a more permissive definition of the crime of illegal experimentation on detainees in US custody. The more lenient 2006 language of the WCA was made retroactive to all acts committed by US personnel since 1997.
"In their attempt to justify the war crime of torture, the CIA appears to have committed another alleged war crime – illegal experimentation on prisoners," said Nathaniel A. Raymond, Director of PHR’s Campaign Against Torture and lead report author. "Justice Department lawyers appear to never have assessed the lawfulness of the alleged research on detainees in CIA custody, despite how essential it appears to have been to their legal cover for torture."
PHR’s report, Experiments in Torture, is relevant to present-day national security interrogations, as well as Bush-era detainee treatment policies. As recently as February, 2010, President Obama’s then director of national intelligence, Admiral Dennis Blair, disclosed that the US had established an elite interrogation unit that will conduct "scientific research" to improve the questioning of suspected terrorists. Admiral Blair declined to provide important details about this effort.
"If health professionals participated in unethical human subject research and experimentation they should be held to account," stated Scott A. Allen, MD, a medical advisor to Physicians for Human Rights and lead medical author of the report. "Any health professional who violates their ethical codes by employing their professional expertise to calibrate and study the infliction of harm disgraces the health profession and makes a mockery of the practice of medicine."
Several prominent individuals and organizations in addition to PHR will file a complaint this week with the US Department of Health and Human Services’ Office for Human Research Protections (OHRP) and call for an OHRP investigation of the CIA’s Office of Medical Services.
The PHR report indicates that there is evidence that health professionals engaged in research on detainees that violates the Geneva Conventions, The Common Rule, the Nuremberg Code and other international and domestic prohibitions against illegal human subject research and experimentation. Declassified government documents indicate that:
  • Research and medical experimentation on detainees was used to measure the effects of large- volume waterboarding and adjust the procedure according to the results. After medical monitoring and advice, the CIA experimentally added saline, in an attempt to prevent putting detainees in a coma or killing them through over-ingestion of large amounts of plain water. The report observes: "'Waterboarding 2.0’ was the product of the CIA’s developing and field-testing an intentionally harmful practice, using systematic medical monitoring and the application of subsequent generalizable knowledge."
  • Health professionals monitored sleep deprivation on more than a dozen detainees in 48-, 96- and 180-hour increments. This research was apparently used to monitor and assess the effects of varying levels of sleep deprivation to support legal definitions of torture and to plan future sleep deprivation techniques.
  • Health professionals appear to have analyzed data, based on their observations of 25 detainees who were subjected to individual and combined applications of "enhanced" interrogation techniques, to determine whether one type of application over another would increase the subject’s "susceptibility to severe pain." The alleged research appears to have been undertaken only to assess the legality of the "enhanced" interrogation tactics and to guide future application of the techniques.
Experiments in Torture: Human Subject Research and Experimentation in the 'Enhanced’ Interrogation Program is the most in-depth expert review to date of the legal and medical ethics issues concerning health professionals’ involvement in researching, designing and supervising the CIA’s "enhanced" interrogation program. The Experiments in Torture report is the result of six months of investigation and the review of thousands of pages of government documents. It has been peer-reviewed by outside experts in the medical, biomedical and research ethics fields, legal experts, health professionals and experts in the treatment of torture survivors.
The lead author for this report was Nathaniel Raymond, Director of the Campaign Against Torture, Physicians for Human Rights (PHR) and the lead medical author was Scott Allen, MD, Co-Director of the Center for Prisoner Health and Human Rights at Brown University and Medical Advisor to PHR. They were joined in its writing by Vincent Iacopino, MD, PhD, PHR Senior Medical Advisor; Allen Keller, MD, Associate Professor of Medicine, NYU School of Medicine, Director, Bellevue/NYU Program for Survivors of Torture; Stephen Soldz, PhD, President-elect of Psychologists for Social Responsibility and Director of the Center for Research, Evaluation and Program Development at the Boston Graduate School of Psychoanalysis; Steven Reisner, PhD, PHR Advisor on Ethics and Psychology; and John Bradshaw, JD, PHR Chief Policy Officer and Director of PHR’s Washington Office.
The report was extensively peer reviewed by leading experts in related medical, legal, ethical and governmental fields addressed in the document.

Further Link:

http://www.chris-floyd.com/articles/1-latest-news/1976-echoes-of-mengele-medical-experiments-torture-and-continuity-in-the-american-gulag.html





Obama und die Katastrophen...

Ein ungewöhnlicher Artikel aus der Pravda:

http://english.pravda.ru/opinion/columnists/07-06-2010/113679-obama_godfather-0


Obama the Godfather Loves the Oil Spill

07.06.2010 Source: Pravda.Ru URL: http://english.pravda.ru/opinion/columnists/113679-obama_godfather-0

Have you figured out why Obama hasn’t saved America yet? Let me give you a hint. Never listen to what Obama says. Rather, focus on what he has done. Remember he learned politics the “Chicago way”. One of the most corrupted cities since the days of Al Capone.
Like a con artist Obama has welcomed companies on the verge of bankruptcy with open arms. Like a Chicago mafia Godfather he gave them all an offer they could not refuse. He gave them a bailout and now he owns them. He can control them. More importantly he can get money from them to remain in power. More companies equals more money. Not for me, not for you, but for Obama and his minions. Bail outs of the auto industry like General Motors, Ford and Chrysler means the government is the major owner. Now, others like Bear Stearns, AIG, Fannie Mae/Freddie Mac, Citigroup, Bank of America all are now owned by the governement thanks to Obama’s generosity and his freedom in the US treasury.
Obama wants the government to take over as many companies as possible as he already did last year. He is aggressive and relentless while appearing cool. That is why in response to the Gulf oil spill which began April 20th, Obama only banned further offshore drilling. He was delighted knowing it will strangle the oil industry until they beg him. He did not respond to the crisis until after 2 weeks and did not appear angry at first. He was so happy about what he would gain he forgot to frown at the camera to show Americans he was angry. Like a man who won the lotto he was filled with joy when he heard the oil spill in the Gulf of Mexico. His advisors quickly wrote him sympathic speeches to boost his declining approval ratings. Weeks later Obama relented and rolled up his sleeves and made a good serious face in front of the teleprompter. After almost 2 months Obama invited family members of the workers who were killed April 20 on the BP oil rig to visit him next Thursday June 10th at the White House. Yeah, that is good PR. It will fool enough of the “useful idiots” who see his crap and call it ice cream. Obama’s adversaries cannot even touch him. To quote the Godfather movie, "A lawyer with his briefcase can steal more than a hundred men with guns."
In the end, 1) jobs losses in the fishing and oil industry will severely impact America. 2) the Gulf of Mexico will be a toxic sewer that in effect destroys all natural habitat along the shore. 3) Obama takes over BP and other bankrupt companies achieving his goal of complete government control.. Then George Soros, his supporter, will use his puppeteering skills to make Obama dance as half of America goes into shock and the other half continues to fight him.
Obama will find a way to blame President Bush. When someone criticizes Obama, Jimmy Carter will appear from nowhere and announce that Obama’s critics are racists. The only problem is that even Spike Lee is criticizing the “Man of Hope and Change” saying, "If there's any one time to go off, this is it, because this is a disaster.". James Carville a fellow Democrat who helped lead President Bill Clinton to a win said "Put somebody in charge of this and get this thing moving! We're about to die down here!".
At Obama’s first press conference in 10 months (so much for his promised transparency) Obama still believed he had some magic left and used smoke and mirrors to make reality into an illusion. On May 27th (remember the oil started spilling April 20th) Obama gave the usual firm and charismatic speech which gave women orgasms and lead many men into fanatical hysteria seen only at nazi Hitler rallies. Except something very, very strange happened at this press conference that has never happened since Bush was in office. The press corp actually asked real investigative questions!
The Washington press corp actually had a spine and were no longer mesmerized by Obama’s charm. Truth is, the honeymoon was over between Obama and the press long ago when Obama began snubbing the press and avoiding them as though they were rats. The press are snobs themselves and resented being treated as , well , reporters. Even thought they are reporters. So, the Love for Mr O was gone and America got it’s questions asked. For example:
Senior White House Correspondent for ABC News Jake Tapper asked, “You say that everything that could be done is being done, but there are those in the region and those industry experts who say that's not true. Governor Jindal obviously had this proposal for a barrier. They say that if that had been approved when they first asked for it, they would have 10 miles up already. There are fishermen down there who want to work, who want to help, haven't been trained, haven't been told to go do so. There are industry experts who say that they're surprised that tankers haven't been sent out there to vacuum, as was done in '93 outside Saudi Arabia. And then, of course, there's the fact that there are 17 countries that have offered to help and it's only been accepted from two countries, Norway and Mexico. How can you say that everything that can be done is being done with all these experts and all these officials saying that's not true? “
Obama conjures up some hocus pocus answer to amaze and leave millions spellbound! Oops! It didn’t work! He got another hard question!!!
Steve Thomma. (McClatchy's chief political correspondent), “On April 21st, Admiral Allen tells us the government started dispatching equipment rapidly to the Gulf, and you just said on day one you recognized the enormity of this situation. Yet here we are 39, 40 days later, you're still having to rush more equipment, more boom. There are still areas of the coast unprotected. Why is it taking so long? And did you really act from day one for a worst-case scenario?”
Obama waves his magic wand to the Heavens and with a thundering voice answers profoundly to the cheers of his constituents. Oops! It didn’t work! He got another hard question!!!
Chief White House Correspondent for CBS News Chip Reid asked, “First of all, Elizabeth Birnbaum resigned today. Did she resign? Was she fired? Was she forced out? And if so, why? And should other heads roll as we go on here? Secondly, with regard to the Minerals Management Service, Secretary Salazar yesterday basically blamed the Bush administration for the cozy relationship there, and you seemed to suggest that when you spoke in the Rose Garden a few weeks ago when you said, for too long, a decade or more -- most of those years, of course, the Bush administration -- there's been a cozy relationship between the oil companies and the federal agency that permits them to drill. But you knew as soon as you came in, and Secretary Salazar did, about this cozy relationship, but you continued to give permits -- some of them under questionable circumstances. Is it fair to blame the Bush administration? Don't you deserve some of that?”
Mr Hope and Change was shocked with no new tricks up his sleeve.
And finally someone actually had the balls to ask. Member of the White House Press Corps since President Eisenhower, Helen Thomas asked, Mr. President, when are you going to get out of Afghanistan? Why are we continuing to kill and die there? What is the real excuse? And don't give us this Bushism, "if we don't go there, they'll all come here."
Mr Hope and Change was shocked and nervously laughed and focused on the omnipotent teleprompter for the answer. Alas, to no avail. With egg on his face, Mr Hope and Change exited stage left.
However, it really does not matter in Obama’s plan how he looks so long as he gains government control of major industries. It does not matter if Obama can win the next election either. George Soros and other oligarchs who have been trying to change America for years, can use whoever they want to gain control. Obama is only a tool.
While BP is trying to stop the leak other oil companies are nervously awaiting their fate. Watch out Exxon! Obama’s mouth waters at the thought of gaining control. Now Godfather Obama is saying to his administration regarding the oil companies, "I'm gonna make him an offer he can't refuse." 

Xavier Lerma
 

Johnny Punish

Nicht allen Menschen in der grossen weiten Welt ist es egal, was anderswo passiert. Johnny Punish let in den USA, und macht Lieder zu Afghanistan, zur Situation in den eigenen Staaten, und zu Ghaza. Und, er schreibt - versucht zu erklären, abzuklären, zu erfassen, was Sache ist - auch wenn es schwer ist.


What Exactly is an Anti-Semite?

June 7, 2010 posted by Johnny Punish

The phrase “Anti-Semite” explained

“Anti-Semite” slogan used by American Corporate Media to Confuse U.S. Public

As the debate on U.S. Middle East Policy on the State of Israel and the indigenous Palestinian peoples rages on, I have began to notice so many mis-uses of the word “semite” specifically when trying to paint someone as anti-Israel or even anti-Jewish that I felt compelled to investigate. After much research, I have found that the phrase “Anti-Semite” is being misused primarily in the USA by mainstream American corporate media and perpetuated by politicians beholden to lobbies who aim to cause confusion and harm to the debate so that we are automatically pushed in the direction of a specific agenda; this without regard to justice or what’s right for the American people.
Specifically, I have found Semitic peoples are Arabs too and if we mean to charge another with being “anti-Israel” or “anti-Jewish”, use of the phrase “Anti-Semitic” is very confusing as it makes it seem that we are charging the person with being Anti-Arab. I don’t’ think that’s the intent, is it?

Read more:

http://www.veteranstoday.com/2010/06/07/what-exactly-is-an-anti-semite/

Auf seiner eigenen Homepage findet sich mehr zu und von ihm:

http://www.johnnypunish.com/








Montag, 7. Juni 2010

...sozialer Standard...?




Zur Sache – Was wurde politisch aus dem Urteilsspruch des BVerfG

Im letzten Teil der Artikelserie zum Verfassungsgerichtsurteil und dessen Bedeutung für Sozialhilfebezieher, Sozialorganisationen und die Politik, aber auch für die Gesellschaft, befasse ich mich mit dessen geplanter Umsetzung durch die Regierung Merkel.

Nachdem sich die Wogen der Entrüstung gegen die Hetzkampagne des Außenministers Westerwelle gelegt haben und nachdem das Bundesverfassungsgerichtsurteil vielfach von unterschiedlichen Seiten interpretiert wurde, werden langsam die Konturen klarer, wie die Regierung beabsichtigt, den Urteilsspruch tatsächlich umzusetzen. Nachdem inzwischen nun auch die bedeutende erste Landtagswahl nach der Bundestagswahl in NRW gelaufen ist, lichtet sich der Nebel, wie weit die Bürger der derzeitigen Politik in Berlin bereit sind zu vertrauen.
Die Neoliberalen bzw. Konservativen Kreise sind nach wie vor nicht bereit, sozialstaatlich positiv auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu orientieren. Ihnen kommt in ihrer Argumentation das Urteil durchaus zugute, das vom Verfassungsgericht keine Summen oder deren Berechungsweise benannt wurde, die zur Ermittlung der Regelsätze im ALG2 anzuwenden wären und die dem sozialstaatlichen Gebot entsprächen. Im Gegenteil geht das Urteil aus ihrer Sicht sogar noch weiter, indem es in Aussicht stellt, das keineswegs sicher sei, dass die Regelleistungshöhe nicht auch niedriger ansetzbar sei. Denn in ihrer Definition des Existenzminimums, sehen inhaltlich die Leistungen an, die zur Sicherung des physischen Überlebens notwendig seien. Diese sind nach der inhaltlichen Begründung der Richter umfänglich erfüllt. Insgesamt wird mit diesem Urteil noch einmal deutlich, dass die Richter viel Raum für weit reichende Interpretation zugelassen haben. Dieses Urteil ist nur bedingt geeignet, die sozialen Standards zu verteidigen oder als ein Sieg für die Kläger bewertet zu werden. Die Verfassungsrichter haben das Urteil nicht als Bewahrer sozialer Standards gefasst, sondern lediglich handwerkliche Mängel des Gesetzgebers beurteilt und auf Zusammenhänge hingewiesen, die der Gesetzgeber nicht eingehalten habe.
Sind Gerichte Verteidiger sozialer Standards?Die Sozialgerichtsbarkeit in Deutschland erlebt seit der Einführung des Arbeitslosengeldes 2 einen heftigen Ansturm durch Sozialklagen und einstweilige Anordnungen. Zwar gibt es regionale Unterschiede, was die Klagefreudigkeit, also die Anzahl der Verfahren betrifft und auch die beklagten Zusammenhänge betrifft, aber insgesamt kann festgestellt werden, dass die Anzahl der Klagen unmittelbar mit der Ausgestaltung gesetzlicher Vorgaben inform von Verwaltungsvorschriften, als Durchführungsverordnungen für die untergeordneten Arbeits- und Sozialbehörden sowie deren unmittelbare Entscheidungsumsetzung zusammenhängt.
Einerseits sind die Handlungsbevollmächtigten in den Behörden der Arbeits- und Sozialverwaltung an die in den Durchführungsvorschriften und internen Arbeitsanweisungen ausgeführten Handlungsanweisungen faktisch gebunden, aber andererseits besteht bei allen Entscheidungen der Verwaltung durch die Handlungsbevollmächtigten, als Sachbearbeiter, ein persönlicher Handlungsspielraum. Wenn also Entscheidungen der Arbeits- und Sozialbehörden als Verwaltungsakt ergehen, ist in der Regel die persönliche Entscheidung des Sachbearbeiters als das entscheidende Moment zu betrachten. Zwar sind die Sachbearbeiter der Arbeits- und Sozialverwaltung an die internen Arbeitsanweisungen faktisch gebunden, aber es ist letztendlich ihre Entscheidungshoheit, die einen Verwaltungsakt begründet.
Die Diskrepanz vieler Urteile, die einerseits die Einhaltung des „Sozialstaatsprinzips“, im Tenor des Grundgesetzes fordern und andererseits Urteile die sich streng nach an Ausführungsgedanken des Gesetzgebers halten und hohe Anforderungen an Sozialhilfebezieher stellen.Wie das Sozialstaatsprinzip letztendlich umgesetzt wird, lässt erahnen, wie dünn und schmal das Brett ist, auf dem das Sozialstaatsprinzip tatsächlich gebaut ist. Andere Gesetze sind dem Grundgesetz untergeordnet und in der Regel nicht geeignet einen grundsätzlichen Anspruch auf eine Art von Leistung sowie deren Umfang zu bestimmen bzw. abzuleiten.Bei der Abstellung auf den Einzelfall, fällt für die Politik das Argument ab, das sie bei ihren Richtungsentscheidungen in der Sozialpolitik immer damit argumentieren kann, dass es sich um bedauerliche Einzelfälle handele, auf die der Gesamtmaßstab ihrer politischen Richtungsentscheidung nicht anwendbar sei.Damit findet die politische Entscheidungsebene letztendlich für sich immer den Weg, ihre Richtungsentscheidungen zu legitimieren und sie noch dazu als alternativlos darzustellen.
Die sozialpolitische Notwendigkeit hat hinter einer ökonomischen Richtungsentscheidung zurück zu stehen. Dies belegen die politischen Richtungsentscheidungen gerade der letzten Zeit.
Frau Merkel hält an ihren neoliberalen Gedanken fest, die Sozialstaatsquote weiter senken zu wollen. Sie geht damit das politische Risiko ihrer Abwahl entgegen, scheut aber davor keineswegs dafür zurück, denn anders als bei vielen Bürgern ist ihre Altersvorsorge gewiss und gesichert, dies gilt im Übrigen auch für ihre Regierungskollegen.
Sanktionen als ein Klaps auf den Hinterkopf oder asoziale Ausgrenzung?Nachdem viele Bürger einem Sanktionsmoratorium (Aussetzung von Sanktionen) ihre Unterschrift gegeben haben und eine elektronische Petition große Unterstützung hatte, bleibt eine politische Folge aber aus. Derzeit ist daher kaum anzunehmen, dass der Rahmen der Sanktionierungsmaßnahmen oder dessen Apparat entscheidend abgeschwächt oder gar ganz eingestellt wird. Auch wenn mittlerweile die Bundesagentur für Arbeit selbst einräumt, das etwa 97 Prozent der Erwerbslosen „arbeitswillig“ seien und „unwillige“ eher die verschwindende Minderheit, hält das die Führung der BA nicht davon ab, am Sanktionsapparat festzuhalten. Erstaunlicherweise sind die Chefs der Bundesagentur in Nürnberg gegen Sanktionsverschärfungen. BA Chef Weise sagt klar und deutlich, wer nicht arbeiten will, denn werden dazu auch nicht wirklich zwingen können.
Seitens der Sozialministerin ist nicht erkennbar das sie Umdenken würde. Noch im Januar trat sie dafür ein, dass Sanktionen konsequenter angewendet werden sollen. Sie lehnt eine Aussetzung von Sanktionen ab, weil sie zu effektiv seien, um Gegenleistungen von „unwilligen“ Anspruchsberechtigten abzupressen. Gerade bei den unter 25 jährigen wären solche „Eigenbemühungen“ oft oder gerade nur durch Sanktionsdrohungen erreichbar.
Verhungern müsse keiner der eine einhundertprozentige Streichung der Sozialleistungen erhält, da er statt einer Geldleistung noch den Mindestanspruch auf Lebensmittelgutscheine hat und demzufolge bräuchte der sanktionierte nicht hungern. Anders hingegen verhält es sich bei den Kosten der Unterkunft, denn Sanktionen können bei unter 25 jährigen schon beim ersten Verstoß auf die Mietzahlungen ausgedehnt werden. Betroffene könnten dadurch Mietschulden anhäufen, durch die sie letztendlich Obdachlos werden. Die Verfassungsmäßigkeit steht Infrage.
Die „alte“ Streitfrage zu Sanktionen bleibt uns also auch künftig erhalten und damit die Frage, was Sanktionen in ihrer Wirkung sind, der sprichwörtliche „Klaps auf den Hinterkopf“ oder Ausdruck sozialer Ausgrenzung bzw. Erpressung?
Die Bundesagentur und die Jobcenter im UmbauIm Zusammenhang mit dem Verfassungsgerichtsurteil steht auch der Umbau der Jobcenter. Wie bisher geplant ist, soll dazu das Grundgesetz wieder einmal geändert werden, damit Jobcenter im Sinne einer Aufgabenteilung zwischen Land und Kommune nicht illegal sind. Vor allem sollen die Zuständigkeiten der Jobcenter neu geregelt werden, was auch sich auf ihre Finanzierungsbasis auswirken wird. Schrittweise will sich der Bund aus Aufgabengebieten zurückziehen und dafür die Kommunen stärker einbinden, ohne allerdings dafür eine breitere Finanzierungsbasis vorzunehmen. Das soll auch Aufgabe der Kommunen sein, sich um den Etat zu kümmern, vor allem für „Eingliederungstitel“. Gerade dieser Punkt ist ein Streitpunkt zwischen Bund und Ländern, die eine höhere Belastung ihrer Kassen fürchten.
Eine bundeseinheitliche Pauschalierung bei den Kosten der Unterkunft wird derzeit ebenfalls geplant. Nach welche Kriterien dann regionale Unterscheide bei den Unterkunftskosten gehandhabt werden sollen ist derzeit fraglich. Kritik kam bereits vom Bundesrat und Sozialverbänden, da eine Pauschalierung wohl wenig sinnvoll zu sein scheint. Auch das Bundesverfassungsgericht hat sich insoweit dazu geäußert, als das es Pauschalen nur für begrenzt Verfassungsgemäß hält, denn letztendlich müsse auf den regionalen Wohnungsmarkt abgestellt werden.Herr Weise ist Ex Fallschirmspringer war Kompaniechef der Bundeswehr und ist derzeit Oberst der Reserve. Bei der Bundeswehr hat er auch Florian Gerster (Oberstleutnant der Reserve) kennen gelernt. Beide sind im administrativen Umfang der Befehlsfolge und Bestrafung erfahren, eine der wesentlichen Grundlagen jeder Armee.
Die Zeche der Krise zahlt der Bürger mit weiterem Sozialabbau und PrivatisierungAuch wenn das Sparpaket noch nicht offiziell unter Dach und Fach ist, so sind die Eckdaten bereits durchgesickert: Insgesamt peilt die Regierung Einsparungen für den Haushalt 2011 von rund 11 Milliarden Euro an. In den Folgejahren sollen bis 2016 jeweils etwa 8 Milliarden Euro folgen. Das größte Sparpaket in der bundesdeutschen Geschichte umfasst damit nach bisherigen Informationen etwa 51 Milliarden Euro.
Kritiker merken an, dass der Wirtschaftsminister seine Einnahmen leicht steigern könnte. Zum Beispiel würde eine Vermögensabgabe etwa zwölf Milliarden einbringen, noch einmal sechs Milliarden würde eine höhere Erbschaftssteuer bringen und zwölf Milliarden wären über eine Finanzmarktsteuer erzielbar. Aber letztendlich bestätigt die Regierung Merkel nun erneut, wie neoliberal ihre Grundhaltung ist und wie ignorant sie sich gegenüber den gesellschaftlichen Verhältnissen verhält.
Noch vor zwei Monaten wurde die massive Erhöhung beim Kindergeld, Elterngeld etc. gesprochen, auch übe die Entlastung der unteren Einkommen wurde intensiv nachgedacht. Es sollte eine Bildungsinitiative geben, es sollte bei Erwerbslosen mehr öffentlich geförderte Beschäftigung geben und Qualifizierung. All das ist mittlerweile vom Tisch!
All das Gerede über Chancengleichheit, über die Einhaltung sozialer Mindeststandards und deren Verbesserung, die geplanten Initiativen gegen Kinderarmut, gegen Ausgrenzung, Steigerung und Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe, Bildung. Gefasel ohne Bedeutung!Die NeoCons wissen sehr genau, dass der Pöbel seine Entrüstung mit Alkohol runterspült und lieber die eigene Familie tyrannisiert, statt auf der Straße seinen Frust herauszuschreien und einen Gegendruck aufbaut, um diese Regierung zwingt, anders zu handeln. Notfalls wird eben die Bundeswehr „im Inneren“ eingesetzt, um polizeiliche Unterstützung zu leisten.Diese Regierung, so wie auch die letzte SPD geführte Regierung haben andere Pläne mit uns.
Während sie leben selbst finanziell abgesichert und durch Sicherheitskräfte geschützt in ihren Eigenheimen wohnen und keine Sorge vor der Rente haben müssen, auch weil deren Höhe ihnen ein fürstliches Alt werden garantiert, bangen alle Sozialversicherten um die Lorbeeren ihres Arbeitslebens.Taktisch gesehen ist es Klug, wenn jetzt drakonische Sparpakete angekündigt werden, dann kann man später weniger davon tatsächlich umsetzen und der Bürger wird feststellen, dass es gar nicht so schlimm gekommen ist, mit dem Einsparen.Auch die Umsetzung der gesellschaftlichen Teilhabe wird immer wahrscheinlicher, wenn die „Bürgerarbeit“ zur Normalität wird, ähnlich der Dienstpflicht im „Dritten Reich“. Damit lässt sich dann auch noch einmal trefflich Geld bei den Kommunen einsparen und die Menschen haben „wieder was zu tun“. Damit haben sie auch letztendlich keine Zeit, sich gegen den Sozialraub zu organisieren. Wir werden sehen, ob diese Rechnung wieder aufgeht.
Deshalb kommt zu den Demos am 12. Juni 2010 in Berlin und Stuttgart. Den Zechprellern, die uns ihre Rechnung überlassen, wollen wir in den „Arsch“ treten. Dieses asoziale Pack aus Wirtschaft und Politik, die uns mit Füssen tritt, soll die Quittung für ihr Handeln bekommen, hier und überall auf der Welt, Griechenland ist überall.
Das Urteil hat soviel Wert wie der Euro, beide beruhen auf der Annahme eines gesellschaftlichen Wertes, aber beide folgen nur der Philosophie vom herrschen und Teilen.

Fundbüro: Fear, pain and propaganda – an activists story

http://meryemdeutschemuslima.wordpress.com/2010/06/07/fundburo-fear-pain-and-propaganda-an-activists-story/
Bismillah
Nicht wirklich von mir gefunden, sondern mir geschickt, vielen Dank an die Schwester: der Bericht von Theresa McDermott aus Schottland.
er endet mit den Worten: „If this is the level of random violence and humiliation internationals received, can you imagine what they do to the Palestinians?“
und ist zu lesen hier beim herold-scotland


Du bist dazu da, dass andere verdienen an Dir...




http://politfactor.wordpress.com/2010/06/07/za-arbeitgeber-und-hartz-iv-empfanger/


ZA – Arbeitgeber und Hartz IV – Empfänger

Welch ein wunderschönes Wochende. War seit dem Besuch bei Jo am Freitag morgen um 8 Uhr gleich an die Ostsee gefahren – überall fröhliche Menschen und von den Anspannungen nichts zu merken; naja, musste mich erst einmal von dem ganzen Stress erholen – und gleich treffe ich den Jo wieder, naja – ist halt erst 6 Uhr in der früh. Jo erzählte mir gestern abend nach meiner Rückkehr am Telefon, dass er nur zwischen 6 und 7 Uhr in der Frühe Zeit hat – was genaueres hat er nicht gesagt – aber ich werde dann mal klingeln.
Hallo Jo! „Grummel – hi“ (erwiderte Jo). Haben Sie nicht ausgeschlafen? „Eigentlich nicht. Die Vorstellungsgespräche bereiten mir nicht nur Kopf – sondern auch Magenschmerzen…“
Oh – das tut mir aber leid – können wir dennoch drüber reden?! “ Meinswegen. Bin aber kurz angebunden, Sie verstehen?!“ Ja.
Jo, wie war es bei Ihren Vorstellungsgesprächen? Haben Sie Erfolg gehabt?
„Naja, was heisst denn Erfolg? Ich habe von den 8 Vorstellungsgesprächen 5 halten können – von den anderen 3 waren die Betreuer – ähhh ich meine die Disponenten nicht da. Da fing der erste Ärger aber auch schon an: als ich z.B. bei der einen Firma dann die Vorzimmerdame darauf hingewisen habe, ich hätte einen Termin, meinte sie nur lasch: >na und? Dann müssen sie eben mal ne Stunde länger warten, das kennen sie doch aus der Zone!< Ich hab echt gedacht, mein Schwein pfeift! – aber ich wollte mir den Tag nicht versauen und hab das dann auch so hingenommen und nach ein paar Minuten war dann ja auch schon der betreffende Personaldisponent da. Und wissen Sie was?“
Nein! Was meinen Sie?
“ Beim Disponenten durfte ich dann einen Fragebogen ausfüllen – übrigens: soche Fragebögen gibt es bei jedem Zeitarbeitsunternehmen – die sind da fast alle gleich. Nachdem ich ihn abgegeben habe durfte ich dann noch so ca. 15 Minuten warten. Dann kam der raus und meinte, er könnte mal versuchen etwas für nachts zu geben, weil wegen meines Alters würde es schwer sein etwas für mich zu finden. Woraufhin ich ihn dann gefragt habe, was denn mit dem Stellenangebot ist, welches ich von der ARGE bekommen habe. Darauf meinte er nur, >das alle ZA – Unternehmen das so machen um ihren Arbeiterpool zu erweitern, denn die Personalfluktution wäre ja so hoch
Und das hat der tatsächlich so gesagt? “ Ja! Und er meinte auch, dass er im Moment nichts für mich hat ich aber die Papiere da lassen solle, falls er was für mich findet. Ausserdem wollte er unbedingt den Vermittlungsgutschein von mir haben, was ich ihm natürlich verweigert habe – das gefiel ihm überhaupt nicht.“
Und warum nicht? „Ich vermute mal, dass diese Leute sonst kein Geld bekommen – sind ja immerhin 2500 Euro, die diese Firmen vm Staat bekommen würden, wenn sie mich in eine Stelle vermitteln können die mindestens über 1 Jahr dauern würde.“
Hm, aber was ist denn da so schlimm dran? „Haben Sie nicht ausgeschlafen oder hören Sie mir nicht zu?“ Doch doch, aber ich verstehe nicht so viel von der Materie, weswegen ich doch sehr erstaunt bin, das es sowas gibt!
„Okay, ich werd das mal versuchen aufzudröseln: Ich bekommen einen Vermittlungsvorschlag von der ARGE. Damit gehe ich dann zu dieser Firma hin.Diese Firma verlangt einen Vermittlungsgutschein, weil sie ja auch 2500 Euro Vermittlungsprämie haben will.“
Heisst das also, das die Zeitarbeitsfirma extra Geld bekommt, wenn die für Sie einen Job suchen? Ich mein, diese Firmen sollten doch sowieso…
„Jaja, ich weiß, worauf Sie hinaus wollen. So manche Zeitarbeitsfirma scheint nur eine Tarnfirma zu sein, denn oft genug gibt es da andere Firmen, die auch dazu gehören und wohin man dann weitervermittelt wird – so ganz legal. Somit vermitteln dann Die einen ZAs einen an eine andere ZA – die teilen sich mitunter auch sogar ein Büro.“
Das ist ja ungeheuerlich. „In der Tat! Und gefördert wurde das von Clement – Sie wissen schon, das der, der die Zeitarbeit massiv gefördert hat usw. und jetzt von der Privatwirtschaft, bei einem großen ZA – Unternehmen in den Vorstand >belohnt< wurde…“
Naja, das kann man ja so nicht sagen. Und wo wollen Sie heute hin?
„Ich werd mich mal wieder einreihen in die lange Schlange bei der ARGE. Muß mir ja erst einmal einen Termin beim Arbeitsvermittler holen.“
Aber dann hätten Sie doch früher los müssen, wegen der langen Wartezeit…
„Ja, und dann wäre da trotzdem eine lange Schlange vor dem Amt und ich – wie alle anderen wohl auch – wäre vollkommen durchnässt. Und das kann ich mir schon gar nicht leisten, denn im Gegensatz zur landläufigen Meinung muß ich für meine Gesundheit selber Sorge tragen, es gibt nunmal keine Zuschüsse vom Amt.“
Achja, das hatte ich vergessen, sorry – tut mir leid.
„Ist schon gut. Also, ich habe da ja nun diese >Termine< gehabt, keiner von diesen Dispomenschen hatte ein konkretes Stellenangebot für mich; obschon ich noch nicht einmal was in meinem Beruf haben will sondern auch im Lager oder andere, wo man so gut wie keine Qualifikation braucht.Auf meine Frage hin, warum sie (die ZAU) denn bei der ARGE z.B. angaben:>10 Lagerhelfer dringend gesucht< oder ähnliches, haben mir fast einstimmig die Disponenten zu verstehen gegeben, dass sie, wie ich schon erwähnte, einen Pool aufbauen wollen.“
Ja, das habe ich mittlerweile verstanden.
„Jep, und eine Praktikanten, die schon fast 3 Monat in einem renomierten ZAU unentgeldlich arbeitet, hat mir erzählt, dass diese Firmen hauptsächlich auf die staatlichen Gelder, sprich Vermittlungsgutschein, aus sind. Und gerade hier in Hamburg gibt es noch andere Förderungsmöglichkeiten, wie z.B. das >Hamburger Modell<.“
Was ist das denn schon wieder?
„Moment, bitte ausreden lassen – ich muss ja auch gleich weg.“ Okay!
„Also, beim Hamburger Modell bekommt das Unternehmen bis zu 2500 Euro extra – der Arbeitnehmer aber auch. Aber nur, wenn der Arbeitnehmer mindestens einen Vertrag über 12 Monate mit dieser Firma hat. Und jetzt kommts: Dieses Modell beinhaltet auch einen Bildungsgutschein. In erster Linie sieht es so aus, als würde es nur dem Arbeitnehmer zu Gute kommen. Doch weit gefehlt: Einige der Firmen haben auch Weiterbildungseinrichtungen, wo es allerdings mehr als fraglich ist, ob das Bildungsangebot, welches sie dort anbieten, auch diese Kosten von immerhin 2000 Euro wert ist!“
Hm, das ist ja nun auch nicht grad das Gelbe vom Ei.
„Nein, ist es auch nicht. Aber es nützt ja alles nichts, ich muss diese Angebote wahrnehmen, da mir ja sonst das wenige Hartz IV gekürzt wird. Apropo wahrnehmen und kürzen: ein son Disponent meinte doch tatsächlich, mich erpressen zu können!“
Wie jetzt? „Begleiten Sie mich zum Bus, dann kann ich Ihnen das noch erzählen: Also, im Stellenangebot – moment – hier lesen Sie: >für Früh- und Spätschicht, nach Vereinbarung< so, und dieser Mensch meinte dann doch, ich müsse auf jeden Fall o arbeiten wie er es will – so auch nachts und es gilt nur seine Vereinbarung, und nicht eine gemeinsame Vereinbarung!“
Das ist ja – oh, Ihr Bus kommt grad, also das ist ja – mir bleibt die Sprache weg!
„Ja, den meisten ergeht so, wenn ich ihnen davon erzähle. Hören Sie, ich muss jetzt diesen Bus nehmen. Auf wiedersehen.“
Okay, ich ruf Sie dann die nächsten Tage mal an, wenn Sie gestatten und dann berichten Sie mir von Ihrem Besuch bei der ARGE?!
„Ja, machen Sie das. Tschüß.“
Man, was muss der Mensch denn noch alles ertragen…


Freedom is just an other word...



http://www.ism-germany.net/2010/06/07/wir-flehten-sie-die-verwundeten-zu-versorgen


“Wir flehten sie an, die Verwundeten zu versorgen“

 

 

Verzweifelte Passagiere; Angehörige, die ihre Tote beweinen; Soldaten, die Verwundeten die medizinische Versorgung verweigern und Gefangene sexuell belästigen: Aus dem Hausarrest berichtet die Mitorganisatorin der Free-Gaza-Flotille Lubna Masarwa von den tragischen Stunden und Tagen infolge des israelische Angriffes auf Menschenrechsaktivisten im Mittelmeer. „Wir waren auf dem Weg nach Gaza, um die Belagerung, die Israel über eineinhalb Millionen Menschen für die letzten vier Jahre verhängt hat, zu durchbrechen. Wir hatten humanitäre Güter und Baumaterialien geladen sowie Briefe von türkischen Kindern an die Kinder Gazas“ berichtet Lubna Masarwa aus ihrem Hausarrest im palästinensischen Kfor Qara. „Wir waren voll der Hoffnung“, sagt sie, bis schließlich am 31. Mai 2010 die israelische Marine das türkische Hilfschiff Mavi Marmara in „ein militärisches Ziel verwandelte“, neun Menschen tötete und Dutzende teils schwer verwundete.
„Blut strömte aus den Körpern der Toten“
Die Palästinenserin mit israelischer Staatsbürgerschaft berichtet von den israelischen Angriffen und von den tragischen Ereignissen, die sich unter Deck abspielten:
„Auf dem Deck war erst heftiges Schussfeuer [zu hören] und dann haben israelische Besatzungskommandos die Kontrolle des Schiffes übernommen. Einige Minuten nachdem um vier Uhr Morgen die Angriffe begannen wurden Verwundete und Tote in den Innenraum des Schiffes gebracht. Wir wurden dann für mehrere Stunden mit vier Leichen und Dutzenden von Verwundeten festgehalten. Einige befanden sich in kritischem Zustand. Blut strömte aus den Körpern der Toten und Verwundeten. Wir wollten ihnen helfen, aber wir hatte nicht die medizinischen Ausrüstung sie zu versorgen. Wir konnten nichts tun. Eine türkische Frau weinte und verabschiedete sich vom Körper ihres toten Ehemannes. Sie streichelte sein Gesicht und las im Koran. Ein anderer Mann lag im Sterben mit Schusswunden in seinem Kopf.“
„Wir flehten sie an, die Verwundeten zu versorgen“
Die Mitorganisatorin der Free-Gaza-Bewegung wirft der israelische Marine vor, verwundete Aktivisten vorsätzlich hat sterben lassen: „Ab fünf Uhr morgens flehten wir die israelische Marine an, die Verwundeten und Sterbenden medizinisch zu versorgen aber wir erhielten keine Antwort. Durch die Lautsprecher fragten wir sie auf Englisch und Hebräisch und schrieben auf Hebräisch große Plakate auf denen zu lesen war: ‘SOS… Menschen sterben und brauche medizinische Versorgung“ und hängten sie an die Fenster vor ihnen. Sie forderten die Leute mit den Schildern auf abzuhauen. Gegen sieben Uhr morgens riefen sie uns auf nach draußen zu kommen. Ich forderte auf Hebräisch, dass es Sanitätern erlaubt wird bei den Verwundeten zu bleiben; ein Soldat sagte mir, ich solle meinen Mund halten. Später rief er: ‘Du, sag den Verwundeten, dass sie, wenn sie leben wollen, einzeln nach draußen kommen sollen.“ Wir versuchten die Verwundeten einzeln nach draußen zu bringen, aber sie konnten nicht laufen und fielen zu Boden.“
„Schwer bewaffnette Soldaten machten vulgäre sexuelle Gesten“
Lubna Masarwa berichtet weiter, wie die 600 Aktivisten von schwer bewaffneten Soldaten gefangen genommen wurden: „Wir wurden durchsucht; unsere Hände waren gefesselt. […] Ein Helikopter schwebte nur einige Meter über unseren Köpfen. Schwer bewaffnete Soldaten mit Gewehren und an Bein und Arm gebundenen Messern bewachten uns mit Hunden. Sie standen um uns herum mit dem Blut der Opfer an ihren Schuhen, sie machten Witze und machten vulgäre sexuelle Gesten zueinander über die weiblichen Gefangenen. […] Ich wurde dort bis 1.40 Uhr des 1.6.2010 festgehalten. Sobald die israelischen Truppen feststellten, dass ich palästinensische Bürgerin Israels bin, wurde ich rauer behandelt und von den anderen gefangenen Passagieren getrennt. Ich wurde in ein Gefängnis nach Ashkelon gebracht, wo sie mich in Isolationshaft hielten und Erniedrigungen, wie viermal täglicher Leibesvisitationen aussetzten.“
„Israel fühlt sich berechtigt zu belagern, zu töten und Zivilisten in internationalen Gewässern anzugreifen.“
Masarwa, die auch Sprecherin des Schiffes Mavi Marmarwa ist, erzählt in ihrem Bericht auch von den Gerichtsverhandlungen, die in den nächsten Tagen folgten: „Ich wurde in einer kleinen Metalbox innerhalb des Polizeiwagens an Hand und Füßen achten Stunden lang angekettet. Uns wurden zahllose Vorwürfe gemacht – von Angriffen auf Soldaten bis hin zum Waffenbesitz. Der Richter erlaubte der Polizei uns weitere acht Tage festzuhalten. Nachdem aufgrund internationalen Druckes israelische Behörden gezwungen waren, alle ausländischen Gefangenen frei zulassen, wurden alle israelischen Palästinenser wieder vor Gericht gebracht. Der Richter entschied, dass wir uns in Hausarrest begeben müssen und das Land für 45 Tagen nicht verlassen dürfen.“
Masarwa ruft abschließend zu mehr internationaler und israelisch-palästinensischer Solidarität auf. „Israel“, so sagt sie, sei „bedroht durch Soldarität“: „Indem wir mit unseren Schwestern und Brüdern unter Belagerung kämpfen, senden wir die Botschaft, dass wir ein Volk sind und unser Kampf ein Kampf ist.“ Die Tötung von Zivilisten in internationalen Gewässern beschreibt Masarwa als „direkte Fortsetzung der Politik, Zivilisten mit tödlicher Gewalt anzugreifen…“: „Israel „fühlt sich berechtigt zu belagern, zu töten und Zivilisten in internationalen Gewässern anzugreifen. Ursache hierfür ist das Schweigen der Welt, was ihnen das Gefühl vermittelt, das Recht hierfür zu haben.“


Sparpaket für die Reichen --- aber, es geht alles und noch mehr...



Angst um den sozialen Frieden 

7. Juni 2010

Berlin (ddp). Bereits vor Bekanntgabe der Ergebnisse der zweitägigen Haushaltsklausur der schwarz-gelben Koalition haben Gewerkschaften und SPD Widerstand gegen die Sparpläne der Bundesregierung angekündigt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann (Foto), sagte am Montag im Deutschlandfunk, er fürchte um den sozialen Frieden in Deutschland.

Mehr lesen:

http://www.wirtschaft-regional.net/?p=8103



Dazu eine Betrachtung:


http://menschenzeitung.de/?p=4445

Vom Sparpaket und Vom Neuen Götzen

Posted by thunderhand On Juni - 7 - 2010
Das Sparpaket und die Regierung Merkel, mit schwarz-gelber neoliberaler Weste, man kann sie nur noch wie und mit Nietzsche beschreiben:
Irgendwo gibt es noch Völker und Herden, doch nicht bei uns, meine Brüder: da gibt es Staaten.
Staat? Was ist das? Wohlan! Jetzt tut mir die Ohren auf, denn jetzt sage ich euch mein Wort vom Tode der Völker.
Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: »Ich, der Staat, bin das Volk.«
Lüge ist’s! Schaffende waren es, die schufen die Völker und hängten einen Glauben und eine Liebe über sie hin: also dienten sie dem Leben.
Vernichter sind es, die stellen Fallen auf für viele und heißen sie Staat: sie hängen ein Schwert und hundert Begierden über sie hin.
Wo es noch Volk gibt, da versteht es den Staat nicht und haßt ihn als bösen Blick und Sünde an Sitten und Rechten.
Dieses Zeichen gebe ich euch: jedes Volk spricht seine Zunge des Guten und Bösen: die versteht der Nachbar nicht. Seine Sprache erfand es sich in Sitten und Rechten.
Aber der Staat lügt in allen Zungen der Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt – und was er auch hat, gestohlen hat er’s.
Falsch ist alles an ihm; mit gestohlenen Zähnen beißt er, der Bissige. Falsch sind selbst seine Eingeweide.
Sprachverwirrung des Guten und Bösen: dieses Zeichen gebe ich euch als Zeichen des Staates. Wahrlich, den Willen zum Tode deutet dieses Zeichen! Wahrlich, es winkt den Predigern des Todes!
Viel zu viele werden geboren: für die Überflüssigen ward der Staat erfunden!
Seht mir doch, wie er sie an sich lockt, die Viel-zu-Vielen! Wie er sie schlingt und kaut und wiederkäut!
»Auf der Erde ist nichts Größeres als ich: der ordnende Finger bin ich Gottes« – also brüllt das Untier. Und nicht nur Langgeohrte und Kurzgeäugte sinken auf die Knie!
Ach, auch in euch, ihr großen Seelen, raunt er seine düsteren Lügen! Ach, er errät die reichen Herzen, die gerne sich verschwenden!
Ja, auch euch errät er, ihr Besieger des alten Gottes! Müde wurdet ihr im Kampfe, und nun dient eure Müdigkeit noch dem neuen Götzen!
Helden und Ehrenhafte möchte er um sich aufstellen, der neue Götze! Gerne sonnt er sich im Sonnenschein guter Gewissen – das kalte Untier!
Alles will er euch geben, wenn ihr ihn anbetet, der neue Götze: also kauft er sich den Glanz eurer Tugenden und den Blick eurer stolzen Augen.
Ködern will er mit euch die Viel-zu Vielen! Ja, ein Höllenkunststück ward da erfunden, ein Pferd des Todes, klirrend im Putz göttlicher Ehren!
Ja, ein Sterben für viele ward da erfunden, das sich selber als Leben preist: wahrlich, ein Herzensdienst allen Predigern des Todes!
Staat nenne ich’s, wo alle Gifttrinker sind, Gute und Schlimme: Staat, wo alle sich selber verlieren, Gute und Schlimme: Staat, wo der langsame Selbstmord aller – »das Leben« heißt.
[315] Seht mir doch diese Überflüssigen! Sie stehlen sich die Werke der Erfinder und die Schätze der Weisen: Bildung nennen sie ihren Diebstahl – und alles wird ihnen zu Krankheit und Ungemach!
Seht mir doch diese Überflüssigen! Krank sind sie immer, sie erbrechen ihre Galle und nennen es Zeitung. Sie verschlingen einander und können sich nicht einmal verdauen.
Seht mir doch diese Überflüssigen! Reichtümer erwerben sie und werden ärmer damit. Macht wollen sie und zuerst das Brecheisen der Macht, viel Geld – diese Unvermögenden!
Seht sie klettern, diese geschwinden Affen! Sie klettern übereinander hinweg und zerren sich also in den Schlamm und die Tiefe.
Hin zum Throne wollen sie alle: ihr Wahnsinn ist es – als ob das Glück auf dem Throne säße! Oft sitzt der Schlamm auf dem Thron -und oft auch der Thron auf dem Schlamme.
Wahnsinnige sind sie mir alle und kletternde Affen und Überheiße. Übel riecht mir ihr Götze, das kalte Untier: übel riechen sie mir alle zusammen, diese Götzendiener.
Meine Brüder, wollt ihr denn ersticken im Dunste ihrer Mäuler und Begierden? Lieber zerbrecht doch die Fenster und springt ins Freie!
Geht doch dem schlechten Geruche aus dem Wege! Geht fort von der Götzendienerei der Überflüssigen!
Geht doch dem schlechten Geruche aus dem Wege! Geht fort von dem Dampfe dieser Menschenopfer!
Frei steht großen Seelen auch jetzt noch die Erde. Leer sind noch viele Sitze für Einsame und Zweisame, um die der Geruch stiller Meere weht.
Frei steht noch großen Seelen ein freies Leben. Wahrlich, wer wenig besitzt, wird um so weniger besessen: gelobt sei die kleine Armut!
Dort, wo der Staat aufhört, da beginnt erst der Mensch, der nicht überflüssig ist: da beginnt das Lied des Notwendigen, die einmalige und unersetzliche Weise.
Dort, wo der Staat aufhört – so seht mir doch hin, meine Brüder! Seht ihr ihn nicht, den Regenbogen und die Brücken des Übermenschen? –
Also sprach Zarathustra.
Kommentar:
Die Lasten, sie werden wie üblich auf die schwächsten wie alleinerziehende Mütter verteilt, kein Wort aber davon, die gerade eben erhöhte Diätenerhöhung rückgängig zu machen oder die unselige Steuersenkung für Hoteliers rückgängig zu machen…
Es fehlen einem nur noch die Worte vor dieser Ignoranz, dem Hochmut, der entwürdigenden Ungleichbehandlung, der Degradierung und Deklassierung von Menschen zu Bürgern fünfter Klasse und Hartzer-Ausschuß .
Prioritätenliste Schwarz-Gelb:

Milliarden für:
Banken
Reiche
Staaten
Euro
Cents für
5.Bürger
Peanuts für
6.Hartzer-Ausschuss und das Ganze umgekehrt in Krisenzeiten. Belastungsmässig-versteht sich …
©denise-a.lnagner-urso
Foto-Pixelio: Dieter Schütz
Nietzsche/Also sprach Zaratusthra

Sparpaket - Die größten Einschnitte gibt es bei Sozialleistungen



Ein Link dazu:

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article7934404/Regierung-beschliesst-80-Milliarden-Sparpaket.html

Bei anderen bricht das üppige Leben im Alter an, während bei den Hartz IV Empfängern die Rentenbeiträge gestrichen werden:


http://www.randzone-online.de/?p=6377

Horst Köhlers fürstliche “Rente”

Von Gastautor | 3. Juni 2010
Nach seinem Rücktritt muss der ehemalige Bundespräsident Köhler nicht gerade sparen: Bis an sein Lebensende wird er das gleiche Gehalt bekommen wie zu seinen aktiven Zeiten als Präsident. Derzeit sind das 199.000 Euro im Jahr.

Ein älterer Beitrag, in dem überwiegend noch auf Westerwelle abgezielt wird, doch für die Kanzlerin und die anderen Beteiligten trifft das genauso zu, was da geschrieben wurde - daher seltsam aktuell:

http://la-bora.de/wb/pages/posts/alg-ii-96-grundlage-eines-neuartigen-pogroms-hajo-freese--2010598.php

...alles hat seinen Preis --- besonders die FDP



n-tv Ticker Meldung. Und was kosten ihre Präsidenten-Stimmen, liebe FDP?

Posted by thunderhand

In n-tv läuft es nachts seit 0.00Uhr während der Nachrichten erstmals offen über den Ticker, die FDP will sich ihre Stimmen für Merkels Kandidat Wulff bezahlen lassen. Stimmabgabe für Wulff: FDP fordert Gegenleistungen, lautet die genaue Meldung. Bravo…
Welche, und mit welcher Berechtigung?
Wie teuer kommt das den Steuerzahler, wer wird dafür verschont? Seit wann ist Stimmenkauf in Deutschland erlaubt und üblich, wird das öffentlich verkündet und läuft über Nachrichtenticker? Ist das die neue Art der Kommunikation?
Seit wann werden politische Wahlstimmen bei einer Bundespräsidentenwahl erpresst, und gegen welche Leistung? Erst sollen nur Parteisoldaten, die “kanzlerinnentreu” wählen zu den Wahlen zugelassen werden, und jetzt auch noch Stimmerpressung, Nötigung?
Es ist ein absoluter Skandal!

Was also kostet der Bundespräsident?

Mehr erfahren: 

http://menschenzeitung.de/?p=4412

Sonntag, 6. Juni 2010

Niemand kann sich sicher sein, dass er geschützt ist im Ausland - was ist der Pass noch wert, wenn amerikanische Staatsbürger folgenlos erschossen werden können?

We Can Kill Anyone, Anywhere

No Reason Needed, We Are Terrorists

 Die Fragen aus der Überschrift stellt ein amerikanischer Staatsbürger, während wir uns noch mühsam untereinander streiten, und um eine Haltung dazu ringen, welche Einstellung wir zu den mörderischen Vorgängen um die Freedom Flotilla einnehmen sollten.

By Gordon Duff STAFF WRITER/Senior Editor
Listen to USS Liberty Radio with Guests Jeff Gates and Gordon Duff

Report: Autopsy shows Gaza activists were shot 30 times. Nine Turkish activistskilled in an Israeli raid on a Gaza-bound ship, including one with U.S. citizenship, were shot a total of 30 times and five died of gunshot wounds to the head, Britain’s Guardian newspaper says (Read Original Haaretz Article from Israel)

LATE BREAKING NEWS:  ISRAELI “COMMANDOS” EXECUTED PEACE ACTIVISTS, MOSTLY WITH SHOTS TO THE BACK OF THE HEAD AT POINT BLANK RANGE, WHILE PRISONERS WERE KNEELING, ACCORDING TO A REPORT FROM AN ISRAELI PAPER, BASED ON AUTOPOSY RESULTS
An American teenager was murdered by Israel commandos, pirates really, this week.  He was shot in the abdomen and, instead of being given medical aid, he was held down on the deck of a ship, probably by multiple pairs of combat boots and shot four times in the back of the head at close range.  Reports from the Israeli Knesset have Israeli boats approaching the unarmed flotilla, machine guns pouring lead across the decks.  These facts won’ t be in any American or British newspaper or on the television news, not the corporate networks anyway.  Israel dictates what is reported, even by the BBC, an organization they control entirely.

This isn’t the first time this has happened, an Israeli military force has gone after a ship in the Mediterranean.  The most glaring case is the attack on the USS Liberty in 1967.  With President Lyndon Johnson agreeing to support the Israeli invasion of Egypt and Syria, a quick land grab started by a Pearl Harbor type sneak attack, it wasn’t certain that the American military would support this kind of cowardly aggression.  Thus, the American monitoring ship, the USS Liberty, had to be sunk and its entire crew wiped out to a man.  President Johnson approved, Admiral Sidney McCain agreed to cover it up and Israel sent wave after wave of bombers, torpedo boats and fighter aircraft out but the USS Liberty never went down.  34 Americans were murdered by Israel that day.

 Read more:

http://www.veteranstoday.com/2010/06/04/gordon-duff-what-israels-execution-of-an-american-teen-means/

 

 

Immer auf die Armen...



http://www.radio-utopie.de/2010/06/06/proteste-alleine-werden-kaum-reichen-%E2%80%93-bundesregierung-spart-ausschlieslich-auf-kosten-der-armen/


Proteste alleine werden kaum reichen – Bundesregierung spart ausschließlich auf Kosten der Armen

Von Erwerbslosen Forum Deutschland | 6.Juni 2010
Die Bundesregierung plant offenbar drastische Einschnitte bei Hartz IV und bei der Familienförderung. Den Informationen zufolge soll das Elterngeld gedeckelt werden.
Die Bemessungsgrundlage beim Monatsgehalt zur Berechnung dieser Familienhilfe soll nicht mehr 2.700 Euro, sondern 1.800 Euro betragen. Für die Bezieher von Arbeitslosengeld II soll demnach das Elterngeld ganz gestrichen werden. Auch der Rentenversicherungsbeitragssatz für Hartz IV-Beziehern soll ganz entfallen, ebenso wie der Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger. Auch die Wohnungsbauprämie soll auslaufen. Das Erwerbslosen Forum Deutschland wirft der Bundesregierung vor, ausschließlich arme Menschen zu belasten.
„Proteste und Demonstrationen alleine dagegen werden kaum ausreichen. Wir werden bestimmt über andere Widerstandsformen mit sozialen Ungehorsam nachdenken müssen, sollten diese Sozialkahlschläge beschlossen werden. Die Bundesregierung hat sich dafür entschieden, ausschließlich die Ärmsten zu belasten und zwar so, dass es für Sozialleistungsbezieher und die unteren Einkommensbezieher nicht mehr hinnehmbar ist. Wer Menschen jetzt die Rente klauen will, muss sich nicht wundern, wenn das zu Formen vor sozialen Unruhen führen wird. Diese halten wir dann aber für begrüßenswert“
so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.
Das Erwerbslosen Forum Deutschland wirft den Bundesregierungen vor, seit Jahren bewusst auf Einnahmen zu verzichten und so mit das Hasuhaltsdesaster mit verursacht zu haben. Zudem hätte sie Weichen für die derzeitige Wirtschaftskrise selbst gestellt. Weder würden die Verursacher endlich zur Kasse gebeten, noch gebe es geeignete Maßnahmen um solche Entwicklungen zukünftig zu verhindert.
„Würden in Deutschland die Topverdiener so besteuert, wie im Durchschnitt der westlichen OECD-Länder, könnte unser Staat jährlich ca. 75 Milliarden Euro Mehreinnahmen generieren. Damit wäre das Bankenrettungspaket schon fast finanziert. Aber lieber werden die Armen brutal geschröpft“,
so Behrsing.
In diesem Zusammenhang ruft das Erwerbslosen Forum Deutschland dazu auf, sich an den bundesweiten Protesten der Schüler und Studenten am Mittwoch (9. Juni’) und an den zwei Großdemonstrationen „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ am Samstag (12. Juni) in Berlin und Stuttgart zu beteiligen. Diese Demonstrationen könnten allerdings nur ein Auftakt gegen den Sozialkahlschlag sein.
Bonn – 6.Juni 2010
Kontakt: 0160/99278357 (Martin Behrsing)