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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

Im Übrigen gilt Folgendes für die verlinkten Seiten:

Hinweis:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

So bleibt hier vorsorglich festzustellen, dass wir weder Einfluss auf die Gestaltung noch auf den Inhalt dieser gelinkten Seiten haben und uns auch nicht dafür verantwortlich zeichnen. Dies gilt für ALLE auf dieser Seite vorhandenen Links.



Donnerstag, 4. Februar 2010

Fahndung nach Prominenz

http://der-leu.blogspot.com/2010/02/von-der-schweiz-gesucht.html


Donnerstag, 4. Februar 2010

Von der Schweiz gesucht...

 

Streit um Steuer-CD

Schweizer "fahnden" nach Merkel und Schäuble

(238)
Von Elisalex Henckel 4. Februar 2010, 15:04 Uhr
 
Schweizer Politiker wollen am Wochenende 1000 Fahndungsplakate von Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble aufhängen. Die Begründung des Chefs der Züricher Jungfreisinningen: Mit der Ankündigung, gestohlene Bankkundendaten zu kaufen, mache sich die Bundesregierung der Hehlerei schuldig.

weiter lesen?
http://www.welt.de/politik/deutschland/article6255004/Schweizer-fahnden-nach-Merkel-und-Schaeuble.html
 
 
 

Kulturell absterbend...

http://tja.im-blog.de/unterschiede/kultur-gestern-kultur-heute


Kultur gestern - Kultur heute
2010/02/04,00:50
Kultur gestern:
Ich ging durch die Straßen und traf einen Freund. "Wohin gehst Du?" fragte ich. "Ins Kino. Da läuft ein toller Film", sagte er. Dann traf ich einen weiteren Bekannten. "Wohin gehst Du heute abend?" fragte ich. "Natürlich in die Disco. Was denkst du denn. Heute haben die echt voll Power mit der neuen Anlage!" - Achso, dachte ich. Dann traf ich die Eltern meines Freundes. "Wohin geht ihr heute?" fragte ich. "Oh, wir gehen heute in die Oper. Und anschließend gehen wir Tanzen ins Odeon. Da spielt heute das weltberühmte Tanzorchester, die Sunshine-Band". - Oh, sagte ich nur.
Kultur heute:
Ich gehe durch die Straßen und treffe einen Freund. "Wohin gehst Du?" frage ich ihn. "In die Kneipe. Grad noch Geld für'n Bier", sagt er mir und haut gleich wieder ab. Dann treffe ich meine Bekannten. "Wohin geht ihr?" frage ich. "Nur spazieren. Bisschen frische Luft schnappen, verstehste?" Und weg sind sie. Ich wage es garnicht mehr zu fragen, als mir die Eltern meines Freundes entgegen kommen. Trotzdem frage ich sie: "Wohin geht ihr?" - Sie schauen mich entsetzt an: "Wohin sollten wir schon gehen?! Du weißt ja, dass wir auf Hartz IV sind. Da haben wir für anderes kein Geld mehr!"
Ich bin erschüttert und laufe zum Schauspielhaus. Dort steht ein Schild "Geschlossen". Aber ein alter ehemaliger Kassierer, der auf der Ein-Euro-Basis noch das Haus bewacht, ist noch da. "Was ist hier los?" frage ich ihn. "Garnichts mehr", sagt er. "Das Haus wird demnächst abgerissen. Keiner hat mehr Geld dazu. Die Gemeinde nicht und die vielen Menschen, die früher kamen, auch nicht. Jetzt gehört das Gelände einem Investor. Der baut hier bald einen neuen funkelnden Verkaufspalast, überall mit Glas und viel Licht." - "Moment", sage ich, "und wer soll da einkaufen?" Der alte Mann lächelt mich an. "Na die, die noch Geld haben, Du Dummerchen. Die Reichen natürlich!!" - Mir wird schwindelig. "Und was ist mit der Kultur?"
Diese Antwort ist er mir bis heute schuldig geblieben...
 
Das war eine fiktive Geschichte, die ich als 15-jähriger nie so hätte schreiben können, wenn ich nicht auch sehen und fiktive Gedanken haben würde.
 

Mittwoch, 3. Februar 2010

Anzeige gegen Kanzlerin Merkel aus den eigenen Parteireihen...

wegen Hehlerei, Begünstigung, Ausspähen von Daten sowie öffentliche Aufforderung zu Straftaten und Verleitung eines Untergebenen zu einer Straftat.

Erstattet wurde die Anzeige von dem Dresdner Rechtsanwalt Frank Hanning - der das vier Seiten umfassende Werk gegen Angela Merkel per Fax überstellte.

Hier weiterlesen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article6243842/CDU-Mitglied-stellt-Strafanzeige-gegen-Merkel.html

Inflation als Ausweg?

Gute Frage...


…an das Direktorium der Österreichischen Nationalbank:

http://www.direktzu.at/oenb/messages/24828

Von Christian Gerstl
Thema Geldpolitik, Zinsen, Inflation
um 11:29
59 Tage zum Abstimmen

Woher kommt das Geld für die Zinsen?

Sehr geehrtes Direktorium,
woher kommt das Geld für den Zins, wenn doch die Zinsen, aufgrund des ausgegebenen Geldes, erst entstehen? Meinem Verständnis nach müssen die Zinsen wieder ausgeliehen werden, wodurch zwangsläufig ein exponentiell steigender Zinseszins, der auch nicht im System ist, entsteht.
Wie ist es möglich, dass etwas, bei sonstiger Enteignung, verlangt wird, was gar nicht vorhanden ist?
Anbei noch ein Film, welcher meine Frage veranschaulicht.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Gerstl
 
Und, es quälen noch ganz andere Sorgen im Euro-Getriebe, mit der Gefahr diverser Folgen für alle:

Euro in Not: "Letzte Hoffnung lautet Inflation"

01.02.2010 | 12:55 |   (DiePresse.com)
Der ökonomische Zerfall eines europäischen Staates wie Griechenland würde alle anderen mitreißen, sagt der deutsche Ökonom Thomas Straubhaar. Inflation sei die politisch einfachste Option, Staatsschulden zu beseitigen.
Mehr lesen?
http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/536751/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/boerse/index.do

Die Liberalen und die Aussagen über sie...

 

Die Liberalen wollen nur noch Super-Aussagen über sich dulden. Wer sich nicht daran hält, und gar öffentlich kritisiert, wird hart angegangen. Dabei sind sie doch tatsächlich super - zum  Beispiel als Eisverkäufer für die soziale Kälte...


http://dwdonline.de/?p=3705

Betroffene Liberale bellen
Entertainment. In der ARD Vorabendserie Lindenstraße äußert sich ein Schauspieler kritisch über die FDP. Die Liberalen verstehen jedoch keinen Spaß und würden der Reihe am liebsten einen Maulkorb verpassen. Politische Äußerungen gehören schon seit Jahrzehnten in das Programm der öffentlich-rechtlichen Sender. Fernsehserien machen da keinerlei Ausnahme. Dies ist auch gut so, denn im Gegensatz zu den privaten Konkurrenten zeigt man bei ARD und Co. damit sehr deutlich, dass es im Leben der fiktiven Serienprotagonisten mehr als nur Liebe, Freude und Eifersucht gibt. Auf die Spitze trieb diese Kunst die in den 70er Jahren vom WDR produzierte Fernsehserie “Ein Herz und eine Seele”. Wer kennt sie nicht. Die ewigen Hasstriaden des Ekel Alfred gegen die zur damaligen Zeit noch als links zu betrachtende SPD. Oder die regelmäßigen Beleidigungen gegen seinen Schwiegersohn, welcher im günstigsten Fall noch als ”rote Rotznase” davonkam. Einem FDP Poltiker wäre diese Serien mit Sicherheit zu viel des Guten gewesen.
Lindenstraße ein Vorreiter
Keinen Spaß verstehen die Liberalen bei der ARD-Vorabendserie Lindenstraße. In der letzten Folge vom kommenden Sonntag hat die Figur des “Jimmy” folgende Sätze gesagt: “Die Politik hilft uns auch nicht. Unsere Super-FDP: Die steckt´s den Hoteliers und den Ärzten hinten und vorne rein. Aber wir vom Handwerk, wir sind die Dummen. Wahrscheinlich, weil wir nicht gespendet haben.” Was man als provokante Äußerung zu einer aktuellen Debatte verstehen könnte, stößt der FDP übel auf. Deshalb sah man sich genötigt, gleich zum Gegenschlag auszuholen. Natürlich nicht in einer halbwegs seriösen Tageszeitung, wie etwa der Süddeutschen, sondern ausgerechnet in der Boulevardpostille Bild. „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat überparteilich zu sein – gerade in Unterhaltungssendungen“, erklärt der medienpolitischer Sprecher der Liberalen, Burkhardt Müller-Sönksen.
“Ich wage zu bezweifeln, ob sich die ARD mit einer solchen einseitigen Parteinahme einen Gefallen tut.“, so Müller-Sönksen weiter. Indirekt lässt sich dies als Drohung gegen die Programmverantwortlichen lesen. Was man bei zu viel kritischer Meinung machen kann, könnten die Liberalen bei Hessens Ministerpräsident Roland Koch erfahren. Wie kann es eine öffentlich-rechtliche Sendung auch wagen, Kritik an der unfehlbaren Bundesregierung zu äußern? Vielleicht hätte man bei der FDP auch einfach mal ein paar Folgen der Lindenstraße schauen sollen. Denn dann wäre der Partei sicherlich aufgefallen, dass sich die Serie schon des öfteren mit aktuellen politischen Problemen auseinandergesetzt hat. In den vergangenen Jahren haben sich die Macher der Serie beispielsweise mit den Themen Homosexualität, AIDS und Sterbehilfe beschäftigt und damit weitesgehend bis dato verschwiegene Debatten in der deutschen Medienlandschaft aufgegriffen. Von Seiten der katholischen Kirche, welche Homosexualität und Sterbehilfe ja noch bis heute ablehnt, gab es damals keine öffentliche Kritik an der Serie.
Ginge es nach dem Willen der FDP, würden wir in der ARD zukünftig nur noch mit zuckerweicher Florian Silbereisen Supidupistimmung berieselt.



Misshandelte und gefolterte Kinder in israelischer Haft

http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=9858&lg=de


Originalartikel veröffentlicht am 6.1.2010

Über den Autor

Ellen Rohlfs ist eine Mitarbeiterin von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, die Übersetzerin als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala:
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=9858&lg=de



13 Fälle zur Untersuchung dem UN-Sonderberichterstatter über Folter vorgelegt

„Zelle Nr. 36“: Palästinensische Kinder werden in israelischer Haft misshandelt und gefoltert


AUTOR:   DCI-Pal
Übersetzt von  Ellen Rohlfs 


[Ramallah, 6. Januar 2010] - Am 6. Januar legte Defence for Children International/Palestine dem UN-Sonderberichterstatter über Folter 13 Fälle zur Untersuchung vor.

Die Fälle stehen in Zusammenhang mit Misshandlung und in einigen Fällen mit Folter zwischen Februar 2008 und März 2009. Es handelt sich um palästinensische Kinder, die in dem berüchtigten Al-Jalame-Verhör- und Haftzentrum in der Nähe Haifas in Israel waren.
In jedem Fall berichten Jungen zwischen 16 und 17 Jahren, dass sie in Zelle 36 im Verhörzentrum gehalten wurden. Die Zelle Nr. 36 wird  wie folgt beschrieben: 2 mal 3 Meter groß, das Kind wird gezwungen, in einem Betonbett oder auf einer dünnen Matratze auf dem Boden zu schlafen. Mahlzeiten werden durch eine Klappe in der Tür gereicht. So hat es keinerlei menschlichen Kontakt. Ein Kind berichtete, dass es  65 Tage lang in Einzelhaft in der Zelle36 gehalten worden war.
Die Wände der Zelle 36 sind dem Bericht nach in grauer Farbe mit scharfen Vorsprüngen, sodass man sich nicht einmal gegen die Wand lehnen kann, berichtet das Kind. Und was vielleicht noch mehr stört: die Zelle hat kein Fenster und nur eine einzige schwache Beleuchtung, die 24 Stunden pro Tag an ist. einige Kinder berichten, dass sie Schmerzen hinter den Augen hatten und nachteilige psychologische Wirkungen, nachdem sie in Zelle 36 eingesperrt waren. 

Der Hauptzweck des Eingesperrtseins in Zelle 36 scheint der zu sein, die Kinder psychisch zu brechen, um dann Eingeständnisse/ Aussagen aus ihnen  zu bekommen.  Diese Schlussfolgerung wird durch das Zeugnis eines Kindes bestätigt, das angibt, dass es am 10. Tag des Verhörs, und weil es so unter Druck war, sich entschieden hat, auszusagen, um aus dieser Zelle herauszukommen. Alle Kinder, die zwischen längeren Verhörsitzungen in Zelle 36 gehalten wurden, in der klar verbotene Techniken benützt wurden, wie  Handschellen an Händen und Füßen als auch in Körperstellungen, die man als Missbrauch bezeichnen kann.
Kinder, die in Al-Jalame zum Verhör  gehalten werden, haben keinen Zugang zu einem Anwalt und erhalten keinen Besuch ihrer Familie – das steht im Widerspruch zur Vierten Genfer Konvention und einer Reihe von Menschenrechtskonventionen. Die Kinder erhalten in diesen Einrichtungen keinen Unterricht. Außerdem ist die Verhaftung von Palästinensern aus den besetzten Gebieten in Al-Jalame eine klare Verletzung von Artikel 76 der Vierten Genfer Konvention (1949): eine Besatzungsmacht muss Bewohner der besetzen Gebiete innerhalb dieser Gebiete halten d.h. in der Westbank.
DCI-Palestine hat darum gebeten, dass der UN-Sonderberichterstatter über Folter Nachforschungen macht und über Behauptungen von Misshandlungen und Folter an palästinensischen Kindern in der al-Jalame-Haftanstalt berichtet. Im Augenblick werden 306 palästinensische Kinder in israelischen Haftzentren festgehalten.

Weitere Informationen bitte im letzten Bericht von DCI-Palestine über Kindergefangene. 

http://www.dci-pal.org/english/display.cfm?DocId=1342&CategoryId=1



January 06, 2010

'Cell No. 36' - DCI-Palestine submits 13 cases to the UN Special Rapporteur on Torture



[Ramallah, 6 January 2010] - On 6 January 2010, DCI-Palestine submitted 13 cases to the UN Special Rapporteur on Torture for investigation. The cases relate to the ill-treatment, and in some cases torture, of Palestinian children being held at the notorious Al Jalame Interrogation and Detention Centre near Haifa, in Israel, between February 2008 and March 2009.
In each case, boys between the ages of 16 and 17, report being held in 'Cell No. 36' at the Interrogation Centre. 'Cell No. 36' is described as measuring approximately 2 x 3 metres in which the child is forced to sleep on a concrete bed or a thin mattress on the floor. Meals are passed to the child through a flap in the door depriving him of all human contact. One child reports being held in solitary confinement in 'Cell No 36' for 65 days.
The walls of 'Cell No. 36' are reported to be grey in colour with sharp protrusions preventing the child from leaning against them for support. Perhaps more disturbingly, 'Cell No. 36' does not have any windows and only a single dim yellow light which is kept on 24 hours a day. Some children report suffering pain behind their eyes and adverse psychological effects after being detained in 'Cell No. 36'.
It appears that the dominant purpose for detaining children in 'Cell No. 36' is to break their spirits in order to extract confessions. This conclusion is supported by the testimony of one child who states that 'on the 10th day of interrogation and because I was under so much pressure, I decided to confess so as to get out of the cell.' All of the children report being kept in 'Cell No. 36' between lengthy interrogation sessions in which clearly prohibited techniques were utilised, such as excessive shackling of the legs and hands as well as position abuse.
Children held in Al Jalame for interrogation are denied access to a lawyer and do not receive family visits, in contravention of the Fourth Geneva Convention and multiple human rights treaties. No education is provided to the children at this facility. Further, the detention of Palestinians from the Occupied Palestinian Territory in Al Jalame is in clear violation of Article 76 of the Fourth Geneva Convention (1949), which states that an occupying power must detain residents of occupied territory in prisons inside the territory i.e. in the West Bank.
DCI-Palestine has requested that the UN Special Rapporteur on Torture investigates and reports on the allegations of ill-treatment and torture of Palestinian children at the Al Jalame facility.
There are currently 306 Palestinian children being held in Israeli detention facilities. For further information please see DCI-Palestine's latest repor on child detainees. 

Unbelesene...

 

http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/02/antworten-der-unbelesenen-arbeiter.html


Antworten der unbelesenen Arbeiter

Mittwoch, 3. Februar 2010

Für Brecht gab es noch lesende Arbeiter, die befähigt waren, Fragen zu stellen. Unangenehme, kritische, unwillkommene Fragen; Fragen aus dem Fundus eigenen Denkvermögens; zwangsläufige Fragen, die erwachsen, wenn sich Reflexion und Überlegung und Grübelei im lückenlosen Schichtbetrieb ablösen.

Gegenwärtig fragt der "lesende Arbeiter" nicht mehr - vermutlich liest er auch nicht mehr. Wenigstens nichts mehr, was Denkarbeit beseelt. Er liest Informatives, will eilige Auskunft und stramme Belehrung, will, dass keine Frage offen bleibt. Heutzutage wird nicht mehr gefragt, es wird geantwortet; geantwortet mit professoraler Überzeugung. Auszüge aus Antworten unbelesener Arbeiter:
  • Den Asozialen wird alles gegeben und die, die den Staat nach vorne bringen sind die Deppen!
  • Wenn er doch ein einfaches Leben haben will, dann kann dieser Sozialschmarotzer unter der Brücke wohnen. Bei diesen Temperaturen hat sich dieser binnen einer Woche von alleine erledigt und Deutschland ist befreit von diesem Gesindel.
  • Seit er achtzehn ist, ist dieses faule Schwein nicht arbeiten gegangen. Heute oder morgen wird das Sozialsystem zusammenbrechen.
  • Doch es kann jeder Arbeit bekommen. Man muss um Hartz IV zu bekommen, einfach eine Leistung erbringen, ansonsten wird das Geld komplett gestrichen. Ob die Arbeit nützlich ist oder nicht, ist ja egal. Dann würde das System auch wieder funktionieren.
  • Pfui Teufel mit solchen. In der Natur hätte sich so ein Verhalten von selbst erledigt.
  • [Er] verarscht alle Deutschen.
Lediglich eine kleine Auswahl, in überarbeiteter und korrigierter Form natürlich, wie der unbelesene Zeitungsleser mit dem Fragen gebrochen hat. Heute reicht er Antworten, ist allwissend und allzerstörend, spricht nicht mehr Warum? und Wieso?, sondern vom Erledigen und Befreien vom Gesindel, spricht von Schmarotzern und Schweinen. Warum ernstlich fragen, wenn man rüde antworten kann?

Der "unbelesene Arbeiter", derjenige, der noch Arbeit hat, bezieht seine denkerische Omnipotenz aus Lesestoff, Tageszeitung genannt, der nicht lesbar ist. Man liest nicht, man saugt auf, absorbiert, frisst die ärmlich-kurzen Informationen in sich hinein. Keine Zeit, um das Gefressene auf sich wirken zu lassen, keine Zeit, um zu verdauen, zu hinterfragen, nachzudenken. Das Gefressene war vorgekaut, fein gemahlen, somit außerstande im Magen zu liegen, das Gefressene rutscht schon durch den Darm, steht schon zum großen Ausschiss, zur Klosettbräunung an.

So viele Berichte, so viele Fragen, endet Brecht. Sein Arbeiter weiß nicht alles, vermutlich weiß er fast gar nichts. Aber er fragt und erklärt damit, dass er wissen, verstehen, erfassen möchte.
So viele Informationen, so viele Antworten!, könnten wir heute in die Atmosphäre schreien. Der heutige Vertreter seiner Gilde weiß nichts und weiß doch alles. Er stellt keine Fragen und läßt dabei fraglich, ob er wissen, verstehen, erfassen möchte.
Wenn man glaubt, schon alles zu wissen, durch verkürzte Artikel und verstümmelte Meldungen ausreichend informiert zu sein - was soll man dann noch fragen? Hat man nicht das ganze benötigte Wissen schon aufgesaugt? Nützliches Wissen - warum also unnützliche Fragen für unnützliches Wissen stellen?

Allwissende neigen zur Selbstüberschätzung. Der Professor ebenso wie der unbelesene Arbeiter. Selbstüberschätzung und Arroganz begleiten das Wissen wie das Unwissen, karnevalistisch als Wissen verhüllt. Wo kein Zweifel mehr besteht, da werden Baracken geplant und Gruben ausgehoben. Wenn nicht mit Zirkel und Schaufel, so doch in Gehirnlappen und Phantasien. Dann spricht man wieder vom Erledigen und Fertigmachen, von Asozialen, von denen wir uns zu befreien hätten, vom Zusammenbruch, wenn wir uns nicht befreien sollten, vom gerechten Gott Natur, in der Asoziale jämmerlich verrecken würden.

Vorsicht, wenn zu viel, zu verschwenderisch geantwortet wird. Dort wo Gerechtigkeit herrscht, wo man besten Willens ist, gerecht zu agieren, wird vornehmlich gefragt. Nicht nur rhetorisch gefragt, sondern ernsthaft, um Erkenntnisgewinn rangelnd. Man hüte sich vor Antworten! An den Fragen kann sie messen!

Dienstag, 2. Februar 2010

Hypnose der Bürger...

Comic - Von Laien regiert, von Milchmädchen angeschmiert, von Scheinheiligen missioniert...

ergibt die Weiberidylle.

Kritische Polizei

Doch - hin und wieder gibt es die auch noch, die kritische Polizei...


http://annalist.noblogs.org/post/2010/01/31/ein-kritischer-polizist-ber-die-polizei-innere-sicherheit-und-den-rest


Thomas Wüppesahl, Bundessprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizistinnen und Polizisten (Hamburger Signal) e.V., hat mit Annika Kremer und Lars Sobiraj für Gulli ein langes Gespräch geführt. Es sind drei Teile geworten: Überwachung, ELENA & Schwarz-Gelb / Willkür und Polizeigewalt / Beweisunterdrückung und Vertuschung
Ich werde häufig gefragt, warum Staatsanwaltschaften und Polizei dies oder jenes tun, und obwohl ich mir darüber auch schon ein paar Gedanken gemacht habe, weiß ich es natürlich überhaupt nicht. Es ist ausgesprochen schwierig, InterviewpartnerInnen in den Behörden zu finden: das weiß ich von vielen, die es versucht haben, auch etwa völlig repektable Filmemacher wie z.B. Hans Weingartner. Polizeiforschung ist auch kein besonders beliebter Forschungszweig. 
Wer gern mehr über die Polizei wissen will, sollte das Interview, oder vor allem die Teile zwei und drei lesen. Ich zitiere hier mal eine Runde.
Aus Teil 2:
Sie sehen also, diese Mauer des Schweigens in der Polizei wird die ganzen Hühnerleiter hoch (= Hierarchien), bis hinein in die Ministerialbürokratien, einschließlich deren Spitzen, also Minister und Staatssekretäre, Staatskanzleien und Ministerpräsidenten, sowie großen Teilen der Parlamentarier gedeckt und sogar gewollt. Denn selbst viele oppositionelle Abgeordnete wissen darum und schweigen nicht aus Naivität oder mangelnden Einschätzungskompetenzen, sondern deshalb, weil sie im Falle der Regierungsübernahme genauso "komfortabel" ihre Polizei als unmittelbarstes Instrument des staatlichen Gewaltmonopols einsetzen können möchten, um dann ihre politischen Ziele bzw. jene der ihnen nahestehenden Kräften ggf. mit Gewalt durchsetzen zu können.
Für einen demokratischen Rechtsstaat ist es nachgerade absurd, dass Polizeibeamte über die uniformierte Ausstattung  - die sollte ja gerade im Auftreten vereinheitlichen, Neutralität signalisieren, und nicht Verantwortlichkeiten atomisieren - seiner Polizeibeamten die individuelle Verantwortlichkeit auf nahezu Null schraubt, bei geschlossenen Einheiten Ku-Klux-Klan-Effekte eintreten und dies bundesweit vielfachst durch RichterInnen, StaatsanwältInnen sowie parlamentarische Initiativen belegt ist. 
Mit Verlaub, ich arbeitete in einer Mordkommission: Die Grenze zum versuchten Mord könnte eher überschritten sein, wenn für den Nahkampf geschulte Beamte mit aller Gewalt einen Schlagstock ins Gesicht oder auf den Hinterkopf schlagen, übermotivierte Uniformträger Menschen bei willkürlichen Festnahmen mit aller Wucht den Kopf auf den Asphalt schlagen.
Das mag sich für die eine und den anderen wieder zu radikal anhören, aber erinnern wir uns: Am 9. Mai 2007 durchsuchten etwa 900 Polizeibeamte auf Grund von richterlichen Beschlüssen im Auftrag der Generalbundesanwältin Monika Harms 42 (!) Objekte in den sechs Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. ...
Was wird erst los sein, wenn es in diesem Land zu tatsächlichen Anschlägen kommt, wenn die Halluzinationen, Albträumereien und Informationsdürste bestimmter Ermittler bereits bei einer ganz normalen polizeilichen Großlage aus dem Anlass des Besuches mehrerer Regierungschefs - mehr lag nicht vor - solche massiven Rechtsverstöße bewirken.
Unsere Position als Kritischer PolizeibeamtInnen besteht seit den 1980er Jahren. Der auch hier missbräuchlich als Ausforschungsparagraph benutzte § 129a ff StGB gehört abgeschafft.
Neben der Polizei geht es auch noch um andere Themen. Aus Teil 1 des Interviews:
Einen Monat nach Unterzeichnung des aktuellen Koalitionsvertrages, in dem die Koalitionäre versprachen, sich mit klaren Lösch- und Weitergaberegelungen, einen effektiven Rechtsschutz, strikter Zweckbindung, Begrenzung des Datenumfangs u.a.m., für einen stärkeren Datenschutz beim transatlantischen Austausch von Finanzdaten (SWIFT-Abkommen) einzusetzen, hat die FDP ihr Versprechen bereits gebrochen. Sie hat gepatzt, weil der Bundesinnenminister auf dem Ratstreffen am 30. November 2009 den Vertrag keinen vollen Tag bevor das europäische Parlament Nachbesserungen hätte durchsetzen können auf den Weg gehen ließ.
Wenn man sich bloß ansieht, wie viel Hunderte (!) mehr Personalstellen dem Bundeskriminalamt (BeKaaAaah) in den letzten 25 Jahren bewilligt wurden und wie schwach der BfD gehalten wird, dann muss schon naiv sein, wer an Zufall glaubt. Man kann Rechtskontrolle auch dadurch ausschalten oder zumindestens erheblich schwächen, indem man die Kontrollinstanzen in ihrer Wirksamkeit gering hält, sie mit schwachen Ressourcen ausstattet, um sich dann ganz doll und plötzlich zu wundern, wenn ein Datenskandal nach dem anderen bekannt wird.
Grundrechte sind Abwehrrechte des Bürgers gegenüber seinem Staat. Und das hat gute, sogar sehr gute, historische und materielle Gründe! Deswegen wäre eine effiziente Kontrolle unserer Polizeien so erforderlich. Diese Eingriffsverwaltung Nummer Eins, "Ihre Polizei", die dann wenn es hart auf hart kommt, dafür sorgt, das der Gesetzesvollzug umgesetzt wird. Denken Sie bitte an die Hartz IV-Proteste vor Sozialverwaltungen. Wer sperrte ab? Wer sicherte die Umsetzung der von Rot-Grün geschaffenen Armutsbürokratie durch die dienstleistenden Verwaltung ab? Richtig: "Ihre" Polizei.
.. mit einem solchen Projekt wie ELENA, wird vielmehr bei den Finanzämtern, den Polizeien, den Krankenkassen, anderen privaten Stellen (Banken, Versicherungen, Schufa usw.) eine eminent hohe Motivation bestehen, sie verwenden zu können. Und zumindestens bei den klassischen polizeilichen Büchsenöffnern gegenüber Bürgerrechten, also in den Fällen von Organisierter Kriminalität, Sexualdelikten, Rauschgift, Staatsschutzdelikten, Terrorismus sowieso ist doch jetzt schon absehbar, was von der heute noch versicherten Zweckbindungsklausel - mithin der Datensicherheit - dieser Mega-Zentral-Datei übrig bleiben wird.
ELENA ist die größte Volksbespitzelung seit der DDR. Sicher auch ein Fortschritt aus der Sicht ehemaliger DDR-Kader, die aktiv in der Politik bis in höchste Staatsämter gelangt sind. Dazu zählt eine Bundeskanzlerin, die in einem DDR-privilegierten Elternhaus aufwuchs, ehemalige Mitgliedschaften in der Pionierorganisation Ernst Thälmann, der Freien Deutschen Jugend aufweist, an der lediglich zuverlässigem Elite-Nachwuchs zugänglich gewesenen "Akademie der Wissenschaften der DDR" studieren und diplomieren konnte.
Das "Lustigste" daran ist aber die Analogie – und da sind wir ein Stück näher an bundesdeutscher Polizeispezifika -, dass wie in der DDR Systemkritiker, aber auch schon unbequeme Whistleblower, wie wir Kritischen, munter pathologisiert oder kriminalisiert (oder beides) werden. 
Es ist auch allen Fachkundigen bekannt, dass vor wenigen Monaten Saudi-Arabiens stellvertretender Innenminister Mohammed Bin Naif am 27. August 2009 in seinem Büro eine Sprengstoffexplosion überlebte, weil ein angeblich sich stellender, gesuchter Terrorist den auch für die neue Generation der Körperscanner nicht sichtbaren Sprengstoff im Magen-Darm-Trakt inkorporiert hatte.
Sie können die "Sicherheits"maßnahmen bis zum Anschlag durchführen. Es ist nicht möglich, professionellen Terror auf Null zu stellen. Entscheidend bleibt - fachlich betrachtet - die Denkfähigkeit der BeamtInnen, also genau das woran hart gearbeitet wird, es abzubauen, und - natürlich - die Politik. Aber weit bevor sie die "Sicherheits"maßnahmen bis zum Anschlag gedreht haben, ist ein freiheitlich republikanisches Gemeinwesen abgeschafft. Und genau auf diesen Weg befinden wir uns.
Das es auch anders geht, zeigt der Abgleich mit zum Beispiel den professionell auf die Fluggäste abgestellten Sicherheitschecks am Flughafen Ben Gurion, wo niemand sein Wässerchen abgeben muss oder in Socken herumsteht bzw. manchmal herumlaufen muss. Alleine die Israelis weisen unser Procedere - also das US-amerikanischer Machart - als das aus, was es ist: Ein Dressurakt eines Obrigkeitsstaates an seinen Untertanen.
Selbst wenn er mit den neuen Geräten gescannt worden wäre, hätte der in Somalien trainierte Nigerianer Umar Faruk Abdulmutallab seine 100 Gramm Pentaerythrityl Tetranitrat (= Nitropenta, oder: PETN) von den neuen Körperscannern unbehelligt mit an Bord transportieren können. Die Terahertz-Technik dieser Scanner nutzt bei den Spezialsprengstoffen nichts. Da kann doch niemand intellektuell seriös dran vorbei denken!
Aus Teil 3:
Zu meiner Ausbildungszeit hallte die APO der 68er Ära gerade nach: Die Ausbildungen wurden stark verändert, ziviler gestaltet, mit Mathematik, Deutsch, Englisch, Bürokunde u.v.a.m., um die tradierte Polizei der Nachkriegszeit der 1950er und 1960er Jahre mit dem Personal aus der Nazizeit und ihrer Prägung wegzubekommen. - Heute ist vieles von diesen Inhalten gestrafft oder sogar gänzlich gestrichen. Man brauche wieder richtige Polizisten, wie es ein Politiker formulierte.
Vollkommen zu recht beklagen die Berufsverbände von StaatsanwältInnen und RichterInnen seit rund 15 Jahren eine zunehmende Belastung durch Ressourcenabbau in den öffentlichen Haushalten für (besser: gegen) die Justiz. Also weniger Personal, schlechtere Sachausstattung etc.
Gerade der Zoll wird vollkommen unterschätzt. Er agiert an den Grenzen wie auch im Inland mit dem vollen Programm hoheitlicher Eingriffsbefugnisse und längst auch bei internationalen Polizeikooperationen oder bei gemeinsamen Fahndungsgruppen, in der Regel den Drogenbekämpfungsabteilungen, Geldwäsche mit seinen Steuerfahndern in Landeskriminalämtern. Und das BKA ist mithilfe der SPD in der gerade hinter uns liegenden großen Koalition nunmehr ein FBI deutscher Prägung geworden.
Dann erleben Sie vor solchen Gerichten, wie jetzt bei der Kleinen Strafkammer 1 des Landgericht Hamburg peinsamste Zeugenauftritte von KollegInnen: "Hab´ ich nicht gemacht." - Warum nicht? "Hab´ nicht dran gedacht." - Machen Sie das immer so? "Nein, sonst mach´ ich das immer regelgerecht!" - So primitiv, so intellektuell zumutend, so unmenschlich.
Und manches Mal ist es geradezu kurios, wie mehrere PolizeibeamtInnen behaupten, dass z.B. eine klein gewachsene zierliche Frau, die noch nie in Erscheinung getreten ist, die wüstesten Dinge gegen diese heldenhaft sich dagegen erwehrenden und körperlich kräftig gebauten PolizeibeamtInnen gemacht haben soll.
Und am besten ist, jeder hat von jedem eine Leiche im Keller - ob aus dem Einsatzgeschäft oder aus anderen rechtlichen Zusammenhängen. Hier liegt noch eine Analogie zur Organisierten Kriminalität (Stichwort: Omerta) vor, die ja auch deshalb so schwer aufzubrechen ist, weil die wechselseitigen Abhängigkeiten aufgrund von schwersten Straftaten gegeben ist.
Gerade bei der vor wenigen Wochen stattgefundenen mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht zur Vorratsdatenspeicherung forderte der Bundesvorsitzende der GdP, Konrad Freiberg, neuerlich, dass die Polizeien auch dieses Vorfeld- und Nachrichtendienstliche Instrument erhalten sollen.
Während die Funktionäre der drei großen Berufsverbände kaum zu halten sind, wenn Polizeibeamte verletzt wurden oder ein neues Eingriffsgesetz geschaffen werden soll, sie geradezu nach jedem Mikrofon und Kamera fahnden und hechten, gehen sie auf Tauchstation, wenn mal wieder eine Kollegin oder ein Kollege offensichtlich rechtswidrig arbeitete.
Aber wenn PolizeibeamtInnen Bürger umlegen, dann sind diese in der Regel erst einmal tagelang vernehmungsunfähig. Das geht so weit, dass selbst PolizeibeamtInnen, die als ZeugInnen solcher Tötungsdelikte vorhanden sind, wegen Schockzustandes für vernehmungsunfähig erklärt werden. Aber erleben Sie mal live wie engagiert Vernehmungsbeamte bei frischen Taten durch Normalos auf Verdächtigte, Zeugen und Beschuldigte einwirken, dass die den Schnabel aufmachen.
Es gibt folgenden belegten Fall aus New York: Ein Bewerber zur New Yorker Polizei wies 131 Punkte beim Intelligenzquotienten auf. Super? Nein, die Einstellungsverantwortlichkeiten rieten ihm, sich eine andere Tätigkeit zu suchen, da ihn bei der Polizei keine Berufszufriedenheit erwarten dürfte! Dieses Beispiel illustriert unseres Erachtens mehr als 50 Seiten soziologische Exegese über das Für und Wider, ob die Polizei "doof" ist, ob sie "doof" gehalten wird oder ihre Intelligenzpotentiale geschickt versteckt.

Gesundheitsminister Rösler droht angeblich mit Rücktritt

Wenn das Lieblingsbaby der FDP, die Kopfpauschale, nicht funzt, will Gesundheitsminister Rösler angeblich zurücktreten.

Darauf gibt es nur eine Antwort - auch wenn zu befürchten ist, dass nichts Besseres nachfolgen wird: "Dann geh doch!"



Hier ein Artikel dazu:


http://www.presseportal.de/pm/55506/1554979/maerkische_oderzeitung

Pressestatement Angela Merkel und Mahmoud Abbas

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2010/02/2010-02-01-statements-merkel-abbas.html


Mitschrift Pressekonferenz

Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Präsidenten der Palästinensischen Behörde, Mahmoud Abbas

Mo, 01.02.2010
 
in Berlin
 
 
(Die Ausschrift des fremdsprachlichen Teils erfolgte anhand der Simultanübersetzung)
 
BK'IN MERKEL: Meine Damen und Herren, ich freue mich, dass Präsident Abbas heute wieder einmal bei uns ist. Wir haben sehr intensive Gespräche geführt, und die Gelegenheit war auch sehr günstig, weil wir in letzter Zeit die Möglichkeit hatten, mit dem israelischen Präsidenten und mit dem israelischen Kabinett ‑ dem Premierminister und den Ministern ‑ ausführlich zu tagen.
 
Wir sind beide davon überzeugt, dass es notwendig ist, den Friedensprozess und den Gesprächsprozess zwischen Israel und den Palästinensern wieder in Gang zu bringen, und sind auch davon überzeugt, dass das Ziel solcher Gespräche natürlich eine Zwei-Staaten-Lösung sein muss, ein jüdischer Staat Israel und ein palästinensischer Staat in jeweils sicheren Grenzen und in friedlichem Zusammenleben. Wir wollen, dass dieses Ziel aber auch wirklich erreicht werden kann. Über das Ziel sind sich ja alle Beteiligten einig. Eigentlich sind auch die Voraussetzungen durch die Roadmap bereits geschaffen worden, um solche Gespräche in Gang zu bringen. Deshalb wird es jetzt darauf ankommen, auch unter Mitarbeit des amerikanischen Verantwortlichen Mitchell die Gespräche wieder zu akzeptablen Bedingungen voranzubringen. Deutschland wird dies auf jeden Fall begrüßen, unterstützen und alles dafür tun, was notwendig ist.
 
Wir haben sehr intensiv über die Entwicklung in den palästinensischen Gebieten gesprochen, insbesondere auf der Westbank, wo wir wirtschaftliche Fortschritte sehen. Deutschland wird auch hier alles tun, um weiterzuhelfen.
 
Wir haben miteinander verabredet ‑ das ist ein neuer Schritt in unserer Zusammenarbeit ‑, dass die Wirtschaftsminister und, von unserer Seite, auch der Entwicklungsminister ‑ also die palästinensischen Regierungsverantwortlichen gemeinsam mit den deutschen Regierungsverantwortlichen ‑ eine Wirtschaftskommission bilden, um zukünftige wirtschaftliche Projekte noch besser aufeinander abstimmen zu können.
 
Natürlich bereitet uns die Lage in Gaza große Sorge, gerade auch, was die humanitären Fragen anbelangt. Deshalb setzt sich die deutsche Bundesregierung dafür ein, dass wir über die Autoritäten in der palästinensischen Regierung für das Kraftwerk in Gaza vorfristig Treibstoff liefern können, damit gerade die humanitären Erfordernisse erfüllt werden können.
 
Ich habe den Eindruck gewonnen und freue mich darüber, dass Präsident Abbas alles daran setzen wird, Gespräche wieder in Gang zu bringen. Deutschland möchte dabei hilfreich sein. Ich habe mich über diesen Austausch und die Möglichkeit dazu sehr gefreut, und ich denke, wir werden in engem Kontakt bleiben, sowohl bezüglich der Frage der Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung für die palästinensischen Gebiete als auch der Frage der Unterstützung der Sicherheitsausbildung ‑ hierbei haben wir in den letzten Monaten und Jahren wirkliche Fortschritte gesehen ‑ sowie natürlich auch der Organisation von gemeinsamen Gesprächen mit Israel.
 
P ABBAS: Vielen Dank, Frau Bundeskanzlerin, für den herzlichen Empfang hier in Berlin und für diese Gespräche zwischen uns, die sehr nützlich und sehr fruchtbar waren.
 
Wir haben unterschiedliche Aspekte erörtert, insbesondere den Friedensprozess und die Möglichkeit, diesen Prozess fortzusetzen und den Boden zu bereiten, den wir brauchen, um eine Übereinkunft über die Vision der zwei Staaten ‑ einen unabhängigen palästinensischen Staat in guter Nachbarschaft mit Israel in Sicherheit und Stabilität ‑ zu erreichen. Dies erfordert natürlich, dass sich die Israelis aus den arabischen Gebieten (zurückziehen), die 1967 besetzt worden sind. Diese Prinzipien, die in der Roadmap vorhanden sind, sind stets Gesprächsthema zwischen uns, der amerikanischen Seite und der israelischen Seite und waren es auch unter der Regierung Olmert. Wir hoffen, dass die Verhandlungen auf dieser Grundlage fortgesetzt werden können.
 
Es gibt einen Vorschlag von Herrn Mitchell zu dem, was wir "proximity talks" nennen. Wir haben versprochen, dies zu prüfen, es mit unseren Brüdern und Freunden zu erörtern und dann, von heute an gesehen, innerhalb einer Woche eine Antwort zu geben. Dies dazu, was die politische Lage betrifft.
 
Aber in Bezug auf die bilateralen Fragen möchte ich der Frau Bundeskanzlerin herzlich für die direkte Hilfe danken, die wir von der Bundesregierung bekommen, und auch für das, was wir über das Quartett bekommen. Es wurde auch über eine gemeinsame deutsch-palästinensische Kommission gesprochen, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit fortzuentwickeln, wie es die Frau Bundeskanzlerin erwähnt hatte. Die Sicherheit im Land ist sehr stabil, und wirtschaftlich entwickelt sich das Land. Deswegen müssen wir beide Elemente für die Zukunft erhalten. Wir müssen Sicherheit und Wirtschaft fortentwickeln, damit wir einen unabhängigen palästinensischen Staat errichten können.
 
Ich glaube, dass es auch notwendig ist, dass wir noch über die Frage der Versöhnung zwischen den palästinensischen Fraktionen sprechen. Ich sage hinzu, dass es ein ägyptisches Dokument gegeben hat, das wir am 15. Oktober unterschrieben haben. Die Hamas sollte das auch tun. Das Wichtigste, was dieses Dokument beinhaltet, ist, Wahlen abzuhalten, sowohl des Präsidenten als auch des Legislativrates. Wenn sich die Hamas dieser Idee fügen sollte, dann würden wir sehen, dass die Dinge in die richtigen Bahnen geführt werden und die Einheit der Palästinenser erreicht werden kann.
 
Zur Lage im Mittleren Osten: Die Winde des Krieges sind spürbar. Wir fürchten sie und hoffen, dass dies nie stattfinden wird. Jeder Krieg im Mittleren Osten betrifft nicht nur die Beteiligten, sondern wird sämtliche Menschen im Nahen und Mittleren Osten beeinflussen, sogar weltweit. ‑ Ich danke Ihnen noch einmal, Frau Bundeskanzlerin, für unseren Empfang und die Hilfen, die Sie uns gewähren, sowohl in Bezug auf die politische Beteiligung als auch auf die Wirtschaft und die Sicherheit.
 
FRAGE: Frau Bundeskanzlerin, vorige Woche haben Sie Gespräche mit der israelischen Seite geführt. Was für einen Eindruck haben Sie gewonnen? Findet es die Bereitschaft Israels, mit dem Frieden nach vorne zu rücken, vor dem Hintergrund, dass Sie heute mit unserem Präsidenten Gespräche geführt haben?
 
BK'IN MERKEL: Ich glaube, dass beide Seiten wissen, dass solche Gespräche notwendig sind, weil es auch im Interesse beider Seiten, Israels und der Palästinenser, ist, zu einer solchen Zwei-Staaten-Lösung zu kommen. Jetzt geht es darum, wie man unter akzeptablen Bedingungen wieder mit solchen Gesprächen beginnen kann. Dazu sage ich in aller Vorsicht, denn das muss ‑ Präsidenten Abbas hat dazu gesagt, dass er das in der nächsten Woche entscheiden will ‑ von ihm entschieden werden: Es könnte eine gute Idee sein, solche sogenannten "proximity talks" zu führen, bei denen sozusagen noch einmal die Ausgangsposition für direkte Gespräche verifiziert wird und wir dann vorankommen. Ich sage jedenfalls: Ich würde das sehr begrüßen. Aber das ist natürlich eine Entscheidung beider Seiten. Ich glaube, Israel steht dem positiv gegenüber, und es wäre schön, wenn auch die palästinensische Seite zu einer positiven Beurteilung kommen könnte.
 
FRAGE: War das Thema Gefangenenaustausch auch ein Thema? Treffen Berichte zu, nach denen der deutsche Vermittler seine Aufgabe niederlegen möchte?
 
BK'IN MERKEL: Wir haben über diesen Punkt heute nicht gesprochen, insbesondere nicht über den deutschen Vermittler.
 
FRAGE: Frau Bundeskanzlerin, sind Fragen zu anderen Themen zulässig?
 
BK'IN MERKEL: Fragen wir erst einmal, ob noch Fragen zu den hier interessierenden Themen gestellt werden sollen. - Wenn ich, wie im Augenblick, keine sehe, könnten Sie auch nach einem anderen Thema fragen. Danach kommt Ihre Nachbarin dran.
 
ZUSATZFRAGE: Frau Bundeskanzlerin, ich habe gleich zwei Fragen, zum einen zu den Steuerdaten aus der Schweiz: Wie stehen Sie zum Ankauf der angebotenen Daten?
 
Zweitens gab es am Wochenende nach dem Vorstoß von Herrn Pinkwart und Herrn Rüttgers, was die Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen angeht, neue Unruhe in der schwarz-gelben Koalition, die sich heute fortsetzt. War dieser Vorstoß von Nordrhein-Westfalen abgestimmt, oder hatten Sie dazu mit Herrn Rüttgers Kontakt?
 
BK'IN MERKEL: Erstens bin ich wie jeder vernünftige Mensch dafür, dass wir Steuerhinterziehung natürlich auch ahnden. Zu diesem Zweck sollte alles versucht werden, um an diese Daten heranzukommen. Dazu müssen Gespräche geführt werden, die wirklich den Weg ebnen, vor allen Dingen auch mit den Ländern. Aber vom Ziel her sollten wir, wenn diese Daten relevant sind, in den Besitz dieser Daten kommen.
 
Was zweitens die Mehrwertsteuer anbelangt: Das Gesetz ist vor wenigen Monaten beschieden worden, und dieses Gesetz wird jetzt nicht geändert. Es ist ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz mit vielen Facetten, und es hat keinen Sinn, jetzt wieder über die einzelnen Elemente zu sprechen. Dies weiß auch die Regierung von Nordrhein-Westfalen, insbesondere der Ministerpräsident. Dass wir noch einmal über die möglichst vernünftigen Ausführungsbedingungen zwischen Bund und Ländern im Sinne von Steuerrundschreiben reden, ist möglich, aber an dem Gesetz wird nichts geändert. – Jetzt haben Sie aber mehr bekommen, als Sie bei einer Pressekonferenz mit dem palästinensischen Präsidenten erwarten können. Ich bitte noch einmal um eine Frage zur Sache!
 
FRAGE: (auf Englisch; wurde nicht übersetzt)
 
P ABBAS: Ich werde fortfahren, militärische Arbeit zu unterbinden. Wir als palästinensische Autonomiebehörde sind gegen eine militante Intifada oder irgendwelche militärischen Maßnahmen. Wir glauben an die Friedensbewegung und den Friedenswillen. Wenn Israel die Besiedlung für eine bestimmte Zeit stoppt und bereit ist, wieder auf die Grundlagen zurückzukommen, sind wir auch bereit, wieder mit ihnen zu verhandeln.
‑ ‑ ‑ ‑ ‑
 

Kanzlerin Merkel will Daten-CD kaufen

Steuern | 02.02.2010

Merkel will Schweizer Steuer-CD kaufen

Im Kampf gegen Steuerhinterziehung hat Kanzlerin Merkel den Kauf der gestohlenen Bankdaten aus der Schweiz gefordert. Es müsse alles versucht werden, um an die Daten von bis zu 1500 Steuersündern heranzukommen.

 Weiter lesen? 

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5201305,00.html

 

Kaputte Staatsmoral...


http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/02/moral-moral-doppelte-moral.html


Moral Moral - doppelte Moral!

Dienstag, 2. Februar 2010

Sollte jene angsteinflössende, mit spannungsreichen Informationen vollgepfropfte Kompaktscheibe über kriminelle Informanten beschafft worden sein, äußern sich nun besorgte Stimmen vermehrt, so muss der Staat konsequent Nein sagen. Ein Rechtsstaat könne sich nicht erlauben, unmoralische Mittel zu verwenden, um unmoralische und ungesetzliche Vorgehensweisen zu bestrafen. Der moralische Staat und seine noch moralischeren politischen Vertreter, allesamt porentief rein, anständig, stets im ethischen Ringkampf mit sich selbst, stündlich im kategorischen Imperativ badend, lehnen jede Tugendlosigkeit brüsk ab. So nicht!, empören sich jene Moralisten. So nicht!, man hat doch sittlich zu bleiben. So nicht!, man muß doch Grenzen einhalten!

Geschäfte mit einem Filou, um dessen Berufskollegen im Großformat, allerlei mehr oder weniger berühmte Halunken und Hehler, auffliegen zu lassen, kann es mit moralischen Koryphäen nicht geben. Da sind sie ganz imperativ, Moral muß Moral bleiben, Pragmatismus ist hier unangebracht. Ethisch geht die Welt zugrunde! Wo käme man nur hin, wenn man nun nachgibt, wenn man nun unmoralisch würde, einzig um am Ende die eigene Klientel, Skatbrüder und Tennisfreunde, Parteikollegen und Saufkumpels, Geschäftspartner und Vereinskameraden zu entblößen? Neinnein, man muß sich moralische Grundsätze bewahren! Für den Rechtsstaat - und für die eigene Klientel, für die Brüder und die Schwestern desselben sozialen Ordens.

Der moralische Staat! In den Reden derer, die sich nun ereifern, erlebt er seine Renaissance. Es handelt sich dabei übrigens um jenen Staat, der schon im Kleinen, im Kleinlichen dazu ermuntert, ganz moralisch zu denunzieren und hinzuhängen - Schwarzseher und potenzielle Sozialparasiten dürfen zur Meldung gebracht werden, und den oft haltlosen Anschuldigungen wird selbstverständlich aus moralischem Eifer heraus nachgegangen. Es handelt sich um jenen Staat, der schier zerplatzend von Moralin, Angriffskriege unterstützt und seelenruhig zusieht, wenn gegen gesellschaftliche Randgruppen aufgewiegelt wird; um jenen Staat, in dem Koffer voll Schwarzgeld keine Karrieren beendet sondern beflügelt haben; um jenen Staat, in dem den Ärmsten sogar das Kindergeld angerechnet wird, während mancher Abgeordneter dreißig und mehr Nebeneinkünfte auf sich vereint und diese noch nicht mal auf Euro und Cent benennen muß; um jenen Staat, in dem ein Minister verkündete, illegale Foltergeständnisse müssen im Kampf gegen den Terror verwendet werden dürfen, ohne dass gellend dagegen interveniert wurde; um jenen, immer wieder um jenen Staat, in denen Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit oder die Unverletzlichkeit der Wohnung beschnitten und aufgehoben werden; um diesen erbärmlichen Staat, in dem Mindestlöhne unmoralisch sind, weil nur der freie Markt moralische Hungerlöhne gewährleistet.

Es ist jener verfluchte moralische Staat, in dem solche, die sich ein ethisches Bewußtsein bewahrt haben, als Sozialromantiker von Vorgestern geschimpft werden, weil es der wirklichen, wahren Moral entspricht, nicht sozial zu denken. Jener verflixte Staat, in dem Hilflose als Asoziale tituliert werden, um das tatsächliche Asoziale der Machthaber zu retuschieren. Jener verwunschene Staat, in dem der Steuerbetrug eine Sache für den Datenschutz sein soll, gleichwohl man Arbeitslosen noch in die Unterhose greift, um etwaige verborgene Geldscheine zu ertasten. Moral Moral, allseits Moral! Moral Moral - doppelte Moral!

Ein Staat unendlicher Moral, ein Staat voll bester Absichten, der sittlich beschwingt sein will, dessen Moral eine Lebenseinstellung ist - sofern man zur richtigen Klientel gehört! Ein Staat, der Moral für jene reserviert hat, die sie sich kaufen können...

Montag, 1. Februar 2010

Hehler ...


Der Staat als Hehler | Drucken |  E-Mail
Von Michael Mross   
Sunday, 31. January 2010
Wie weit darf der Staat gehen bei der Verfolgung seiner Untertanen? Darf er geltendes Recht brechen, seines eigenen Vorteils willen? Die Affäre um den Ankauf gestohlener Kontodaten könnte der Anfang sein - einer sich verselbstständigenden Regierung, die unabhängig von Recht und Verfassung agiert.  
 
 
weiter lesen?
 
http://www.mmnews.de/index.php/201001314814/MM-News/Der-Staat-als-Hehler.html
     

Die Mutter aller Lügen, und viele danach.

















Kälter ist wärmer – Dauerfeuer auf unseren Verstand

1. Februar 2010 | Autor Wahrheiten.org | Kategorie Klima
Böse ist gut, hell ist dunkel und Lüge ist Wahrheit. Daher kann nun sogar größere Wärme mit mehr Kälte begründet werden, warum auch nicht.
Mehr und mehr grotesk mutet es an, welchen verrückten Unsinn sich die Menschen Tag für Tag gefallen lassen müssen. Frei nach dem Motto:
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, also lasst uns einfach die Lüge zur Wahrheit verdrehen.

Auf der Klima-Lügen-Seite steht schon recht lange der Spruch:
“Ganz schön warm zur Zeit” – “Ja, das kommt von der Klimaerwärmung.
“Ganz schön kalt zur Zeit” – “Ja, das kommt auch von der Klimaerwärmung.
Was eigentlich als absichtlich überzogene Ironie gemeint war, steht nun im “seriösesten” Zeitungsmagazin der Schein-Republik: Bild schrieb am 25.01.2010:
Erderwärmung macht Winter kälter!
Sie lachen? Bild erklärt, dass britische Wissenschaftler “glauben” – offenbar sehr religiöse Wissenschaftler der CO2-Sekte – dass die Erderwärmung schuld an der arktischen Kälte bei uns hat und dass wir bald jedes Jahr solche Temperaturen erleben werden.
Wirklich raffiniert. Damit ist das Thema “Abkühlung des Klimas seit zehn Jahren” vom Tisch, denn man hat ja nun die Erklärung dafür gefunden. Der Grund soll angeblich darin liegen, dass am Nordpol die Eismassen schmelzen und sich daher die Luft dort stärker erwärmen kann. Die dadurch entstehenden Temperatur-Gefälle schwächen den wärmeren Westwind ab, sodass wiederum der Weg für die kalte Luft aus dem Norden frei wird.
Völlig klar, der Nordpol ist momentan eisfrei wie wir wissen. Sie können bei TUI um diese Jahreszeit günstigen Pauschalurlaub am Nordpol buchen, um in den fast kochenende Gewässern eine Saunakur zu erleben. Was ein Schwachsinn.
Schauen Sie sich das aktuelle Eisbedeckungsbild der Arktis von der Universität Illinois an. Wir sehen hier 100% Eisbedeckung. Wo liegt denn der Nordpol dieser britischen “Wissenschaftler”? Das muss ganz offensichtlich ein anderer sein, von dem diese Idioten sprechen. Ansonsten sind es dummdreiste verlogene Mistkerle, die sich mit ihren Lügen Steuergelder für ihre erfundenen “Forschungen” erschleichen.
Die Universität von Illinois bietet eine Vergleichsmöglichkeit der Eisbedeckung für die letzten 30 Jahre an. Im Januar 1980 sah die Eisdecke fast exakt gleich aus wie heute. Wenn Sie die verschiedenen Jahre vergleichen, dann ergeben sich jedes Jahr andere Bilder, mal mehr, mal weniger Eis, aber es ist faktisch kein Trend zu erkennen.
Dass es auch anders geht und nicht nur gelogen wird, beweist der Beitrag “Kulturzeit” auf 3sat vom 19.01.2010:
Der Journalist Dirk Maxeiner zeigt zusammen mit Soziologe Norbert Bolz Mut, indem in ihrem 3sat-Beitrag offen von “glauben” die Rede ist:
Wir glauben an den Klimawandel. Glauben, weil wir es nicht wissen, aber Politik und Wissenschaft haben uns so lange gesagt, dass es wärmer wird – nun muss es so sein. Es ist ein Dogma, d.h. was uns an Wissen fehlt, wird durch gläubige Gewissheit wettgemacht.
Wenn Sie ebenfalls der Meinung sind, dass diese Herren hervorragende Arbeit gemacht haben, dann zögern Sie nicht und schreiben Sie ihnen das auch. Das motiviert, weiterzumachen, was sehr sehr wichtig ist.
Interessant ist, wie die Meinungsmanipulation allgegenwärtig stattfindet. Es ist weniger eine zentral geleitete Verschwörung, sondern vielmehr der echte Glaube der Menschen an die Klima-Lüge. Selbst die Journalisten, welche die Lüge Tag für Tag immer wieder erneuern, glauben irgendwann selbst daran.
Sobald es im Sommer auch nur Sekundenbruchteile lang heiß ist, wird sofort das Klimawandel-Mantra angestimmt. Haben wir dagegen mit wirklich langer und teilweise harter Kälte zu kämpfen, kommen höchstens kleinlaute Fragen auf, ob denn an der langfristigen Erwärmung vielleicht doch nicht alles richtig sei.
Immer wieder wird von den sogenannten Experten betont, dass es einen Unterschied zwischen Klima und Wetter gäbe. Sicher, aus einer momentanen Wetterlage heraus lässt sich keine Aussage treffen, was den langfristigen Trend angeht. Doch einen Trend kann man höchstens auf Basis von gemessenen Zahlen abgeben, nicht jedoch aus errechneten, schon gar nicht beim Klima mit seiner schier unendlichen Komplexität.
Jörg Kachelmann, das Synonym für Wetter, sagte in einem Spiegel-Interview vom 12.01.2010:
SPIEGEL ONLINE: Wird man in Zukunft an Weihnachten das Wetter an Ostern prognostizieren können?
Kachelmann: Das wird nie gelingen. Dafür ist das System Wetter zu chaotisch. Realistisch ist in nächsten Jahren, dass wir uns in der Vorhersage langsam dem Vier-Wochen- statt dem bisherigen Zwei-Wochen-Trend annähern. Lokale Wettervorhersagen verbessern wir ständig mit einer weiteren Verdichtung unseres Wetterstationsnetzes.
Dennoch will man uns weismachen, dass man mit Supercomputern und irgendwelchen rechnergestützten, völlig unzureichenden Klimamodellen das Klima von morgen, nein sogar vom Ende dieses Jahrhunderts berechnen kann? Wer’s glaubt, wird selig.
Schade, es wird wohl noch weitere zehn Jahre steter Abkühlung bedürfen, damit die Menschen anfangen, an der offiziellen Behauptung der Klimaerwärmung zu zweifeln. Das Problem ist, die Menschen sind obrigkeitshörig geworden und unsere Kinder werden ebenso erzogen. Ein Entkommen aus diese Manipulationsspirale scheint unmöglich, zumindest für die Masse der Menschen.
Wir sind gespannt, welche Meldungen wir im kommenden Februar über die statistische Auswertung des winterreichen Januars 2010 vernehmen werden. Vermutlich wird nicht viel zu hören sein, da es kein guter Monat für die CO2-Sektierer war. Wenn jedoch im März die Sonne scheint, werden wir im April von Hitzerekorden zum Frühlingsanfang hören, wetten?

yeah - trotz allem einen für die Woche