Guttenberg-Vater: Rücktritt des Sohnes war ein "Tsunami" - Politik - News - OVB online
Zitat:
>>“Vielleicht ist das tatsächlich ein enormer Leistungsdruck, unter dem wir da alle stehen“, gibt er zu Bedenken. “Für mich war dieses Erbe immer mehr Last als Lust, aber ich kenne es nicht anders und habe es auch so weitergegeben. Die Maxime war immer: Wer so einen Namen, so eine Stellung hat, muss dem Anspruch immer neu gerecht werden."
“Mir als Vater hat er jedenfalls nie Grund gegeben, an seiner Wahrhaftigkeit zu zweifeln.“ Den Medien wirft zu Guttenberg im Zusammenhang mit der Plagiatsaffäre um seinen Sohn eine “Treibjagd“ und eine “öffentliche Hinrichtung“ vor. Über seine ganze Familie seien “falsche oder halbwahre Geschichten“ kolportiert worden.<<
Der Name, und dem Anspruch - der in diesen Namen hineinkonstruiert wird - gerecht werden... Die Fassade ausfüllen, und es nicht schaffen. Das ist das eigentliche Kreuz an der Geschichte. Wenn also viele der Geschichten falsch oder halbwahr sind - wenn dann nichts bleibt, als die Erinnerung an die Fassade - was war dann dahinter?
Genau daran scheitert der Mensch - nicht nur Guttenberg - wenn der Anspruch grösser ist als das, was ihn ausfüllen könnte.
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vor 32 Minuten




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