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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

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Freitag, 24. Juni 2011

Afghanistan


Bild:
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Neuer Streit in Afghanistan - die armen Deutschen werden marginalisiert


Sie können einem schon leid tun die Herren von der deutschen Etappe in Afghanistan, seit US-General David Petraeus das Kommando in Afghanistan übernommen hat fühlen sie sich in den Kommandostäben marginalisiert und was nützt denn der schönste Krieg wenn man nicht wichtig in Stäben sitzen und die Etappe genießen kann. Natürlich ist die Quelle dieser Information eigentlich zweifelhaft, weil Springer nie eine saubere Quelle ist, aber das Geraune um die haltlosen Zustände bei der Bundeswehr in Afghanistan gibt es ja schon länger.

Sicherlich ist es egal ob sich die deutschen Etappenhengste ausreichend in den Stäben vertreten sehen. Viel schlimmer aber ist, was die so genannten Kontingentberichte über die Lage der deutschen Truppen in Afghanistan verraten.

Beim Schutz der Soldaten vor versteckten Sprengsätzen mangelt es den Soldaten an praktisch allem. Es fehlen Metallsuchgeräte neuester Art, Schutzanzüge, Kameraausstattung sowie Fernrohre und bei den Fahrzeugen die mit Störsendern gegen versteckte Sprengsätze am Straßenrand ausgestattet sind, fehlt den Besatzungen und Kommandeuren vor Ort an Ausbildung und Wissen um diese Geräte, so dass sie praktisch nutzlos sind.

Aber es geht noch weiter. So wird bei den in Afghanistan eingesetzten Soldaten grundsätzlich die miese Schießausbildung bemängelt und die Fahrer von gepanzerten Fahrzeugen sind den Umgang mit diesen Fahrzeugen im Gelände nicht gewohnt, so dass es häufig zu Unfällen kommt. Beruhigend ist allerdings, dass die Fahrer die aufgrund ihrer miesen Ausbildung Fehler machen, dann wenigsten teilweise für die Unfallschäden haftbar gemacht werden. Wie irre kann und darf man eigentlich sein?

Natürlich können die Soldaten die in Deutschland ausgebildet werden nicht genügend üben. Es fehlt ihnen an Munition, Material und geeignetem Übungsgelände. Die Politiker die im Auftrag ihrer Herren immer so für das Führen von Kriegen sind, wollen natürlich so wenig Geld wie möglich ausgeben und dieses Geld soll auch nicht in Ausbildung sondern in sinnlose Waffenkäufe gehen, die weder etwas mit den aktuellen Einsatzorten noch etwas mit zukünftig denkbaren Einsätzen zu tun haben.

Aber es kommt noch schlimmer. Wie die Herren Kommandeure berichten, ist die Qualität der amerikanischen Sanitäter zumindest zweifelhaft und sie wünschen sich deutsche Rettungsärzte auf den amerikanischen Medevac-Helikoptern um die Qualität der Rettungsmaßnamen zu verbessern. Auch die deutschen Sanitäter sind nicht gut genug in der Traumaversorgung ausgebildet.

Es ist schön, dass die Etappe wenigstens an den einfachen Soldaten denkt, aber es drängt sich doch geradezu die Frage auf, ob man überhaupt Kriege führen darf, wenn die eigenen Sanitäter nur unzureichend in der Traumatologie ausgebildet sind. Denn gerade Kriegsverletzungen sind praktisch immer Traumata, also offene Wunden.

Wenn man selbst nicht in der Lage ist verwundete Soldaten aus Kampfgebieten zu retten, dann sollte man die Soldaten auch nicht in diese Gebiete schicken. Aber das stört die Herren aus der Etappe nicht wirklich. Es gibt ja wieder Gelegenheit sich deutsche Militärorden zu verdienen da muss man dann eben schlecht ausgebildete Leute in Einsätze schicken aus denen es keine Rettung gibt. Schließlich bekommen ja auch die Verwundeten ihren Orden. Die Toten erhalten das eiserne Kreuz und eine Feier bei der Militärführung und Politik bedrückt gucken und innerlich über die Idioten lachen, die sich trotz oder gerade wegen ihrer miesen Ausbildung und Ausrüstung ermorden ließen, um dem Großkapital und der Waffenindustrie zu dienen.

Der Satz mit dem Peter Struck die Deutschen in den Afghanistankrieg schickte, war schon damals eine Lüge, als er ihn äußerte:

Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt.


Am Hindukusch werden nur die Interessen des Großkapitals und ihrer politischen Schoßhündchen verteidigt.Es handelt sich um einen völlig unnötigen Angriffskrieg der zudem völkerrechtswidrig ist und für den man sich nur schämen kann.

Jetzt hat die Regierung Obama beschlossen, 33.000 Soldaten aus Afghanistan bis Mitte 2012 abzuziehen, weil der Krieg dort zum einen nicht mehr zu gewinnen ist, und die USA die Kosten für den Einsatz deckeln müssen. Da Deutschland bleibt wird die Gefahr für die deutschen Soldaten immer größer. Wenn die Amerikaner erst ins Rennen kommen, dann ziehen sie auch sehr schnell ab, wie das Beispiel Vietnam zeigt. So wie im letzten Hubschrauber aus Saigon auch kein Platz mehr für die Verbündeten war, können die Deutschen nicht darauf rechnen, dass sie mit evakuiert werden. Sie stünden plötzlich ohne jede Möglichkeit zur Heimkehr da. Deshalb gibt es nur eine richtige Forderung.

Sofortiger und vollständiger Truppenabzug aus Afghanistan
 
 

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