Unter diesem Artikel wiederum findet sich der folgende Kommentar eines Lesers:
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1 ] Guter und realistischer Bericht. Es ist schon erstaunlich welche Gefahren und Nöte diese Flüchtlinge, nicht aus essenztiellar Not, sondern aus reiner Abenteurerlust, auf sich nehmen. Sicher ist der unsichere Job als Pariser Bäckerhilfe nicht besser und sicherer als der des Benzinschmugglers in Tunesien. Verblüffend das dafür Menschen bereit sind ihr Leben im Mittelmeer wegzuwerfen.
Dieser Leser ist also der Ansicht, dass Benzinschmuggler in Tunesien ein akzeptabler Job ist, und vertritt die Meinung, dass so einer wie dieser Flüchtling aus Abentuerlust handelt. Er mokiert sich darüber, dass Menschen anscheinend eben für derlei Abenteuer bereit seien, ihr Leben wegzuwerfen..
Ich nehme nicht an, dass dieser Leser als einzige Informationsquelle den Freitag liest. Aber, vielleicht ist er der englischen Sprache nicht mächtig, das wäre auch eine Begründung - abgesehen von den ewigen Vorurteilen, dass es "diese Leute" ja so wollen, und was haben sie mit ihrer Abenteuerlust bei uns zu suchen? Und, überhaupt, wer kein Geld hat...
Aber, lassen wir die Kleinlichkeiten, denn da gibt es in englischer Sprache einen Artikel, der nicht einmal so neu ist, aber eine Erklärung bieten könnte dafür, warum so einer wie der Benzinschmuggler eben nicht findet, dass er einen ausreichend guten Job hat. Und, warum er lieber Bäckergehilfe in Frankreich wäre.
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