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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

Im Übrigen gilt Folgendes für die verlinkten Seiten:

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Samstag, 16. April 2011

Wohlstandsverwahrlosung --- der Abstieg in die Zivilisation



http://scusi.twoday.net/stories/16563127/

Japans Atomkatastrophe wird zum 2. Dauergroßexperiment mit Menschen als Versuchstieren

rhbl

Vier Wochen nach Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima I hat der AKW-Betreiber TEPCO die Lage in der ehemals aus sechs Reaktorblöcken bestehenden Atomruine noch immer nicht unter Kontrolle. Weder die radioaktiven Kühlwasser-Lecks mit Abfluss in den Pazifik (und ins Grundwasser-> Trinkwasser?) noch die radioaktiven Freisetzungen in die Luft sind endgültig gestoppt.


Fuk_Feuer

Ein weiteres Nachbeben hat neben dem bereits explodierten Reaktorblock 4 erneut einen Brand ausgelöst.


Die zur Vermeidung des nuklearen Holocaust („Super-Gau“) nötige, ständige Stromzufuhr für die Pumpen zur behelfsweisen Kühlung der Reaktordruckbehälter 1 bis 3 und der Abklingbecken wurde durch ein weiteres Nachbeben zeitweise unterbrochen. Wieviele Nachbeben halten die brüchigen, fast 40 Jahre alten Atomreaktoren der ersten GE-Generation vom Typ „Mark I“ noch aus? Platzt oder reißt auch nur einer der drei am Boden mit der Schmelze der Brennstäbe bedeckten Reaktordruckbehälter (Kyodo) auf, dann ist das nukleare Armaggeddon für den dichtbesiedelten Nordosten Japans nicht mehr aufzuhalten.

Das zunächst verharmlosend in INES-Stufe 4, dann in Stufe 5 eingruppierte Kernschmelz-Desaster in Block 1 bis 3 könnte noch monatelang weitergehen. In Tschernobyl konnte 1986 nach 10 Tagen wenigstens die Kernschmelze angehalten werden. Nach verheerenden Wasserstoffexplosionen und der massenhaften „Selbstentzündung“ von Brennelementen in den Abklingbecken hat sich Fukushima als eine der beiden größten Reaktorkatastrophen bei der „friedlichen Nutzung der Atomkernenergie“ entpuppt.


INES_Bewertung_dt_BfS

Abbildung aus der FAZ. Die nach der Katastrophe von Tschernobyl von der IAEA gezimmerte INES-Skala (International Nuclear and Radiological Event Scale) soll die Weltöffentlichkeit einheitlich über die Schwere eines Atomunfalls informieren.

Stufe 7 bedeutet offiziell in voller Schönheit:

«Schwerste Freisetzung von r a d i o a k t i v e m M a t e r i a l mit Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umfeld.» Das BfS oder die ProAtom-FAZ`ler haben die hier gesperrt gedruckten wesentlichen Begriffe "von radioaktivem Material" in o.a. Grafik wohl nicht zufällig geschlabbert. Die Mischpoke meidet die Erwähnung der mit "radioaktiver V e r g i f t u n g " richtig assoziierten Begriffe "Radioaktivität" oder "radioaktiv" wo immer es geht.

In der FAZ ist auch schlampig von "Resthitze" statt der fachlich richtigen, eh schon verharmlosend formulierten Definition "Nachzerfallswärme" und vom "Durchgehen" eines Atomreaktors statt von seiner "Explosion" die Rede. Die Vergiftung, Verseuchung, der radioaktive Zerfall unserer Sprache ist kein Zufall. Die verbale Verharmlosung des nuklearen Grauens einerseits und die Versorgung mit Schockbildern aus Tschernobyl und Fukushima andererseits wird von den berüchtigten deutschen Zeitungsverlegerfamilien (Springer, Mohn, Burda, DuMont...) geschickt gesteuert, um das gemeine Volk wie im Kalten Krieg gegen eventuelle Nuklearkatastrophen, Sabotage-Anschläge oder Einschläge von "russischen" Atomraketen, die sich im Ernstfall gegen das amerikanische Raketenabwehrsystem in Europa richten dürften, zu immunisieren. So dürfen jetzt sogar Baby-Zeilenschinder wie ein gewisser Sven Stockrahm (Jahrgang 1983), die in Sachen Atom noch ziemlich grün hinter den Ohren sind, in der ZEIT verharmlosende Kommentare
("Atom-Katastrophe in Japan, Fukushima ist nicht Tschernobyl") veröffentlichen, zur tieferen Verblödung des offenbar völlig unbedarften ZEIT-Leserprekariats.


Die INES-Einstufung musste wegen der enormen Strahlengefahr am 12.04.2011 durch die japanische Regierung „vorläufig“ auf die höchste Stufe 7 angehoben werden.

Das war längst überfällig, meint auch Wissenschaftskorrespondent Schulte v. Drach in der SZ, der dort am 12.04.2011 auch die - seiner Meinung nach - gesamte in Tschernobyl freigesetzte Aktivitätsmenge beziffert: "In der Ukraine waren 5,2 Millionen Terabecquerel Radioaktivität freigesetzt worden."

Dennoch gibt es Kritik von der Seite der „Pro-Atom-Interessenten“: Bis jetzt entsprächen die in Fukushima freigesetzten radioaktiven Stoffe erst zehn Prozent der von Tschernobyl, heißt es z. B. in der Erklärung der japanischen sogenannten „Atomaufsichtsbehörde“ NISA. Das Ausmaß der radioaktiven Strahlung und die Messwerte von Tschernobyl unterschieden sich erheblich von der Situation in Fukushima, sagte der (Propaganda-)Chef für Nuklearsicherheit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Denis Flory. "Die Mechanismen des Unfalls sind sehr anders", sagte er laut tagesschau.de . „Der Reaktor in Tschernobyl habe im Gegensatz zu Fukushima keinen Reaktorbehälter gehabt. Dieser sei in Fukushima trotz mehrerer Explosionen noch immer intakt.“

Diesem nackten Propagandagerede widersprechen in Deutschland kritische Wissenschaftler wie Sebastian Pflugbeil mit Entschiedenheit. Der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz hat die Atomkatastrophe in Japan gefährlicher eingestuft als den Super-GAU von Tschernobyl vor 25 Jahren:

„In Fukushima sind vier Reaktoren dabei, sich selbst zu zerstören, in Tschernobyl war hingegen ein Reaktor betroffen. Das radioaktive Inventar ist aktuell also um ein Vielfaches größer.“ Fukushima sei sehr viel gefährlicher, warnte er, besonders für die Bevölkerung rund um das betroffene Atomkraftwerk. Nach Tschernobyl habe sich die Radioaktivität weiträumig verteilt, aktuell sei aber damit zu rechnen, dass sich die Radioaktivität auf Japan konzentriere. Pflugbeil forderte eine weiträumige Evakuierung rund um Fukushima.


Fuk_Ausbreitung

Ursprünglich unvollständige (schwarze Beschriftung) Prinzipskizze zur Radioaktivitätsausbreitung aus der NZZ. Die in der NZZ-Darstellung fehlenden wichtigsten Ausbreitungspfade (z.B. Inhalation/Ingestion, Dauerbestrahlung in "nur leicht" kontaminierten Wohngebieten, Grundwasser/Trinkwasser, Meeresalgen/Fisch) habe ich mit farbiger Beschriftung hier zusätzlich eingetragen.

Der langanhaltenden Radioaktivität, die sich in allen Elementen und auf allen Pfaden schleichend wie die Pest ausbreitet, entkommt auch rund um die Fukushima-Sperrzone auf Dauer keiner der nicht umgesiedelten Anwohner. Die 30-km Sperrzone um das AKW Fukushima I wird wie die Todeszone in der Ukraine um die Atomruine Tschernobyl für Jahrtausende unbewohnbar bleiben. Und sie hätte längst erweitert werden müssen.



nzz_fehler

In den NZZ-Grafiken zu Fukushima gibt es noch andere üble "Überseefehler". So wird in dieser Grafik die Halbwertszeit von Cäsium fälschlich mit nur 12 statt mit 30 Jahren angegeben, sogar die Definition der Halbwertszeit ist verharmlosender Unsinn, ein echter Hammer. Die Definition der Halbwertszeit ist sogar bei Wikipedia richtiger: "Da für den radioaktiven Zerfall das Zerfallsgesetz gilt, ist die Halbwertszeit diejenige Zeitspanne, in der die Menge und damit auch die Aktivität eines bestimmten Radionuklids durch den Zerfall auf die Hälfte gesunken ist. 50% der Atomkerne haben sich unter Aussendung von ionisierender Strahlung in ein anderes Nuklid umgewandelt; dieses kann seinerseits ebenfalls radioaktiv sein oder nicht." Cäsium 137 zerfällt z.B. zu 93,5 % in Barium 137m, das ebenfalls strahlt (environmental studies).

Der NZZ als vornehmster und teuerster deutschsprachiger Zeitung sollte man solch schlimme "Schlampereien" eigentlich nicht zutrauen.


Die österreichische Umweltorganisation Global2000 macht auf ihrer Website folgende Rechnung auf:

"Die Gesamtfreisetzung von radioaktivem Cäsium aus dem Tschernobyl-Super-GAU entsprach 85 Petabequerel - jetzt wurden in Fukushima täglich Werte zwischen 5 und 50 Petabequerel Cäsium137 gemessen sowie 100 Petabequerel des schnell zerfallenden Jod131. Was sich hier also in 15 Tagen seit Beginn der Katastrophe an radioaktivem Cäsium summiert hat, ist bereits so hoch wie die Freisetzung von Tschernobyl oder übertrifft diese sogar", kommentiert Reinhard Uhrig, Anti-Atom-Experte von GLOBAL 2000 die von der ZAMG angegebenen Daten. "Bisher kam es zu keiner Freisetzung von Plutonium. Eine Freisetzung von Plutoninum, wie bei der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, würde das Ausmaß der Nuklearkatastrophe von Fukushima noch dramatisch verschlimmern", sagt Uhrig."


praefixe

Das radioaktive Leck in Fukushima könnte die in Tschernobyl freigesetzte Menge noch übertreffen, berichtete auch die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den Betreiber Tepco. Die Daten aus der Kyodo-Mitteilung (unten im Anhang (engl.)) stützen die eher kritischen Einschätzungen von Pflugbeil und Uhrig.


Fuk_inv

GRS: "Inventar eines einzelnen typischen Reaktorkerns". In Fukushima drohen derzeit vermutlich gleich drei Kernschmelzen, Wasserstoffexplosionen und entsprechende Vorgänge ("Selbstzündung" von ca. 10.000 Brennstäben) in den vier Abklingbecken von Fukushima I, die von den Japanern offenbar bis zu 12 Jahren als Brennstab-Zwischenlager missbraucht wurden.


Die Süddeutsche Zeitung hat sich salomonisch entschlossen, die Katastrophen von Fukushima und Tschernobyl "auf einer Stufe" zu sehen. Marlene Weiss schreibt am 13.04.11 dazu in der gedruckten Ausgabe der SZ:

"Nach Berechnungen der japanischen Atomaufsicht liegt die in Fukushima freigesetzte Strahlung bislang bei 130 Billiarden Becquerel radioaktivem Jod und 6,1 Billiarden Becquerel Cäsium. Nach der Umrechnungstabelle der IAEA entspricht das 370 Billiarden Becquerel Jod-131, erfüllt also deutlich das Kriterium für Stufe 7. Die japanische Atomsicherheitskommission NSC rechnet sogar mit 630 Billiarden Becqerel... Allerdings beziehen sich die bis jetzt für Fukushima veröffentlichten Zahlen nur auf die in Luft entwichene (Radioaktivitäts-)menge. Nicht enthalten ist die Verstrahlung des Meerwassers; und noch ist unklar, wann die Atomruine unschädlich gemacht werden kann. Ein Sprecher der Betreiberfirma Tepco räumte ein, dass die insgesamt freigesetzte Strahlung diejenige der Tschernobyl-Katastrophe noch überschreiten könne."

Die massiven radioaktiven Freisetzungen aus der Atomruine haben so negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt, dass die japanische Regierung weitere Evakuierungen außerhalb des bisherigen 20-Kilometer-Sperrkreises angeordnet hat. 150.000 Menschen müssen derweil immer noch in Notunterkünften leben. Den Familien, die aus ihren Häusern und Geschäften im hoch verstrahlten Gebiet um die Atomreaktoren in Notunterkünfte geflohen sind und seit über vier Wochen auf wenige menschenunwürdige vier Quadratmeter zusammengefercht in unbeheizten Turnhallen hausen, hat die Fa. TEPCO zynisch je 8000 Euro Entschädigung angeboten. Viele Japaner harren da lieber in verstrahlten Wohnungen weiter aus. Damit wird „Fukushima“ nach „Tschernobyl“ zum zweiten Dauergroßexperiment mit echten menschlichen Versuchskaninchen.

Fuk_Rad_ShoppingTokio_0komma452Mikrosievert_06042011

Hirnschmelze überholt Kernschmelze: Shopping am 06.04.2011 in einer Einkaufsmeile bei Tokio. Das Messgerät zeigt 0,452 Mikrosievert/h, das Doppelte der in Japan erlaubten Dosis. Disneyland Tokio hat auch schon wieder geöffnet. Radioaktivität wurde bei Donald Duck wohl nicht "nachgewiesen".


Wie in Tschernobyl werden auch in Fukushima die Bewohner der knapp unterhalb der laschen amtlichen Grenzwerte kontaminierten, zur dauerhaften Besiedlung freigegebenen Gebiete ("Wir sind jetzt alle Strahlungsopfer", taz) nach einer Weile in größerer Zahl an den Folgen der radioaktiven Verseuchung ihrer Umwelt erkranken und sterben. Die Kausalität wird niemand nachweisen können, wie beim Kinderkrebs rund um die Atomkraftwerke in Deutschland (Leukämiefälle beim AKW Krümmel) . Und wie nach Hiroshima und Nagasaki wird den ausgestoßenen „Hibakusha“ außer ein paar NGO-Idealisten kaum jemand beistehen. In Tschernobyl weigerten sich die Behörden, Informationen von den menschlichen Versuchstieren über deren „Strahlenkrankheiten“ überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. „Man will es nicht wissen!“ (vgl. Ulrich Beck, „Risikogesellschaft“, edition suhrkamp, 1986, S. 43)

Der Zusammenbruch der Sowjetunion hat das Wegsehen, die Ausgrenzung der Opfer, das Abschieben und Vergessen des Leids der Betroffenen, insb. der Liquidatoren, noch zusätzlich erleichtert. In Japan wird mit den umzusiedelnden Ortsansässigen und den Leiharbeitern, die in der Atomruine verheizt werden, genauso verfahren, nur auf einem geringfügig höheren Niveau der Wohlstandsverwahrlosung.

Solange die Welt noch zusieht werden lügnerisch "Gartenstädte" für die Umsiedler versprochen. In ein paar Jahren, wenn das Interesse an Japan erloschen ist, landen die wehrlosen, kranken Opfer der japanischen Nuklearmischpoke dann zu Tausenden in Barackensiedlungen oder in den Slums der Großstädte, die von den Yakuza-Bauunternehmern beherrscht werden. Die organisierte Kriminalität weiß wie die Mischpoke aus jeder Notsituation noch ein Geschäft zu machen, selbst mit den Ärmsten der Armen.

Das Atomgeschäft liegt global in den Händen derselben Sippschaft. Die Pest der o r g a n i s i e r t e n V e r a n t w o r t u n g s l o s i g k e i t wird uns so lange kujonieren, wie wir die Atom-Terroristen nicht aus den Teppichetagen verjagen und ihnen den Stuhl vor die Tür stellen. Freiwillig wird die Atommischpoke auf ihre fetten Einnahmequellen, Luxusvillen und gepanzerten Limousinen nicht verzichten.

In Weissrussland und der Ukraine fühlte sich nach 1990 keiner mehr zuständig für das, was die sowjetrussische Atom-Nomenklatura, das Moskauer "Ministerium für mittleren Maschinenbau" in Tschernobyl und der weiteren Umgebung angerichtet hatte. Wladimir Tschernousenko hat die Tragödie in seinem Buch „Tschernobyl: Die Wahrheit“ dokumentiert. Wer es zur Hand nimmt wird feststellen wie sich die Bilder gleichen.



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Anhang

Kyodo-Nachrichtenagentur:

„Japan may raise nuke accident severity level to highest 7 from 5

TOKYO, April 12, Kyodo

The Nuclear Safety Commission of Japan released a preliminary calculation Monday saying that the crippled Fukushima Daiichi nuclear plant had been releasing up to 10,000 terabecquerels of radioactive materials per hour at some point after a massive quake and tsunami hit northeastern Japan on March 11.
The disclosure prompted the government to consider raising the accident's severity level to 7, the worst on an international scale, from the current 5, government sources said. The level 7 on the International Nuclear Event Scale has only been applied to the 1986 Chernobyl catastrophe.
The current provisional evaluation of 5 is at the same level as the Three Mile Island accident in the United States in 1979.
According to an evaluation by the INES, level 7 accidents correspond with a release into the external environment radioactive materials equal to more than tens of thousands terabecquerels of radioactive iodine 131. One terabecquerel equals 1 trillion becquerels.
Haruki Madarame, chairman of the commission, which is a government panel, said it has estimated that the release of 10,000 terabecquerels of radioactive materials per hour continued for several hours.
The commission says the release has since come down to under 1 terabecquerel per hour and said that it is still examining the total amount of radioactive materials released.
The commission also released a preliminary calculation for the cumulative amount of external exposure to radiation, saying it exceeded the yearly limit of 1 millisieverts in areas extending more than 60 kilometers to the northwest of the plant and about 40 km to the south-southwest of the plant.
It encompasses the cities of Fukushima, Date, Soma, Minamisoma, and Iwaki, which are all in Fukushima Prefecture, and some areas including the town of Hirono in the prefecture.
Within a 20-km exclusion zone set by the government, the amount varied from under 1 millisieverts to 100 millisieverts or more, and in the 20-30 km radius ring where residents are asked to stay indoors, it came to under 50 millisieverts.
The commission used the System for Prediction of Environmental Emergency Dose Information to calculate the spread of radiation.
Kyodo
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