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Menschenrecht als Grundlage

Die Arbeit an diesem Blog bezieht sich auf menschenrechtliche Grundlagen.

-Art. 5 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (Meinungsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 2 Grundgesetz (Informationsfreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 3 Grundgesetz (Pressefreiheit)
-Art. 5 Abs. 1 S. 4 Grundgesetz (Zensurverbot)
-Art. 19 Allgem. Erkl. der Menschenrechte sowie Art. 19 Uno-Zivilpakt (Meinungs- und Informationsfreiheit auch Staatsgrenzen überschreitend)
-Art. 1 von Uno-Resolution 53/144 (schützt das Recht, sich für die Menschenrechte zu engagieren)

Trotzdem sehe ich mich dazu gezwungen, gewisse Kommentare zu überprüfen, und gegebenenfalls nicht zu veröffentlichen. Es sind dies jene, die sich in rassistischer Weise gegen andere Menschen richten - gewalttätige Inhalte enthalten - Beschimpfungen, etc. Derlei Inhalte kann ich nicht damit vereinbaren, dass sich dieses blog für Menschenrechte einsetzt - und zwar ausnahmslos für alle Menschen.

Mein Blog ist ab 18 Jahren, denn ab da kann man voraussetzen, dass der Mensch denkt...

...und ausserdem nicht mehr mit den Umtrieben der Ministerin von der Leyen gegen Websiten in Schwierigkeiten kommt, wenn er einen blog lesen will.

Im Übrigen gilt Folgendes für die verlinkten Seiten:

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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten sind. Dieses kann – laut Landgerichtsurteil – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

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Samstag, 9. April 2011

"Mit 16 Jahren bin ich bereit für den Tod..."



http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Japan-+Gedicht+einer+Fukushima-Schuelerin,6,a18779.html


: Japan: Gedicht einer Fukushima-Schülerin

+ 07.04.2011 + "Liebe FreundInnen, ich möchte das Gedicht einer Schülerin aus Japan (Fukushima) gerne verbreiten, weil es die Wahrheit ist! ...
... Und weil ich die Verlogenheit der Politiker, Lobbyisten etc. auch nicht mehr ertrage und die Welt auch für unsere Kinder und deren Kinder noch lebenswert sein soll, mit Ehrlichkeit, Empathie und allem, was menschlich und liebenswert ist! Diese Katastrophe in Japan ist so unvorstellbar schrecklich!

Dieses Gedicht bringt all das zum Ausdruck so gut mit frischen Augen von einer 16-jährigen, dass ich fest davon überzeugt bin, es hat eine sehr wichtige Botschaft auch für Deutsche!  Mit herzlichem Gruß - Koji Mochizuki"

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Hilf mir,
ich bin eine Schülerin
aus Minami-Soma in Fukushima.

Durch den Tsunami habe ich Freunde verloren,
meine Freunde haben ihre Eltern verloren,
meine beste Freundin steckt in Minami-Soma, weil sie ohne Benzin nicht fliehen kann.

Nur mit Telefon und Email
kann ich sie ermuntern.

Ich kämpfe jetzt mit der Furcht
vor der Radioaktivität.

Ich bin aber resigniert.

Mit sechzehn
Bin ich bereit für den Tod;
Ich fühle den herannahenden Tod.

Wäre ich auch gerettet,
so müßte ich ständig mit der Furcht vor der Radioaktivität leben.

Die Politiker, der Staat,
die Massenmedien, die Experten,
die Bosse des AKW,
sie alle sind Feinde.
Sie alle sind Lügner.

Das Fernsehen berichtet immer weniger über das AKW,
immer dieselbe Szene des Tsunami,
herzlose Interviews durch die Medien,
Beileidsbekundung nur als Lippenbekenntnis,
der Politiker, der den AKW-GAU als „Naturkatastrophe“ bezeichnet.

Politiker, helfen Sie uns mit Ihrem Gehalt und Ihren Ersparnissen.
Hören Sie auf mit dem Luxus und
helfen Sie den Opfern zu überleben.

Nicht nur Befehle erteilen,
nicht nur von sicheren Orten zuschauen,
sondern bitte vor Ort uns helfen!

Wir sind vernachlässigt,
wahrscheinlich wird Fukushima isoliert.

Wir werden vernachlässigt,
wir werden von dem Staat getötet.

Wir Katastrophenopfer werden dem Staat, der uns vernachlässigt hat, nie verzeihen, wir werden ihn immer hassen.

Ich möchte demjenigen, der diesen Zettel gelesen hat, mitteilen:
Sie wissen nicht, wann ein für Sie wertvoller Mensch plötzlich verschwindet. Stellen Sie sich vor, dass derjenige, der jetzt nebenan lacht, plötzlich verschwindet.

Gehen Sie bitte mit ihm behutsamer um,
Unsere Schule, in der wir unsere Jugend verbringen,
ist zur Leichenhalle geworden,

In der Turnhalle, in der wir Sport und Clubaktivitäten treiben, liegen nun die reglosen Toten.

Wie kann ich die Wahrheit möglichst vielen mitteilen?
Wenn auch nur einer diesen Zettel liest,
wäre ich glücklich.

Ich habe mir überlegt und so einen Zettel geschrieben.
Ich entschuldige mich und ich bedanke mich.

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Schülerin wohnhaft ganz nah zum havarierten AKW Fukushima, veröffentlicht am 30.03.2011 in: http://ameblo.jp/tsukiji14/entry-10844839979.html
Übersetzt von Koji Mochizuki
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Der japanische Fotojournalist, Ryuichi Hirokawa, hat insgesamt mehr als 50 Male Tschernobyl besucht und alles Mögliche fotografiert. Für jedes Jahr erstellt er Tschernobyl-Kalender mit seinen Fotos, dessen Erlös er restlos in den Fonds zur Rettung strahlenerkrankter Kinder von Tschernobyl Chernobyl Children's Fund, Japan hineinfließen läßt. Kalender 2010 brachte ca. 16.451 EUR zusammen!
Quelle:
Koji Mochizuki 2011
ameblo.jp/tsukiji14/entry-10844839979.html

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